Markus Schumacher

Artikel zu verschiedenen Themen und Bibelstellen. Markus Schumacher geht den Themen, mit welchen er sich beschäftigt, sehr tief nach und wer sich darauf einlässt, wird sicherlich viele interessante Gedanken und Anregungen zum Nachdenken finden.

Zum Verständnis des Shema Israels

Geschrieben von Markus Schumacher

In diesem Aufsatz werden die Namen und Titel GOTTES, so wie sie im Urtext aufscheinen wortwörtlich wiedergegeben. Grundlage dafür ist die Dabhar-Übersetzung von Fritz-Henning Baader. Die Texte wurden davon abgesehen, nach der revidierten Elberfelder Studienbibel zitiert. Die Erklärungen zum Namen JHWH sind unter anderem der offenen Bibel entnommen

„Höre Israel, JHWH unser ELOHIM, JHWH ist einzig. Und du sollst JHWH deinen ELOHIM lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seeleund mit aller deiner Kraft.“ 5.Mose 6,4-5

Diese beiden Verse sind bis zur heutigen Zeit, dass Glaubensbekenntnis Israels. Bemerkenswerter Weise wurde dieses Glaubensbekenntnis Israels von Jesus Christus bestätigt und als das vornehmste und wichtigste aller Gebote bezeichnet. Als nämlich einst ein Schriftgelehrter zu ihm kam, um ihn nach dem höchsten aller Gebote zu fragen, antwortete der Herr Jesus die folgenden Worte, die uns in griechischer Sprache überliefert wurden.

Das erste ist: Höre Israel, der HERR unser GOTT: DER HERR ist einer und du sollst GOTT, deinen Herrn lieben aus deinem ganzem Herzen, aus deiner ganzer Seele, aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft. Das zweite ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Markus 12,29-31

Der Schriftgelehrte bezeugte völlige Übereinstimmung mit der Antwort Jesu, in dem er erwiderte.

„Recht Lehrer: Du hast nach der Wahrheit geredet: ER ist einer und ist kein anderer außer IHM und ihn zu lieben aus deinem ganzem Herzen, aus deinem ganzen Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst ist besser als alle Brandopfer und Schlachtopfer.“ Markus 12,32-33

JHWH hatte aus den Nachkommen der Söhne Jakobs und Josephs in Ägypten ein großes Volk entstehen lassen. Dann hatte JHWH dieses Volk durch große und schreckliche Wunder aus der Sklaverei der Ägypter errettet und befreit. Beinahe 40 Jahre hatte war das Volk unter der Führung JHWHS in der Wüste unterwegs gewesen. JHWH hatte sich das Volk Israel zu SEINEM Eigentum erwählt. JHWH hatte das Volk Israel versorgt, beschütz und bewahrt JHWH hatte seinem Volk auch Gebote und Gesetze gegeben. JHWH war DER SCHÖPFER, DER KÖNIG, DER ERLÖSER, DER BEFREIER, DER BESITZER und DER GESETZGEBER Israels.

Das Volk Israel sollte JHWH dienen, wie Untertanen einem irdischen König dienen. Das Volk Israel war an den Hof DES großen KÖNIGS JHWH gekommen. Daher war es wichtig das zentralste und wichtigste Gebot zu verkündigen und weiterzugeben. Was uns in den Worten des Shema Israel entgegentritt, ist dass durch Moses den Untertanen am Hof DES großen KÖNIGS und ERRETTERS gegebene Grundgesetz.

Jeder Bürger Israels war dazu aufgefordert, diese wichtige Botschaft zu hören und zu befolgen. JHWH stand sogar gegenüber dem Volk Israel in einem übertragenen Sinn ein ähnlichen Verhältnis wie ein Mann gegenüber Frau. Das Volk Israel war Braut und Frau zugleich. JHWH der Ehemann. Das besondere Verhältnis JHWHS zu SEINEM Volk ist unter anderem aus der folgend zitierten Bibelstelle zu entnehmen:

„Denn dein GEMAHL ist dein SCHÖPFER. JHWH der Heerscharen ist SEIN Name, und dein ERLÖSER ist DER HEILIGE Israels. ELOHIM der ganzen Erde wird ER genannt. Denn wie eine entlassene und tief gekränkte Frau hat dich JHWH gerufen, wie die Frau der Jugend, wenn sie verstoßen ist, spricht dein ELOHIM.“ Jesaja 54,5-6

Und deswegen wurde das Volk, jeder einzelne Israelit dazu aufgefordert JHWH seinen ELOHIM als DEN EINZIGEN zu lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzer Kraft.

Also sollte der Israelit stets dies im Gemüt haben: ich bin aufgefordert JHWH meinen ELOHIM lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft. Mit dem Satz: Höre Israel, JHWH unser ELOHIM; JHWH ist einzig, war das ganze Volk Israel angesprochen. Mit dem Satz: „und du sollst JHWH deinen ELOHIM lieben von ganzem Herzen, lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft, war jeder einzelne Israelit angesprochen. Nach dem Tode, der Auferweckung, der Erhöhung Jesu Christi zur Rechten DER MAJESTÄT und der Ausgießung des heiligen Geistes, wurde das Shema Israel auch für das Volk des Neuen Bundes verbindliche Glaubensgrundlage.

Es geht dabei darum, den JHWH, unseren ELOHIM als DEN EINZIGEN zu lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft. Das besondere Verhältnis JHWHS zu SEINEM Volk geht unter anderem auch aus der folgenden Bibelstelle deutlich hervor:

Kommen wir zunächst zur Bedeutung des Namens JHWH. In 2.Mose 3,14 hat GOTT JHWH SEINEN Namen in der folgenden Weise erklärt. Vereinfacht ausgedrückt erklärt GOTT SEINEN Namen so.

„ICH BIN, DER ICH BIN.“

Im Folgenden sollen aber genauere Widergaben und Erklärungen des Namens JHWH aufgeführt werden, welche wohl alle zutreffen.

„ICH BIN DER WAS/WIE ICH BIN.“

„ICH VERURSACHE WAS WIE ICH VERURSACHE.“

„ICH WERDE VERURSACHEN, WAS/WIE ICH VERURSACHEN WERDE“

„ICH BIN DER WAS/WIE ICH SEIN WERDE“

„ER verursacht, was ins Sein kommt“

„ICH werde wirkend SEIN, wie ICH wirkend SEIN werde.“

Im Zusammenhang mit der 3.Person Singular kann JHWH also unter anderem bedeuten:

„ER verursacht, was ins SEIN kommt

Eine andere Möglichkeit den Namen JHWH wiederzugeben ist.

„DER IST, DER WAR, DER SEIN WIRD.“

Dies würde in etwa mit der Selbstbezeugung GOTTES in der Offenbarung übereinstimmen

„ICH BIN das Alpha und das Omega, spricht DER HERR, GOTT, DER DA IST, DER DA WAR und DER DA KOMMT.“ Offenbarung 1,8

In einem sehr allgemeinen Sinn bedeutet JHWHSEIENDER und SCHÖPFER.

Seelsorgerlich ausdgedrückt bedeutet JHWH schlicht: ICH BIN DA

JHWH wird mit den Titeln EL, ELOAH und ELOHIM genannt

Die Bibel setzt JHWH mit EL gleich und bringt damit zum Ausdruck, dass JHWH DIE einzige wesentliche GOTTHEIT ist oder darüber hinaus, dass JHWH DER EINZIGE oder der einzig bedeutsame GOTT ist.

Bei dem Pluralwort ELOHIM ist die Situation ähnlich. Fast immer bezieht es sich auf JHWH und wird dann im Sinne von GOTT schlechthin verstanden. JHWH wird also nicht nur als DER höchste GOTT eines Götterpantheons dargestellt, sonder als DIE einzige wesentliche GOTTHEIT.

Die wichtigsten Stellen des so genannten alten Testamentes welche die absolute und unvergleichliche Ausnahmestellung DES ELOHIM JHWHS oder ELS zum Ausdruck bringen, sind in der Folge aufgeführt.

1

ICH BIN JHWH dein ELOHIM, der ICH DICH aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhause herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Elohim haben vor MIR.“ 2.Mose 20,2-3 5.Mose 5,6-7

2

„Wer den Göttern opfert außer JHWH allein soll mit dem Bann belegt werden.“ 2.Mose 22,19

3

„Dir wurde es gezeigt, damit du erkennst, dass JHWH, ja ER, DER ELOHIM ist und keiner sonst.“ 5.Mose 4,35

4.

