Wie wichtig ist das Thema Trinität?  pdf

Fragt man die Vertreter der Trinitätslehre, so wird deren absolute Wichtigkeit förmlich beschworen und zugleich werden oft alle diejenigen verdammt, die ihr nicht folgen.

Hätte damals jemand den Herrn Jesus Christus gefragt, wie wichtig die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes ist, so hätte er vielleicht ganz verwundert gefragt: "Was ist das?" Auch keiner der Apostel hätte wohl eine Antwort geben können, denn auch sie wussten nichts von einer solchen Lehre.

Allerdings wurde der Herr Jesus sehr wohl gefragt nach dem Wichtigsten. Was würde er sagen, was ist das Gebot der Stunde, was hat oberste Priorität? Seine Antwort war verblüffend einfach. "Das erste ist" so sagte er:

"Höre, Israel! Der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr" (Mk 12,29)

Das ist nach Jesu Worten das wichtigste von allem. Höre! Zuerst geht es ums Hören, nicht ums Tun. Höre! Und was sollen wir hören? "Höre: Der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr." Gott ist also kein vereinigter Herr, kein dreieiniger Herr, auch nicht sonstwie zusammengesetzt aus mehreren Personen. Nein, er ist ein einziger Herr, eben einer Mk 12,32.

Ich weiß nicht, wie man es noch klarer und einfacher hätte sagen können, als der Herr Jesus es tat. Das sind Worte, die jedermann versteht. Und glauben? Wer glaubt das? Wer glaubt, dass Gott nur ein einziger ist? Ja, mag vielleicht jemand einwenden, er ist einer, aber eben einer, der sich aus drei Personen zusammensetzt. Vielleicht wird ein anderer sagen: Natürlich, er ist einer, nämlich ein Dreieiniger. Und dann wird er vielleicht das hebräische Wort "echad"  nehmen um zu belegen, dass es sich hier um eine "zusammengesetzte Einheit" handelt, vielleicht nimmt er auch noch das hebräische Wort "elohim" hinzu, was genau übersetzt "Götter" bedeutet. Auf all diese theologischen Verrenkungen aber hat der Herr Jesus sich nicht eingelassen. Er hat einfach gesagt, dass der Vater allein der wahre Gott ist (Joh 17,3). Er hat auch gesagt, dass er zu seinem Gott auffahren werde (Joh 20,17), was ihn deutlich unter seinem Vater einordnet. Siehe dazu auch 1.Kor 11,3 ≡ .

Nun gibt es mindestens zwei Möglichkeiten, wie man darauf reagieren kann:

Entweder man hält es mit den meisten Theologen, die mit vielen unverständlichen Worten aus einer Eins eine Drei und aus einem ich ein wir machen,

oder aber man hält es mit dem Herrn Jesus, der sagte, dass der wahre Gott nur ein einziger Herr ist, und das ist der Vater allein.

Jeder hat wohl selbst die Wahl, wem er glaubt. So oder so ist es Glauben. Entweder man glaubt den Theologen und ihren Helfern, oder man glaubt Gott und seinen Gesandten. Eines schließt offensichtlich das Andere aus. Aber als einen "Gläubigen" - in einem gewissen Sinn - kann man sich in beiden Fällen bezeichnen.


» Die Theologen schärfen ihrer Gefolgschaft ein, dass nur derjenige errettet werden wird, der an den Dreieinigen Gott glaubt.
Dagegen hat Mose schon dem Volk Gottes eingeschärft: So erkenne denn heute und nimm dir zu Herzen, dass JHWH der alleinige Gott ist im Himmel oben und auf der Erde unten, keiner sonst! (5.Mo 4,39)
Wer hat Recht?

» CH. H. Spurgeon sagte: Vater, Sohn und Heiliger Geist, den dreieinigen Gott zu erkennen, das ist das ewige Leben.
Dagegen sagte der Herr Jesus: Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen (Joh 17,3). 
Wer hat Recht?

» Ein Prediger des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes und mit ihm viele andere sagen: Wer nicht glaubt, dass Jesus Christus Gott ist, ist ein Antichrist.
Dagegen schreibt Johannes über den Antichrist:  Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist (= der Gesalbte Gottes)? Der ist der Antichrist… (1.Jo 2,22).
Wer hat Recht?

» Recht oft kann man hören oder lesen: Wenn Jesus nicht Gott ist, gibt es keine Vergebung, denn nur Gott selbst kann ein vollgültiges Opfer für die Sünde sein.
Dagegen sagt die Bibel: Der Lohn der Sünde ist der Tod (Röm 6,23), Gott aber ist unsterblich (1.Tim 6,16), er kann also nicht sterben, auch nicht für unsere Sünde. Und weiter: … ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung (Heb 9,22), Gott aber ist Geist (Joh 4,24), er hat demnach kein Blut, das er zur Vergebung unserer Sünden vergießen könnte.
Wer hat Recht?

Dieses könnte man nun noch weiter ausführen und die Frage sei erlaubt, woher Menschen schon im vierten Jahrhundert und bis heute die Autorität nahmen und nehmen, eine Lehre als heilsnotwendig zu bezeichnen, die der Bibel vollkommen fremd ist. Damit wurde zu allen Zeiten viel Verwirrung angerichtet und vor allen Dingen wurde Gott dadurch zum Lügner gemacht (1.Joh 5,10), der z.B. gesagt hat:

Wendet euch zu mir und lasst euch retten, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst (Jes 45,22).

Die Trinitätslehre widerspricht auch eindeutig den ersten beiden der Zehn Gebote, denn hin und wieder wird gesagt, die Lehre von der Dreieinigkeit sei nur eine Hilfskonstruktion, ein "Bild", um den ansonsten unverständlichen Sachverhalt zu verdeutlichen. Aber genau davor warnt das zweite Gebot:

2.Mo 20,1-6 Und Gott redete alle diese Worte und sprach:

1.: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 

2.: Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten.


Ist das Thema "Dreieinigkeit" denn so wichtig? Nein, keineswegs. Dieses Thema ist nicht nur unwichtig, es ist vielmehr ein sehr großer Betrug und Irrtum. Deshalb sollte sich niemand damit abgeben, es sei denn, um die darin enthaltenen Lügen zu entlarven.
Demgegenüber ist allerdings die Erkenntnis Gottes und des Herrn Jesus in der Tat äußerst wichtig.

Kein Geringerer als der Herr Jesus Christus sagte, was das wichtigste von allem ist:

Höre … Der Herr, unser Gott, ist ein einziger Herr. (Mk 12,29-34 ≡ )

Und Gott selbst hat geoffenbart, wer Jesus ist:

Der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. (Mt 16,13-17 ≡ )

und

Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört!
(Mt 17,5)

Zusammengefasst wird die Wichtigkeit dieser Erkenntnis meines Erachtens besonders gut in einem markanten Vers im sogenannten Hohenpriesterlichen Gebet:

Joh. 17,3 (Jesus betete zum Vater:) Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

 

   

Bücher  

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Kommentare zum Buch von Jürgen Laub

 

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(momentan leider vergriffen)

 

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