„So erkenne nun heute und nimm zu Herzen, dass JHWH ja ER, DER ELOHIM ist und keiner sonst.“ 5.Mose 4,39

5

„Wie der Adler sein Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen, so leitete ihn JHWH allein und kein fremder El war mit IHM.“ 5.Mose 32,12

6

„Sehet nun, dass ICH, ICH es bin und kein Elohim neben MIR, ICH, ICH töte und ich mache lebendig, ICH zerschlage und ICH, ICH heile und es gibt keinen der aus MEINER Hand rettet.“ 5.Mose 32,39

7

Da sprach Samuel zu dem ganzen Volk Israel: „Wenn ihr mit eurem ganzen Herzen zu JHWH umkehren wollt, dann tut die fremden Elohim und die Astoreth aus eurer Mitte weg und richtet euer Herz auf JHWH und dient IHM allein.“ 1.Samuel 7,3

8

„Keiner ist heilig wie JHWH, da ist keiner ausgenommen DU und kein Fels ist wie unser ELOHIM.“ 1.Samuel 2,2

9

JHWH ELOHIM Israels, es ist kein Elohim wie DU in den Himmeln oben und auf der Erde unten.“ 1.Könige 8,23

10

„Ja sollte ELOHIM wirklich auf der Erde wohnen? Siehe, der Himmel und der Himmel, der Himmel können DICH nicht fassen, wie viel weniger dieses Haus, was ich gebaut habe.“ 1.Könige 8,7

11

dann höre DU es (das Gebet) und vergib und handle und gib jedem nach seinen Wegen, da DU sein Herz kennst. Denn DU, DU allein kennst das Herz aller Menschenkinder. 1.Könige 8,39

12

„Damit alle Völker der Erde erkennen, dass JHWH DER ELOHIM ist und keiner sonst.“ 1.Könige 8,60

13

„Und Hiskia betete vor JHWH und sprach: JHWH ELOHIM Israels, DER DU über den Cherubin thronst, DU SELBER bist DER ELOHIM, DU allein.“ 2.Könige 19,15

14

„Und nun JHWH unser ELOHIM errette uns doch aus seiner Hand, damit alle Königreiche erkennen, dass DU JHWH ELOHIM allein bist.“ 2.Könige 19,19

15

„JHWH, keiner ist wie DU und kein Elohim ist außer DIR, nach allem was wir mit unseren Ohren gehört haben.“ 1.Chroniker 17,20

16

„Dann höre DU vom Himmel her, von der Stätte, wo DU thronst, denn DU, DU allein kennst das Herz der Menschenkinder.“ 2.Chroniker 6,30

17

„Steht auf, preist JHWH euren ELOHIM von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise DEINEN herrlichen Namen, der erhaben ist über allen Preis und Ruhm. DU bist es, DU allein, DU, DU hast den Himmel gemacht, den Himmel der Himmel und all ihr Heer und alles was in ihnen ist, die Meere und alles was in ihnen ist und die Erde und alles was darauf ist. Und DU machst dies alles lebendig und das Heer des Himmels wirft sich vor DIR nieder.“ Nehemiah 9,5-6

18

„Wahrlich ich habe erkannt, dass es so ist und wie könnte ein Mensch vor EL gerecht sein. Wenn ER Lust hat mit ihm in einen Rechtsstreit zu treten, so könnte er IHM auf Tausend nicht eins antworten. Der weise ist und stark an Kraft – wer trotzte IHM und bliebe unversehrt, DER Berge versetzt ohne dass sie es erkennen, indem ER sie umstürzt in SEINEM Zorn, DER aufstört die Erde von ihrer Stätte, dass ihre Säulen erzittern, DER zur Sonne spricht und sie geht nicht auf und die Sterne versiegelt ER, DER den Himmel ausspannt ER allein und schreitet auf den Wogen des Meeres, DER den großen Bären gemacht hat, den Orion und das Siebengestirn und die Kammern des Südens, DER so große Dinge tut, dass sie nicht zu erforschen und Wundertaten, dass sie nicht zu erzählen sind.“ Hiob 9,1-10

19

„Sei mir gnädig o ELOHIM, nach DEINER Gnade tilge meine Vergehen nach der große DEINER Barmherzigkeit, Wasche mich völlig von meiner Schuld und reinige mich von meiner Sünde, denn ich erkenne meine Vergehungen und meine Sünde ist stets vor mir.

Gegen DICH, gegen DICH allein habe ich gesündigt und getan, was Böse ist in DEINEN Augen, damit DU im Recht bist mit DEINEM Reden, rein erfunden in DEINEM Richten.“ Psalm 51,3-6

20

„Ich will kommen mit den Machttaten DES HERRN JHWH. Ich will preisen DEINE Gerechtigkeit. DICH allein. ELOHIM, DU hast mich unterwiesen von meiner Jugend an und bis hierher verkündige ich DEINE Wundertaten. Und auch bis zum Alter und bis zum Greisentum verlass mich nicht ELOHIM, bis ich verkünde DEINEN Arm dem künftigen Gechlecht allen die da kommen werden, DEINE Macht und DEINE Gerechtigkeit ELOHIM bis zur Höhe, DER DU so große Dinge getan hast. ELOHIM, wer ist wie DU.“ Psalm 71,16-19

21

Gepriesen sei JHWH ELOHIM, DER ELOHIM Israels. ER tut Wunder ER allein. Und gepriesen sei SEIN herrlicher Name in Ewigkeit. Erfülle die ganze Erde. Amen ja Amen.“ Psalm 72,18-19

22

„Lass beschämt und erschreckt sein für immer und mit Scham bedeckt sein und umkommen, damit sie erkennen, dass DU allein, JHWH ist DEIN Name, DER HÖCHSTE bist über die ganze Erde.“ Psalm 83,18-19

23

Denn groß bist DU und tust Wunder, DU bist ELOHIM, DU allein. Lehre mich JHWH deinen Weg, ich will wandeln in DEINER Wahrheit. Fasse mein Herz zusammen zur Furcht DEINES Namens. Ich preise DICH, mein HERR, mein ELOHIM. Mit meinem ganzen Herzen will ich DEINEN Namen ewig verherrlichen.“ Psalm 86,10-12

24

Preist JHWH, denn ER ist gut, denn SEINE Gnade währt ewig. Preist DEN ELOHIM der Elohim, denn SEINE Gnade währt ewig. DEN, DER große Wunder tut, ER allein. Denn SEINE Gnade währt ewig.“ Psalm 136,1-4

25

„Sie sollen loben den Namen JHWHS. Denn allein SEIN Name ist hoch erhoben, SEINE Hoheit ist über Erde und Himmel.“ Psalm 148,13

26

„Verkriech dich in den Fels und halte dich im Staube versteckt vor dem Schrecken JHWHS vor der Pracht SEINER MAJESTÄT. Die stolzen Augen der Menschen werden erniedrigt und der Hochmut des Mannes wird gebeugt werden, aber JHWH wird hoch erhaben sein, ER allein. Denn JHWH der Heerscharen hat sich einen Tag vorbehalten über alles Hoffärtige und Hohe und über alles Erhabene, dass es erniedrigt werde. Jesaja 2,10-12

27

Und der Stolz des Menschen wird gebeugt und der Stolz des Mannes erniedrigt werden. Und JHWH wird hoch erhaben sein, ER allein an jenem Tag. Und die Abgötter mit ihnen ist es völlig aus.“ Jesaja 2,17-18

28.)

„Und nun JHWH unser ELOHIM, rette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, DU allein JHWH bist.“ Jesaja 37,20

29

„Mit wem wollt ihr EL vergleichen und was für ein Abbild wollt ihr IHM gegenüber stellen.“ Jesaja 40,18

30

„Mit wem wollt ihr MICH vergleichen, dem ICH gleich wäre, spricht DER HEILIGE.“ Jesaja 40,25

31

„ICH BIN JHWH, das ist MEIN Name und MEINE Ehre gebe ICH keinem anderen, noch MEINEN Ruhm den Götzenbildern.“ Jesaja 42,8

32

„Ihr seid meine Zeugen, spricht JHWH und mein Knecht, den ICH erwählt habe, damit ihr erkennt und MIR glaubt und einseht, dass ICH es BIN, vor mir wurde kein El gebildet und nach mir wird keiner sein. ICH, ICH BIN JHWH außer MIR gibt es keinen Retter.“ Jesaja 43,10-11

33

„So spricht JHWH, DER KÖNIG Israels und SEIN ERLÖSER JHWH der Heerscharen: ICH BIN DER Erste und DER Letzte. Außer MIR gibt es keinen Elohim. Und wer ist wie ICH, der rufe und verkünde es und lege es MIR dar. Wer hat von Urzeiten her das Kommende hören lassen? Und was eintreten wird, werden sie ihnen verkünden lassen?“ Erschreckt nicht zittert nicht. Habe ICH es dich nicht schon längst hören lassen? Ihr seid MEINE Zeugen! Gibt es einen Eloah außer MIR. Es gibt keinen Fels. ICH kenne keinen.“ Jesaja 44,6-8

34

„So spricht JHWH dein ERLÖSER und DER dich vom Mutterleib an gebildet hat. ICH JHWH BIN es, DER alles wirkt, DER den Himmel ausspannte; ICH allein, DER die Erde ausbreitete! Wer war da bei MIR.“ Jesaja 44,24

35

„So spricht JHWH zu SEINEM Gesalbten Kores, den ICH bei seiner Rechten ergriffen habe um Nationen vor ihm zu unterwerfen –und die Hüften der Könige entgürte ICH, um Türen vor ihm zu öffnen und Tore bleiben nicht verschlossen. ICH, ICH werde vor dir herziehen, und werde die Ringmauer einebnen. Eherne Türen werde ICH zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen. ICH gebe dir verborgene Schätze und versteckte Vorräte, damit du erkennst, dass ICH JHWH BIN, DER dich bei deinem Namen ruft, DER ELOHIM Israels, um meines Knechtes Jakobs willen und Israel meines Auserwählten habe ICH dich bei deinem Namen gerufen. ICH gebe dir einen Ehrennamen den du nicht gekannt hast. ICH BIN JHWH und sonst keiner. Außer MIR gibt es keinen Elohim. ICH gürtete dich ohne dass du MICH erkannt hast, damit man erkenne vom Aufgang der Sonne, bis zu ihrem Niedergang, dass es außer MIR gar keinen gibt. ICH BIN JHWH und sonst keiner.“ Jesaja 45,1-6

36

„Denn so spricht JHWH, DER den Himmel geschaffen hat, denn ER ist DER ELOHIM, der die Erde gebildet und sie gemacht hat. ER hat sie gegründet, nicht als eine Öde hat ER sie geschaffen, sondern zum Bewohnen hat ER sie gebildet. ICH BIN JHWH und keiner sonst noch.“ Jesaja 45,18

37

„Berichtet und bringt Beweise hervor. Ja sollen sie sich miteinander beraten. Wer hat dies von Alters her hören lassen und längst ist es verkündet? Nicht ICH JHWH und sonst gibt es keinen Elohim, außer MIR. Einen gerechten und rettenden El gibt es außer MIR nicht. Wendet euch zu MIR und lasst euch retten, alle Enden der Erde. Denn ICH BIN EL und keiner sonst noch.“ Jesaja 45,21-22

38

„Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ICH EL BIN. Es gibt keinen sonst, keinen Elohim außer MIR.“ Jesaja 46,9

39

„ICH, ICH BIN JHWH dein ELOHIM vom Land Ägypten her. Einen Elohim außer MIR kennst du nicht.“ Hosea 13,4

40.

„Und ihr werdet erkennen, dass ICH in Israels Mitte BIN und dass ICH JHWH euer ELOHIM BIN und keiner sonst. Und MEIN Volk soll nie mehr zu Schanden werden.“ Joel 2,27

Zur Deutung der göttlichen Titel EL, ELOAHS und ELOHIM innerhalb des AT, sowie des Titels ELOHIMs innerhalb des Shema Israels

Wie unschwer aus den obigen Zitaten zu erkennen ist, beziehen sich die Titel EL, ELOAH und ELOHIM sämtlich auf JHWH, DEN wahren GOTT. Wenn JHWH sagt, dass es keinen El gibt außer IHM, dann bedeutet dies, dass ER DER einzig wahre ELOHIM ist. Und wenn JHWH sagt, dass kein Eloah ist, ausser IHM, dann bedeutet dies ebenso, dass ER DER einzig wahre ELOAH ist. Und wenn JHWH spricht, dass es keinen Elohim gibt außer IHM; dann bedeutet dies, dass ER DER einzig wahre ELOHIM ist.

Es ist darüber hinaus zu bedenken, dass die oben zitierten Aussagen stets mit Personalpronomen und Verben im Singular verbunden im Text erscheinen. Also immer ICH, MEIN, MIR, DU, ER, SEIN, UNSER oder DEIN.

Aber selbst wenn dies nicht der Fall ist, bleibt es dabei, es gibt keinen Elohim, außer JHWH. ER ist wahrer ELOHIM, wahrer EL und wahrer ELOHIM. JHWH ist DER wahre GOTT.

Aus Akkad gibt es klare Beispiele dafür, dass einzelne Herrscher oder Gottheiten mit Titeln angeredet wurden, die in ihrer Grundbedeutung im Plural stehen. So bedeutet das Wort Ilanu Götter. Dennoch wurde Ilanu auf einzelne Gottheiten und auch einzelne Pharonen bezogen.

Daher gibt mehrere Gründe, dass Wort ELOHIM im Shema Israels als einen Plural mit Singularbedeutung auf zu fassen.

1.) Es gibt keinen Elohim, außer MIR. Somit sagt JHWH ER ist EINZIG wahrer ELOHIM.

2.) 2000 Verben im Singular und weitere 2000 Fälle in welchen Personalpronomen im Singular aufscheinen.

3.) Das Zeugnis der Archäologie durch die Erklärung ähnlicher oder zu vergleichender Titel aus Akkad

4.) Hebräische Worte in der Bibel wie Himmel, Wasser, Angesicht und Leben stehen ebenfalls im Plural auch wenn sie sich lediglich auf einen Himmel, ein Wasser, ein Angesicht, oder ein Leben beziehen.

5.) Die Juden, welche das AT in Alexandrien im 250 vor Zeitrechnung vom Hebräischen ins Griechische übersetzten (Septuaginta) , haben das Pluralwort ELOHIM, wenn es sich auf JHWH DEN wahren GOTT bezog in keinem einzigen Fall mit Thei (Plural) , sondern immer mit THEO (Singular) übersetzt. Dieses Argument wiegt umso schwerwiegender, da es nicht nur eine, sondern mehrere (Septuaginten) gibt.

6.) In Psalm 45,7-8 wird der jüdische König Hiskia Elohim genannt, und von ELOHIM gesalbt über seine Gefährten.

7) Die bisher bekannten Bibelübersetzungen halten sich ebenfalls daran und übersetzen ELOHIM, wenn der Titel sich auf DEN WAHREN GOTT bezieht, stets mit GOTT.

8.) Selbst Moses eine einzelne menschliche Person wird zweimal Elohim geheißen (2.Mose 4,16,2.Mose 7,1)

9.) In 1.Samuel 28,13 trug ein einzelnes Geistwesen, welches der Hexe zu Endor erschien den Titel Elohim

10.) Baal, Dagon und die anderen heidnischen Götter werden, wenn sie ELOHIM JHWH gegenüber gestellt werden, ebenfalls Elohim geheißen. Der einzelne heidnische Gott Baal wird ebenso Elohim genannt, wie der einzelne heidnische Gott Dagon.

Wenn JHWH DER WAHRE ELOHIM ist, so folgt IHM nach, wenn aber Baal (Elohim) ist dann folgt ihm nach.“ 1.Könige 18,21

„Dann ruft ihr den Namen eures Elohims an und ich rufe den Namen JHWHS. Und DER ELOHIM, der mit Feuer antworten wird, DER ist DER wahre ELOHIM. 1.Könige 18,24

„Die Lade (DES) ELOHIM) Israels soll nicht weiter bei uns bleiben. Denn SEINE Hand liegt hart auf uns und unserem Elohim Dagon.“ 1.Samuel 5,7

Die beste Deutung von ELOHIM ist daher, dass es sich um einen Plural DER MAJESTÄT DER MACHT und DER POTENZIALITÄT handelt ELOHIM selbst bedeutet soviel wie MACHT oder MÄCHTIGER. Dies kann so verstanden werden, dass GOTT DIE MACHT ist, welche Potenziell oder Wirksam, alle Mächte und Kräfte in SICH birgt.

Die Ansicht, das hebräische Wort ELOERNU, in 5.Mose 6,4 welches allgemein mit unser GOTT wiedergegeben wird, müsse als Plural (unsere Götter) übersetzt werden ist ganz klar falsch. Denn in dem folgenden Vers steht ELOERKA, was dann mit dein GOTT wiedergegeben werden muss.

Wenn man nämlich die Worte im Shema Israel mit der Aussage der Philister in 1.Samuel 5,7 vergleicht, dann ergibt sich folgender Sachverhalt. Die Philister sprechen von Dagon ebenfalls als von unserem Eloernu. Dagon aber war eine einzelne männliche Gottheit, mit einem menschenähnlichen Oberköper und einem fischähnlichen Unterkörper. Die richtige Übersetzung muss daher in 1.Samuel 5,7 lauten auf unserem Gott Dagon. ELOERNU muss daher in 5.Mose 6,4 auf jeden Fall mit unser GOTT oder unsere MACHT wiedergegeben werden.

Es bleibt festzuhalten: ELOERKA bedeutet dein/dir/du GOTT. ELOERNU bedeutet unser GOTT ELOHEU mein GOTT.

Das Hebräische Wort ECHAD

Es gibt einige Missverständnisse hinsichtlich der Bedeutung des Hebräischen Wortes ECHAD. Dieses Wort ist ein Adjektiv und bedeutet schlicht und einfach die geschriebene Zahl 1 in allen möglichen Variationen: ein, eine, einer, einzig, einziger einzeln, eine Einheit und Erster.

Wenn größere Zahlen verwendet werden, wie 1 300 000 so findet sich echad am Anfang der Zahl. Insgesamt kommt das Wort Echad etwas mehr als 960 Mal im AT vor. In den allermeisten Fällen, (etwa 900 Mal) bezeichnet (echad) lediglich die gegebene Menge eins (1) . Echad kann aber auch eine Menge und somit eins (1) als Ergebnis der Zusammenführung verschiedener Dinge, oder Personen sein. Jedes mit dem Zahlwort echad (eins) bezeichnete Ding, eine jede mit dem Zahlwort echad (eins) bezeichnete Person ist zugleich eine Einheit.

Wenn davon die Rede ist, dass ein JHWH ist oder das JHWH eine Einheit ist, dann kann es sich dabei nicht um eine Zusammenführung verschiedener Elemente zu einer Einheit handeln.

Denn JHWH existiert als eine Einheit aus SICH SELBST heraus, ohne Ursache, ohne Ursprung, von Ewigkeit zu Ewigkeit, ohne Bedürfnisse.

Dass ELOHIM, JHWH eine Einheit ist entzieht sich der menschlichen Erkenntnis. Kein Geschöpf darf sich anmaßen zu wissen, woraus die eine Einheit JHWH, ELOHIM besteht. Daher muss jede menschliche Philosophie an dieser Stelle scheitern. Daher sagte auch der Herr Jesus im NT gegenüber der Samariterin:

„GOTT ist GEIST und die IHN anbeten, müssen im Geist und in Wahrheit anbeten.“

Irgendwelche Dreieinigkeiten, Zweieinigkeiten oder andere Philosphien aus der einzigen Einheit JHWH ELOHIM entnehmen zu wollen ist daher nichts als Spekulation und steht im diametralen Gegensatz zum klaren Zeugnis der heiligen Schrift.

Auch solche Gedanken, dass in der einen Einheit JHWH 3 jhwhs enthalten seien, sind daher völlig unangemessen und höchst spekulativ. Abgesehen davon ist anzumerken: Sind etwa in der Einheit eines Tisches drei Tische enthalten, oder aber in der Einheit eines Stuhles drei Stühle enthalten?

Der Befund des AT ist klar, es gibt einen wahren ELOHIM/EL/ELOAH/GOTT und der heißt JHWH. Woraus folgt, dass es nur einen einzigen JHWH gibt.

Es folgt nun eine Auflistung und eine kurze Erklärung von Bibelversen aus den 5 Büchern Moses, um die Bedeutung des hebräischen Wortes echad aufgrund der heiligen Schrift aufzuzeigen.

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen und sie werden zu einem Fleisch werden.“ 1.Mose 2,24

Dies ist eine von drei Bibelstellen, in welcher das Wort ein (echad) das Ergebnis eines Zusammenschlusses bzw. einer Verbindung ist. Zwei unterschiedliche Menschen, zwei verschiedene Persönlichkeiten werden, nach dem sie die Ehe eingegangen sind zu einem (echad) Fleisch. Sie kommunizieren, arbeiten, essen schlafen miteinander, so dass sie ein 8echad) Fleisch werden. Dennoch bleiben Mann und Frau zwei unterschiedliche Persönlichkeiten, Mann und Frau werden nicht ein Mensch, sondern zu (einem) Fleisch.

„Dem Eber wurden zwei Söhne geboren, der Name des einen (echad) war Peleg, denn in seinen Tagen wurde das Land geteilt und der Name seines Bruders war Joktan.“ 1.Mose 11,25

Der Name des einen Sohnes war Peleg. Man könnte auch sagen, einer der Söhne hieß Peleg. Naturlich war dieser eine Sohn von den zwei Söhnen auch eine in sich geschlossene personale Einheit. Jedoch ist dies schon eine Schlussfolgerung und hat mit der Aussage des Textes an und für sich nichts zu tun.

„Und Abimelech sprach: „was hast du uns da angetan, wie leicht hätte einer (echad) aus dem Volk bei deiner Frau liegen können, und du hättest Schuld über uns gebracht.“ 1.Mose 26,10

Gemeint war, dass einer der Männer aus dem Volk mit Sarah hätte schlafen können. Es heißt einer (echad) der Männer und nicht mehrere Männer. Dieser hypothetische eine Mann wäre zwar wiederum auch eine personale Einheit, aber diese liegt nicht in der Aussage des Textes und kann höchstens daraus geschlussfolgert werden.

„Nur unter einer Bedingung, wollen die Männer uns zu willen sein bei uns zu wohnen und ein Volk mit uns zu werden, dass sich bei uns alles Männliche beschneiden lässt, so wie sie beschnitten sind.“ 1.Mose 34,22

Die Kanaaniter sollten sich beschneiden lassen um dann mit Jakob und seinen Nachkommen ein (echad) gemeinsames Volk zu bilden.

„Ich gebe dir einen (echad) Bergrücken über deine Brüder hinaus, den ich aus der Hand der Amoriter mit meinem Schwert und meinem Bogen, genommen habe. 1.Mose 48,22

Jakob gab Joseph und seinen Nachkommen einen (echad) Bergrücken mehr als seinen Brüdern. Nicht mehrere Bergrücken und auch nicht einen vereinheitlichten Bergrücken. Es heißt ganz klar, einen Bergrücken über die Bergrücken welche den Brüdern gehören sollen hinaus.

„Und JHWH tat nach dem Wort des Moses und schaffte die Stechfliegen weg vom Pharao, von seinem Hofbeamten und von seinem Volk. Nicht eine (einzige) blieb übrig.“ 2.Mose 8,27

Die Bedeutung der Aussage ist eindeutig, nicht eine einzige (echad) Stechfliege blieb übrig.

Es geht in dieser Bibelstelle in gar keiner Weise um Vereinheitlichung. Wenn überhaupt dann stellt die Stechfliege eine einzige Einheit dar.

„Und so kehrten die Wasser zurück und bedeckten die Wagen und Reiter der ganzen Heeresmacht des Pharao die ihnen ins Meer nachgekommen waren und es blieb auch nicht einer von ihnen übrig.“ 2.Mose 14,28

Der Sinn der Aussage ist: Kein einziger der Wagen und der Reiter blieb übrig.

„mit ihren beiden Söhnen, der eine von ihnen hieß Gerschom, weil er gesagt hatte: Ein Fremder bin ich geworden im fremden Land.“ 2.Mose 18,3

Die Bedeutung der Aussage ist, dass der eine (echad) Sohn Gerschom hieß. Es ging nicht um mehrere Söhne oder einen vereinheitlichten Sohn.

„Darauf kam Moses und erzählte dem Volk alle Worte JHWHS und alle Rechtsbestimmungen und das ganze Volk antwortete mit einer Stimme und sagte: Alle Worte die JHWH geredet hat wollen wir tun.“ 2.Mose 24,3

Gemeint ist, dass alle Vertreter des Volkes ein und dieselben Worte sagten und riefen: alle Worte, die JHWH geredet hat wollen wir tun. Dies bedeutet aber dass jeder einzelne der Vertreter mit seiner eigenen Stimme rief. Zu hören aber war der Klang einer (echad) Stimme.

„und zwar sollst du einen Cherub am Ende hier und einen anderen Cherub am Ende dort machen, aus einem Stück mit der Deckplatte. Sollen die Gesichter der Cherubim einander zu gewandt sein. 2.Mose 25,19

Moses sollte einen (echad) Cherub machen und einen (echad) Cherub machen.

„Dann stelle 50 bronzene Haken her, führe die Haken in die Schleifen ein und füge das Zeltdach zusammen, dass es ein Ganzes wird.“ 2.Mose 26,11

Verschiedene Teile, wie Haken, Schleifen und das Zeltdach sollten zu einem (echad) Zelt zusammen gebaut werden. In dem einen (echad) Zelte sind nicht mehrere Zelte enthalten.

Die Teile könnten auch für sich existieren, wurden aber hergestellt, um sie zu einem (echad) Zelt zusammen zu stecken.

„und der Priester nehme das eine (echad) Lamm und bringe es als Schuldopfer dar mit dem Log Öl und schwinge sie als Schwingopfer vor JHWH.“ 3.Mose 14,12

Ein (echad) Lamm sollte zum Schulopfer gebracht werden, nicht mehrere Lämmer.

„Und ihr sollt einen Ziegenbock zum Sündopfer opfern und zwei einjährige Lämmer zum Heilsopfer.“ 3.Mose 23,19

Es sollte ein Ziegenbock geopfert zum Sündopfer gebracht werden, es sollten nicht mehrere Ziegenböcke oder ein vereinheitlichter Ziegenbock zum Sündopfer gebracht werden.

„Ein Ziegenbock zum Sündopfer“ 4.Mose 7,46

Nicht mehrere Ziegenböcke sollten zum Sündopfer gebracht werden. Ein (echad) Ziegenbock war als Opfer vorgesehen.

„Wenn eine einzelne Person aus Versehen sündigt, dann soll sie eine einjährige Ziege als Sündopfer darbringen.“ 4.Mose 15,27

Es geht nicht um mehrere Personen, oder eine Vereinheitlichung von Personen zu einer Person. Gemeint ist vielmehr eine (echad) einzelne Person, welche sündigt.

„Für jeden, der einen Menschen erschlägt gilt: Auf die Aussage von Zeugen, soll man den Mörder töten. Aber ein einzelner Zeuge kann nicht gegen einen Menschen aussagen, dass er sterben muss.“ 4.Mose 35,30

Ein einzelner (echad) Zeuge. Es geht nicht um die Idee der Vereinheitlichung eines Zeugen.

„Und die Sache war gut in meinen Augen und ich nahm zwölf Männer von euch, je einen Mann für den Stamm.“ 5.Mose 1,23

Moses nahm je einen (echad) Mann für den Stamm. Nicht mehrere Männer für jeden Stamm.

„Auf die Aussage zweier oder dreier Zeugen hin soll getötet werden, wer sterben soll. Er darf nicht auf die Aussage eines einzelnen Zeugen getötet werden.“ 5.Mose 17,6

Die Idee ist hier, dass ein (echad) einzelner Zeuge nicht ausreichte, um jemanden zum Tode zu verurteilen.

„Ein einzelner Zeuge soll nicht gegen jemanden auftreten wegen irgend einer Ungerechtigkeit oder wegen irgend einer Sünde, wegen irgend einer Verfehlung, die er begeht.“ 5.Moses 19,15

Ein einzelner (echad) Zeuge soll nicht gegen eine andere Person Aussagen.

„Wenn ein Mann zwei Frauen hat, eine geliebte und eine gehasste, die geliebte und die gehasste und sie gebären ihm Söhne und der erstgeborene Sohn ist von der gehassten,“ 5.Mose 21,15

Es konnte der Fall eintreten, dass ein Mann eine (echad) geliebte Frau und eine (echad) gehasste Frau hatte. Jede von den Frauen war eine Person.

„Wenn Brüder zusammen wohnen und einer von ihnen stirbt, dann soll die Frau des Verstorbenen nicht auswärts einem fremden Mann angehören.“ 5.Moses 15,5

Hier ging es den Fall, dass zwei Brüder gemeinsam ein Haus hatten. Wenn nun der eine (echad) der Brüder starb, sollte die Frau des Verstorbenen trotzdem in dem Haus wohnen bleiben.

„Wenn Männer miteinander raufen, ein Mann und sein Bruder, und die Frau des einen eilt herbei, um den Mann aus der Hand dessen der ihn schlägt zu retten.“ 5.Mose 15,11

Es ging hier um den Fall, dass die Frau des einen (echad) Mannes ihren Mann aus der Hand des Widersachers zu erretten suchte.

„Wie könnte einer Tausend jagen, und zwei Zehntausende in die Flucht schlagen, wenn nicht deshalb weil ihr FELS sie verkauft hat und JHWH sie preis gegeben hat.“ 5.Moses 32,30

Wenn GOTT die Israeliten verließe, dann würde ein (echad) einzelner Feind genügen um Tausend Israeliten in die Flucht zu schlagen. Gemeint ist, eine (echad) Person, also einer.

Keine der aufgeführten Bibelstellen kann den Gedanken der Trinitätslehre stützen, welcher besagt, dass Gott jhwh der Vater und Gott jhwh der Sohn und Gott jwh der heilige Geist, denoch ein Gott, jwh sein sollen. Daher also zurück zum Shema Israel.

Höre Israel: JHWH unser ELOHIM, ist EIN EINZIGER JHWH. Und du sollst JHWH deinen ELOHIM lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und aus aller deiner Kraft.“ 5.Moses 6,4-5

Es gibt nur EINEN JHWH und in JHWH sind nicht mehrere jhwhs enthalten, die zusammen JHWH bilden. Sondern JHWH ist ganz einfach EIN EINZIGER (echad) . Dass JHWH EINER ist, liegt aber bereits in dem Namen JHWH selbst enthalten. Der Name JHWH und Mehrere „Personen“, dass passt überhaupt nicht zusammen.

JHWH bedeutet wie oben schon ausgeführt ungefähr: ER IST, ER WAR, ER WIRD.

Die Idee, dass in JHWH mehrere jhwhs enthalten sein könnten ist ganz einfach abwegig.

JHWH ist also ganz klar einer. JHWH ist aber auch DER einzige. Denn es gibt keinen zweiten und keinen dritten jhwh. In dem Shema Israel aber geht es darum, dass jeder einzelne Gläubige JHWH als einzigen SCHÖPFERGOTT lieben soll mit allen zur Verfügung stehenden Kräften.

Gedanken eines evangelikalen Unitariers zu Johannes 17,3

Geschrieben von Markus Schumacher

„Dies aber ist das ewige Leben, dass sie DICH, DEN ALLEIN WAHREN GOTT erkennen, und den DU gesandt hast Jesus Christus.“ Johannes 17,3

Diese Worte sind in dem hohepriesterlichen Gebet enthalten, welches der Herr Jesus damals vor ungefähr 1980 Jahren kurz vor seiner Gefangennahme im Garten Gethsemane gesprochen hatte. In jenem an DEN VATER gerichteten Gebet gab der Herr Jesus einen tiefen Einblick in sein geistliches Denken und gab es zugleich wie eine Art Vermächtnis an seine Jünger weiter. Dieses Gebet aber enthält eine ganze Anzahl von Aussagen, die tatsächlich nur von dem Herrn Jesus Christus gemacht werden konnten.

Wie schon erwähnt richtete der Herr Jesus dieses Gebet an DEN VATER. Daher soll zunächst das gesamte hohepriesterliche Gebet wiedergegeben werden. Die Worte VATER, sowie die sich auf IHN beziehenden Personalpronomen und der sich auf IHN beziehende Artikel (DEN) werden ebenso wie die Worte ALLEIN WAHRER GOTT in großen Buchstaben geschrieben.

„VATER (1) die Stunde ist gekommen, verherrliche DEINEN (1) Sohn, damit der Sohn DICH (1) verherrliche, wie DU (1) ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, dass er allen, die DU (DU) ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe.

Dies aber ist das ewige Leben, dass sie DICH (2), DEN ALLEIN WAHREN GOTT und den DU (3) gesandt (1) hast, Jesus Christus, erkennen.

Ich habe DICH (3) verherrlicht auf der Erde. Das Werk habe ich vollbracht, welches DU (4) mir gegeben hast, dass ich es tun sollte.

Und nun verherrliche DU (5) VATER (2) mich bei DIR (1) SELBST mit der Herrlichkeit die ich bei DIR hatte, ehe die Welt war.

Ich habe DEINEN (2) Namen den Menschen offenbart, die DU (6) mir aus der Welt gegeben hast. DEIN (3) waren sie und mir hast DU (7) sie gegeben und sie haben DEIN (4) Wort bewahrt.

Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was DU (8) mir gegeben hast von DIR (2) ist.

Denn die Worte, die DU (9) mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von DIR (3) ausgegangen bin und haben geglaubt, dass DU (10) mich gesandt (2) hast.

Ich bitte für sie, nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche DU (11) mir gegeben hast, denn sie sind DEIN (5).

Und alles was mein ist, ist DEIN (6) und was DEIN (7) ist, ist mein und ich bin in ihnen verherrlicht.

Und ich bin nicht mehr in der Welt und diese sind in der Welt und ich komme zu DIR (4) heiliger VATER (3): Bewahre sie in DEINEM (8) Namen, den DU (12) mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.

Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in DEINEM (9) Namen, den DU (13) mir gegeben hast und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ist verloren, als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.

Jetzt aber komme ich zu DIR (5) und dieses rede ich in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben.

Ich habe ihnen DEIN (10) Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie ich nicht von der Welt bin.

Ich bitte nicht, dass DU (14) sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass DU (15) sie bewahrst vor dem Bösen.

Sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin.

Heilige sie durch die Wahrheit, DEIN (11) Wort ist Wahrheit.

Wie DU (16) mich in die Welt gesandt (3) hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.

Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit.

Aber nicht nur für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben,

damit sie alle eins seien, wie DU (17) VATER (4) in mir und ich in DIR, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass DU (18) mich gesandt (4) hast.

Und die Herrlichkeit, die DU (19) mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind:

Ich in ihnen und DU (20) in mir, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass DU (21) mich gesandt (4) hast und sie geliebt hast, wie DU (22) mich geliebt hast.

VATER (5) ich will, dass die, welche DU (23) mir gegeben hast, auch bei DIR (6) seien, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die DU (24) mir gegeben hast, denn DU (25) hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.

Gerechter VATER (6) und die Welt hat DICH (4) nicht erkannt, ich aber habe DICH (5) erkannt, und diese haben erkannt, dass DU (26) mich gesandt (5) hast.

Und ich habe ihnen DEINEN (12) Namen kundgetan, damit die Liebe womit DU (27) mich geliebt hast in ihnen sei und ich in ihnen.“

In diesem wunderbaren Gebet sprach der Herr Jesus, DEN ALLEIN WAHREN GOTT insgesamt 56 Mal mit Personalpronomen in der Einzahl oder mit VATER an: 6 Mal mit VATER,27 Mal mit DU,12 Mal mit DEIN, DEINEN, und DEINEM,6 Mal mit DIR und 5 Mal mit DICH.) (5 Mal ist die Rede davon, dass DER VATER Jesus Christus gesandt hat.)

GOTT wird also ausnahmslos entweder mit dem eine einzige männlich menschliche Person bezeichnenden Wort VATER oder aber mit den entsprechenden dazu passenden männlichen Personalpronomen in der Einzahl angesprochen. Natürlich ist GOTT kein Mann, auch kein Engel, sondern ER ist im absoluten Sinne SEIENDER, URQUELL, URHEBER und SCHÖPFER. Insofern steht GOTT über allen anderen Wesen und über allen anderen Geschöpfen.

Es liegt eine gewisse Schwierigkeit darin, dass das Verständnis DES VATERS noch mit den Vorstellungen der Dreieinigkeitslehre belastet ist. Denn in der Dreieinigkeitslehre besteht ein innerer Widerspruch zwischen der abstrakten Sicht vom Wesen GOTTES einerseits und von der persönlichen modalistischen Sicht GOTTES in den 3 Personen, als VATER, Sohn und heiliger Geist.

Doch GOTT ist EIN VATER, DER mit nichts und niemanden vergleichbar ist. Aus diesem Grund wäre es meines Erachtens besser, den Begriff ÜBERPERSON zu benutzen, wenn zum Ausdruck gebracht werden soll, dass GOTT EIN EINZIGES unendliches und alle Ordnung und alle Möglichkeiten beinhaltendes BEWUSSTSEIN jenseits von Raum und Zeit und jenseits der Schöpfung ist.

Der Begriff VATER, so wie auch die in der Einzahl verwendeten Personalpronomen DU, DEIN, DEINEM, DIR und DICH verweisen aber ganz ohne Zweifel auf DEN VATER als EINE absolute überpersonale EINHEIT, auf JEMANDEN hin, DER EIN EINZIGES BEWUSSTSEIN ist bzw. hat und EINE EINZIGE ÜBERPERSON ist.

Kein Zweifel DER VATER an DEN der Herr Jesus Christus sein bedeutsames hohepriesterliches Gebet richtete wird als ALLEIN WAHRER GOTT bezeichnet.

Das kleine Wörtchen DICH, welches in dem hohepriesterlichen Gebet 5 Mal vorkommt kann sich niemals auf mehrere Personen beziehen, sondern kann sich nur auf JEMANDEN beziehen, DER EIN EINZIGES BEWUSSTSEIN hat, DER EINE ÜBERPERSON mit EINEM ICH hat. Das Wörtchen DICH drückt also ohne Zweifel aus, dass DER VATER EIN ICH hat bzw. EIN ICH ist und nicht etwa eine Mehrheit.

Was Johannes 17,3 betrifft, so verbindet der im Wen-Fall stehende Artikel DEN, DEN mit DICH anredeten VATER untrennbar mit DEM ALLEIN WAHREN GOTT. Der Artikel DEN hätte auch wegelassen werden können, ohne dass dies den Sinn beinträchtigen oder verändern würde, dann hieße es: DICH ALLEIN WAHREN GOTT. Man könnte die Aussage auch so wiedergeben: DICH VATER, DEN ALLEIN WAHREN GOTT.

DER WAHRE GOTT hat ganz bestimmte Attribute und Charakterzüge. DER WAHRE GOTT hat keine Ursache und hat keinen Ursprung.

DER WAHRE GOTT existiert aus SICH SELBST heraus von Ewigkeit zu Ewigkeit, sowohl absolut ohne Zeit als auch in der Zeit in der höchsten und schönsten Ordnung.

DER WAHRE GOTT hat absolut keine Bedürfnisse, weil ER alles in SICH SELBST hat. DER WAHRE GOTT musste als DER ÜBERSEIENDE, weder etwas noch Jemanden Erschaffen, noch musste ER VATER werden.

DER WAHRE GOTT ist als ÜBERSEIN der Urquell und der Ursprung allen Seins und aller Schöpfung.

DER WAHRE GOTT muss nicht Liebe sein, obwohl ER Liebe ist.

Vertreter der Trinitätslehre sind der Ansicht, dass der Sohn, sowie DER VATER bereits vor aller Ewigkeit existiert haben müsse, weil sonst kein VATER sein könne. Jedoch wird übersehen, dass GOTT als DER ÜBERSEIENDE schon existierte, als noch überhaupt kein Sohn geplant war, noch Söhne geplant waren. Als GOTT DER ÜBERSEIENDE dann die Schöpfung, den Sohn und die Söhne geplant hatte und schließlich geschaffen hatte, wurde ER VATER.

Jedoch blieb es EIN und DERSELBE GOTT. Um dies zu veranschaulichen passt ein Vergleich mit einem Mann, der durch die Zeugung und die Geburt eines Sohnes zum Vater wurde, durchaus. Der Mann ist nach der Zeugung und Geburt eines Sohnes noch genau der, der er auch vorher war. Aber dieser Mann ist Vater geworden. So ist es auch bei GOTT. DER WAHRE GOTT blieb auch nach dem Plan der Schöpfung und nach der Erschaffung der Geschöpfe DER WAHRE GOTT.

Ohne Plan der Schöpfung, ohne Erschaffung der Schöpfung, könnte es nämlich gar keine persönlichen Wesen geben, welche DEN WAHREN GOTT, VATER nennen.

DER WAHRE GOTT hatte als DER URSEIENDE absolute Vollkommenheit in SICH SELBST, auch ohne Geschöpfe und ohne Schöpfung besessen.

Wenn Jesus Christus DEN WAHREN GOTT VATER nannte und nennt, dann brachte er damit zum Ausdruck, dass DER WAHRE GOTT sein geistlicher Erzeuger, Versorger, Erhalter und Erretter war. Bzw. ist, dass

DER WAHRE GOTT für ihn als ÜBERPERSON, eine absolute und unfassbare EINHEIT darstellte, zu welcher er zugleich tiefstes Vertrauen hatte.

Der Herr Jesus sagt also praktisch mit der Anrede VATER auch, mein Vertrauter, mein Erzeuger, mein Erretter, mein Versorger ist DER WAHRE GOTT, ER ist DER ALLEIN WAHRE GOTT.

DER WAHRE GOTT ist per Definition unwandelbar und unveränderlich. ER ist und bleibt DER ALLEIN WAHRE GOTT, ohne oder mit Schöpfung, ohne oder mit Geschöpfen, ob mit oder ohne Söhne und Töchter, die IHM vertrauen und IHM glauben. Der Status und die Position des Herrn Jesus Christus oder einer anderen irdischen oder himmlischen Person ändern daran gar nichts.

Da DER VATER, DER ALLEIN WAHRE GOTT ist, bedeutet dies, dass auch Geschöpfe und andere persönliche Wesen den Titel Gott tragen können. Doch

DER ALLEIN WAHRE GOTT existiert in einer eigenen übergeordneten Position, ER ist und bleibt AUSSERHALB, auch dann wenn ER INNERHALB werden kann. Paulus schrieb:

„wir wissen, dass es keinen Götzen in der Welt gibt, und dass kein GOTT ist als nur EINER, denn wenn es auch sog genannte Götter gibt im Himmel und auf Erden, wie es viele Götter und viele Herren gibt, so ist doch für uns EINER (WAHRER) GOTT, DER VATER von welchem alle Dinge sind und wir auf IHN hin und einer Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wird durch ihn.“ 1.Korinther 8,4-6

DER WAHRE GOTT ist VATER und kann daher kein Sohn sein. Sohn zu sein genügt nicht um WAHRER GOTT zu sein. ALLEIN DER VATER kann daher DER WAHRE GOTT sein. Der Herr Jesus Christus beleuchtet seinen eigenen Status im hohepriesterlichen Gebet. Vollkommen klar. Jesus Christus ist der Gesandte DES VATERS, bzw. DES ALLEIN WAHREN GOTTES.

5 Mal ist davon die Rede, dass DER VATER, (DER ALLEIN WAHRE GOTT ihn gesandt hatte. Weder wurde DER WAHRE GOTT jemals gesandt, noch wurde DER WAHRE GOTT, DER absolut GEIST ist, jemals gesalbt.

DER WAHRE GOTT, bzw. DER ALLEIN WAHRE GOTT ist und kann also weder Gesandter (Apostel) noch Gesalbter (Christus) sein.

Jesus Christus war sich im hohepriesterlichen Gebet zutiefst, bewusst, dass das Erkennen DES ALLEIN WAHREN GOTTES ewiges Leben war. Man kann den griechischen Urtext auch so wiedergeben.

Dies aber ist das ewige Leben, dass sie DICH, DEN ALLEIN WAHREN GOTT erkennen und den DU gesandt hast Jesus Christus.“

Wird der Text so wiedergegeben, wie er zum Beispiel in der Dabhar-Übersetzung steht, so wird die Erkenntnis DES ALLEIN WAHREN GOTTES noch stärker betont.

Dass der Herr Jesus sich als den gesandten Gesalbten DES ALLEIN WAHREN GOTTES, bzw. DES VATERS bezeichnete, bedeutet keineswegs eine Herabsetzung Jesu, sondern hebt gerade seine besondere Vollmacht und Stellung als Handlungsbeauftragter DES VATERS (DES ALLEIN WAHREN GOTTES) hervor.

Die Jünger Jesu . waren keine Gesandten DES ALLEIN WAHREN GOTTES. Nur Jesus Christus war und ist von DEM ALLEIN WAHREN GOTT (von DEM VATER) gesandt worden.

Jesus Christus aber selbst sandte seine Jünger aus. Deswegen sagte der Herr Jesus auch im hohepriesterlichen Gebet: dass auch er die Jünger in die Welt gesandt habe.

Die Jünger kann man sozusagen als Gesandte im zweiten Grad seitens DES WAHREN GOTTES bezeichnen, während der Herr Jesus als der Christus Gesandter im ersten Grad DES WAHREN GOTTES bezeichnet werden kann.

Johannes 17,3 betont also die Tatsache, dass das das Erkennen, DES VATERS, DES ALLEIN WAHREN GOTTES ewiges Leben ist und betont die Tatsache, dass dies mit dem Erkennen des Herrn Jesus Christus als dem Gesandten DES ALLEIN WAHREN GOTTES untrennbar verbunden ist.

Von den Vertretern der Dreieinigkeitslehre wird manchmal eingewandt, dass Jesus Christus das hohepriesterliche Gebet im Zustand der Erniedrigung gesprochen habe. Deswegen so argumentieren sie habe die Aussage, dass sie DICH, DEN ALLEIN WAHREN GOTT erkennen, keine absolute Verbindlichkeit und keine absolute Bedeutung.

Doch dieses Argument enthält einen erheblichen Denkfehler Fehler. Es wird nämlich übersehen, dass DER WAHRE GOTT etliche Wesenstypische Eigenschaften hat, wie SELBSTEXISTENT, URSEIEND, UREINHEIT, UNVERURSACHT, UNGEBOREN, UNGEZEUGT, UNWANDELBAR, UNVERGÄNGLICH; UNERSCHAFFEN, OHNE BEDÜRFNISSE, ABSOLUT EWIG, VOLLKOMMEN, höchste ORDNUNG, höchstes WESEN, AUSSERHALB, KEIN Sohn, höchster GEIST. ALLMÄCHTIG.

Abgesehen davon machte der Herr Jesus in seinem hohepriesterlichen Gebet auch Aussagen, welche seine absolute Vollmacht zum Ausdruck brachten, welche gewissermaßen prophetisch waren und seinen zukünftigen verherrlichten Zustand betrafen.

Daher gibt es nur ein entweder oder! Entweder ist DER mit VATER angeredete, DER ALLEIN WAHRE GOTT oder der Herr Jesus hat gelogen.

Wenn aber die Aussage Jesu Christi im hohepriesterlichen Gebet Wahrheit ist, dann muss DER, welchen der Herr Jesus VATER nannte, für EWIG und IMMER DER WAHRE GOTT sein.

DER WAHRE GOTT unterscheidet sich grundlegend und grundsätzlich von allen anderen Gottheiten und Göttern. DER ALLEIN WAHRE GOTT, das absolut höchste WESEN wurde von dem Herrn Jesus Christus vertrauensvoll mit VATER angesprochen. Daher sollten auch die Vertreter der Dreieinigkeitslehre DEN WAHREN GOTT nur VATER nennen, und erkennen, dass ER, DER ALLEIN WAHRE GOTT ist, Jesus Christus aber der Gesandte DES ALLEIN WAHREN GOTTES.

Reich GOTTES: Was ist das?

Geschrieben von Markus Schumacher

Das Reich GOTTES ist das Reich in welchem ER als KÖNIG herrscht und regiert. Menschliche Könige der Vergangenheit, herrschten und regierten über die Bewohner eines Landes, mehrerer Länder oder sogar vieler Länder. Auch noch heute regieren und herrschen Könige über die Einwohner von Ländern, wenn dies auch eher in einem die jeweiligen Länder vertretenden Sinn geschieht. Dies ist zum Beispiel der Fall, bei dem britischen Königreich und dem Königreich der Niederlande.

Vor langer Zeit saß der König eines Landes auf einem buchstäblichen, manchmal veredelten Thron und waren umgeben von zahlreichen Dienern und Dienerinnen. Zu einem irdischen Königreich gehörten auch bewaffneten Soldaten und ein Heer, welches dem König gehorchte, sei es nun wenn ein Angriffskrieg befohlen wurde, oder sei es wenn ein Verteidigungskrieg befohlen wurde.

Gewöhnlich hatten die Könige der Antike viele Streitrosse und Wagen. Je mehr ein Herrscher davon hatte, um so großer war seine Macht. Oft suchte sich der König eines Landes im Altertum auch die schönsten Frauen aus, die ihm dann ob sie wollten oder nicht folgen mussten. Allerdings betrachteten viele Mädchen und Frauen es auch als Ehre oder Vorzug von einem König geheiratet zu werden und für ihn Kinder zur Welt bringen zu dürfen, so wie an der Thronfolge beteiligt zu werden.

GOTT als DER SCHÖPFER und DER KÖNIG des Menschen

GOTT, dessen Name JAHUWAH heißt, bildete den Menschen aus Erde und erfüllte ihn mit SEINEM inneren Wesen und mit SEINEM inneren Charakter.

Der Mensch sollte das von seinem GOTT und SCHÖPFER JAHUWAH in ihn hinein gegebene Potenzial zur Entfaltung bringen, IHN immer mehr erkennen, an IHM Freude haben, IHN loben preisen und anbeten und IHM zur Freude und zum Gefallen leben.

Als DER SCHÖPFER des Menschen, sowie von Himmel und Erde, als auch der himmlischen Herrlichkeit, war JAHUWAH DER KÖNIG der himmlischen Herrlichkeit, von Himmel und Erde, als auch des Menschen.

Es bestand Harmonie und Frieden zwischen den Menschen und ihrem KÖNIG, dem ewigen SCHÖPFER-GOTT JAHUWAH.

Der Mensch aber war, als ihn die Schlange beeinflusst hatte, nicht mehr mit JAHUWAH als KÖNIG einverstanden. Er glaubte den gefährlichen Worten der Schlange: Ihr werdet sein wie GOTT.

Somit hatte der Mensch durch den Abfall von GOTT, seinen KÖNIG SCHÖPFER JAHUWAH bereits verworfen und sich in einem gewissen Sinn selbst zum König gemacht.

Seither benimmt sich der Mensch auf der Erde in vielen Fällen, so als wenn er selbst Gott und König wäre.

JAHUWAH wird sozusagen aus dem Leben und der Gegenwart der Menschen verbannt.

GOTT JAHUWAH und SEINE Herrschaft als KÖNIG im Volk Israel.

JAHUWAH erwählte zunächst Abraham und seine Frau, die unfruchtbare Sarah und schenkte ihnen im hohen Alter den verheißenen Sohn, den sie Isaak nannten. Mit anderen Frauen hatte Abraham noch weitere Kinder. Doch nur der leibliche Sohn Sarahs stand unter der Erwählung und Verheißung JAHUWAHS. Isaak nahm dann das Mädchen Rebekka aus Haran zur Frau, welche ebenfalls unfruchtbar war. Ihr schenkte JAHUWAH auf Gebet hin die Zwillinge Esau und Jakob. Aber JAHUWAH erwählte sich nicht den Älteren, sondern den Jüngeren. Jakob heiratete die Frauen Lea und Rahel und deren Mägde. So bekam Jakob 12 Söhne. Als diese mit ihren Frauen und Kindern nach Ägypten zogen, zählte die verheißene Nachkommenschaft bereits 70 Seelen.

Während der 430 Jahre, in welchen die Israeliten in Ägypten waren, sorgte JAHUWAH dafür, dass sich die kleine Sippe von 70 Personen sehr vermehrte und zu einem richtigen Volk wurde. So gab es so gut wie keine unfruchtbaren Frauen, und es wurden sehr viele Kinder geboren. Dies beunruhigte und erzürnte den Pharao so sehr, dass er begann das Volk Israel mit allen Mitteln zu unterdrücken.

JAHUWAH hatte dann das Volk Israel durch 10 furchtbare Plagen aus der Sklaverei der Ägypter erlöst. JAHUWAH hatte das Volk Israel vor den nachjagenden Ägyptern dadurch gerettet, dass ER sie auf wunderbare Weise trockenen Fußes hindurchgehen und den Pharao und sein ganzes Heer in den zurückströmenden Wassern auf eine unnachahmliche Weise untergehen ließ, so dass am Ende Pharao und sein ganzes Heer (Soldaten, Streitwagen und Pferde) tot am Ufer lagen.

Moses und die Söhne Israels hatten JAHUWAH damals unter anderem mit den folgenden Worten gepriesen:

"JAHUWAH ist KÖNIG immer und ewiglich (für alle Zeit) .“ 5.Mose 18,15

Aufgrund dieser Geschichte war also JAHUWAH DER im Grunde genommen rechtmäßige KÖNIG Israels und ER brachte diese Wahrheit dem Volk Israel durch den Propheten Jesaja auf markante Weise in Erinnerung.

"ICH BIN JAHUWAH, DER SCHÖPFER Israels euer KÖNIG.“ Jesaja 43,15

Wenn sich in diesem Vers JAHUWAH als SCHÖPFER Israels bezeichnet, dann ist zu berücksichtigen, dass das Wort Erschaffen sich nicht nur auf die Erschaffung von Himmel und Erde, die Erschaffung von Tieren oder die generelle Erschaffung des Menschen und die Erschaffung aller Menschen bezieht, sondern, dass JAHUWAH das Volk Israel als SEIN besonderes Volk geschaffen hatte. JAHUWAH hatte das Volk Israel nämlich als eine IHM zugehörende Einheit, mit welcher ER einen Bund schloss, geschaffen.

"So spricht JAHUWAH, DER KÖNIG Israels und sein ERLÖSER, JAHUWAH der Heerscharen. ICH BIN der Erste und der Letzte, außer MIR gibt es keinen Gott (El) .“ Jesaja 44,6

Dies ließ JAHUWAH dem Volk Israel durch den Propheten Jesaja zu einer Zeit verkünden, als das Volk Israel JAHUWAH als KÖNIG schon mehr als 250 Jahre lang verworfen hatte.

Die Verwerfung JAHUWAHS durch das Volk bzw. seine Ältesten

Als der Prophet Samuel, welcher Israel gerichtet hatte, nämlich alt geworden war, begehrten die Ältesten Israels einen König zum Richter ihrer Angelegenheiten:

"Siehe du bist alt geworden und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze doch einen König über uns, dass er über uns Richter sei, wie es bei allen Nationen ist.“ 1.Samuel 8,5

Darauf ihn ließ JAHUWAH dem Samuel mitteilen:

Höre auf die Stimme des Volkes in allem was sie dir sagen. Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern sie haben MICH verworfen, dass ICH nicht König über sie sein soll, entsprechend all der Taten, die sie immer getan haben, von dem Tage an, da ICH sie aus Ägypten geführt habe, bis zum heutigen Tag, dass sie MICH verlassen und anderen Göttern gedient haben, so machen sie es auch mit dir.“ 1.Samuel 8,7

Als die Ältesten der Stämme Israels sich nicht davon abbringen ließen, einen König haben zu wollen wie die anderen Nationen teilte ihnen JAHUWAH durch den Propheten Samuel die Konsequenzen dieser Entscheidung mit und warnte sie deutlich::

"Dies wird das Recht des Königs sein, der über euch regieren wird. Eure Söhne wird er nehmen. Um sie für seinen Wagen und seine Gespanne einzusetzen, damit sie vor seinem Wagen herlaufen um sie sich zu Obersten über Tausend und zu Obersten über Fünfzig zu bestellen, damit sie seine Äcker pflügen, und seine Ernte einbringen und damit sie seine Kriegsgeräte und seine Wagengeräte anfertigen. Und euer Töchter wird er zum Salben mischen und Kochen und Backen nehmen. Und eure besten Felder, Weinberge und Olivengärten die wird er nehmen und sie seinen Knechten geben. Und von euren Kornfeldern und Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und sie seinen Kämmerern und Beamten geben. Und eure Knechte und eure Mägde wird er nehmen um sie in seinen Dienst zu stellen. Von euren Schafen wird er den Zehnten nehmen und ihr, ihr müsst seine Knechte sein. Wenn ihr an jenem Tage wegen eures Königs den ihr euch erwählt habt um Hilfe schreien werdet, den ihr euch erwählt habt, so wird euch JAHUWAH an jenem Tage nicht antworten.“ 1.Samuel 8,11-18

Die Ältesten Israels aber beharrten auf ihrem gottlosen Wunsch und ließen sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen.

Darum heißt es im weiter im Text:

"Und das Volk weigerte sich auf die Stimme Samuels zu hören, sondern sie sagten: "Nein, sondern ein König soll über uns sein, damit auch wir sind, wie alle Nationen und dass unser König uns richtet und vor uns her auszieht und unsere Kriege führt.“ 1.Samuel 8,19-20

Die Ältesten Israels hatten waren von einer sündigen Begierde geleitet. Sie wollten einen König haben damit sie wie alle gottlosen und heidnischen Nationen waren.

In weiser Voraussicht hatte JAHUWAH aber dem Volk Israel daher schon vorher durch den Propheten Moses das so genannte Königsgesetz gegeben.

"Wenn du in das Land kommst, das JAHUWAH dein GOTT dir gibt und es in Besitz genommen hast und darin wohnst und sagst: Ich will einen König über mich setzen. Wie alle Nationen die ringsum euch her sind, dann sollst du nur den König wählen, den JAHUWAH dein GOTT (ELOHIM) erwählen wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich setzen. Du sollst nicht einen Ausländer über dich setzen, der nicht dein Bruder ist. Nur soll er sich nicht viele Pferde anschaffen und er soll das Volk nicht nach Ägypten zurückführen, um sich noch mehr Pferde anzuschaffen. Denn JAHUWAH hat zu euch gesagt: "Ihr sollt nie wieder auf diesen Weg zurückkehren.“ Und er soll sich nicht viele Frauen anschaffen, damit sein Herz sich nicht von GOTT abwendet, auch Silber und Gold soll er sich nicht übermäßig anschaffen. Und es soll geschehen, wenn er auf dem Thron seines Königreichs sitzt, dann soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzes in ein Buch schreiben, aus dem Buch, das den Priestern und den Leviten vorliegt. Und sie (die Abschrift) soll bei ihm sein und er soll alle Tage seines Lebens darin lesen, damit er JAHUWAH seinen GOTT fürchten lernt um alle Worte dieses Gesetzes und diese Ordnungen zu bewahren, sie zu tun, damit sein Herz sich nicht über seine Brüder erhebt und er von dem Gebot weder zur Rechten, noch zur Linken abweicht, damit er die Tage seiner Königsherrschaft verlängert, er und seine Söhne in der Mitte Israels.“ 5.Mose 17,14-20

Alle die vielen Dinge, welche die Könige aus den Nationen hatten und wonach die Könige der Nationen trachteten, sollte der König Israels weder haben, noch begehren.

Nicht viele Pferde, denn sie standen für stolze Kraft und ungestümes Wesen. Die Folge der Nichtbeachtung dieser Vorschrift war, dass sich der König nicht mehr auf JAHUWAH seinen GOTT allein verließ. Nicht viele Frauen sollte der König haben, denn der leiblichen Hurerei folgte oft die geistliche Hurerei und umgekehrt, so dass es zu Götzendienst kam. Nicht viel Gold und Silber, sollte der König haben, denn auch dadurch wurde das Herz von JAHUWAH seinem GOTT weggezogen.

Jede Eigenmächtigkeit und jeder Eigensinn und jeder Eigenwille sollte dem König fern sein, sondern er sollte sich nur darum kümmern nur ja das Gesetz richtig zu verstehen und seines GOTTES JAHUWAHS Willen zutun. Zuletzt sollte der König demütig und bescheiden sein. Stolz und Hochmut sollte der König dagegen meiden.

Es ist eine Tatsache, dass die meisten Könige diese Kriterien überhaupt nicht erfüllten. Am ehesten handelten noch David, Asa, Ahasja, Josaphat, Hiskia und Josia nach dem Gesetz des Königs, wie JAHUWAH GOTT es angeordnet hatte. Aus diesem Grunde wurde zum Beispiel David als Mann nach dem Herzen GOTTES bezeichnet.

Jedoch gab es letztlich keinen einzigen König der den Ansprüchen eines Herrschers nach dem Willen DES GOTTES JAHUWAH wirklich gerecht geworden wäre und der den Willen JAHUWAH in wahrhaftiger Demut und Sanftmut befolgt hätte. Im Gegenteil die Könige Israels und bzw. Judas übertrafen sich gegenseitig es den gottlosen Nationen gleichzutun. Die Könige Israels bzw. Judas hatten viele Frauen, hatten viele Pferde und hatten viele Schätze, schafften sich Götzenbilder an und verführten das Volk zur Abgötterei. Oft hieß es: Und er tat, was JAHUWAH übel gefiel. Das Gericht JAHUWAHS durch die Assyrer über die 10 Stämme und schließlich durch die Babylonier über das Königreich Judas war eine unausweichliche Folge dieser schwerwiegenden Sünden.

Der Heilsplan JAHUWAHS mit SEINEM Gesalbten und seine Erfüllung

Aus diesem Grund hatte JAHUWAH schon vor Grundlegung der Welt geplant, dem Volk Israel einen König zu geben, welcher den Kriterien SEINES Wesens und SEINES Charakters entsprechen würde und in ihm SICH ein Volk zum Eigentum zu erwählen. Paulus konnte daher rückblickend schreiben:

"Gepriesen sei DER GOTT und VATER unseres Herrn Jahuschas des Gesalbten, ER hat uns mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in dem Gesalbten, wie ER uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig seien in Liebe und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch den Gesalbten Jahuscha für SICH SELBST, nach dem Wohlgefallen SEINES Willens.“ Epheser 1,3-5

Dieser Gesalbte bzw. König kam, als die von GOTT festgesetzte Zeit erfüllt war.

"Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte GOTT SEINEN Sohn: Geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz.“ Galater 4,4

Seit dem 600 Jahrhundert vor Zeitrechnung hatte das Königreich Judas keinen von DEM wahren GOTT JAHUWAH gesalbten und rechtmäßigen König mehr. Es war seitdem von wenigen Aufbrüchen veranlasst durch Propheten und Schriftgelehrte mit dem Volk Israel abwärts gegangen.

Die Hütte Davids und sein Haus waren zerfallen. Es lag alles in Trümmern. Aber genau dieser Tiefpunkt war die Zeit und die Stunde, in welcher GOTT JAHUWAH SEINEN Sohn, den König Israels gesandt hatte. Der Prophet Sacharja hatte ungefähr 500 Jahre zuvor von dem Kommen dieses Königs bereits geweissagt.

"Juble laut Tochter Zion, jauchze Tochter Jerusalem, dein König kommt zu dir, gerecht und siegreich ist er, demütig und auf einem Esel reitend und zwar auf einem Fohlen, eines Jungen der Eselin.“ Sacharja 9,9

Und so zog der Meister Jahuscha dann etwa im Jahre 30 nach Zeitrechnung buchstäblich auf einem jungen Esel in Jerusalem ein, begrüßt von einer jubelnden Menge von Menschen.

"Am folgenden Tag, als die große Volksmenge, die zu dem Fest gekommen war, hörte, dass Jahuscha nach Jerusalem komme, nahmen sie Palmenzweige und gingen hinaus, kamen ihm entgegen und schrieen: "Hosianna, gesegnet sei der da kommt im Namen JAHUWAHS (DES HERRN) und der König Israels.“ Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf wie geschrieben steht. "Fürchte dich nicht Tochter Zion, siehe dein König kommt, sitzend auf einem Eselsfüllen.“ Dies verstanden seine Jünger zuerst nicht, jedoch als Jahuscha verherrlicht war, da erinnerten sie sich, dass dies von ihm geschrieben war und sie ihm das getan hatten.“ Johannes 12,12-16

Diese Begebenheit, war eine Illustration des niedrigen Kommens und des demütigen Dienstes des Messias Jahuschas und sie zeigte den Unterschied zwischen der Königsherrschaft der Welt und der Königsherrschaft des von GOTT JAHUWAH gesalbten Königs in einer grundsätzlichen Art und Weise auf.

Während die Könige aus den Nationen stets auf stolzen und möglichst großen Pferden einzogen, zog der von DEM wahren GOTT JAHUWAH eingesetzte König Jahuscha auf einem kleinen und jungen Esel, einem unauffälligen Grautier ein und wies damit auf seine Demut hin.

Der Gesalbte Jahuscha hatte von sich selbst aus diesem Grund ohne jede Anmaßung gesagt:

"Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernet von mir. Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Matthäus 11,28-30

Der Demutscharakter der Königsherrschaft DES echten GOTTES JAHUWAH wurde auch in den folgenden Worten des Gesalbten Jahuscha deutlich, in welcher die Jünger sich darum gestritten hatten, wer eigentlich der Größte unter ihnen sei.

"Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer unter ihnen für den Größten zu halten sei. Er aber sprach zu ihnen: "Die Könige der Nationen herrschen über sie und die Gewalt über sie üben lassen sich Wohltäter nennen. Ihr aber nicht so: Sondern der Größte unter euch sei wie der Jüngste und der Führende wie der Dienende. Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben, in meinen Versuchungen und ich verordne euch, wie mein VATER mir verordnet hat, eine Königsherrschaft, dass ihr esst und trinkt an meinem Tisch in meiner Königsherrschaft und auf Thronen sitzt die 12 Stämme Israels zu richten.“ Lukas 22,24-30

Es sollte bedacht werden, dass der Meister Jahuscha an dieser Stelle die Königsherrschaft der Welt von seiner Königsherrschaft und derjenigen der Apostel grundsätzlich unterscheidet. Aus diesem Grund ist Vorsicht geboten hinsichtlich der Deutung, was denn diese Königsherrschaft Jahuschas und seines VATERS JAHUWAH eigentlich ist. Es geht hier nämlich um eine Königsherrschaft, welche der Meister Jahuscha ganz speziell den Jüngern bzw. seinen Aposteln verordnet hatte.

Festzuhalten bleibt jedenfalls, dass die Prinzipien und Leitlinien weltlicher Königsherrschaft bei dieser Königsherrschaft von welcher der Meister Jahuscha sprach auf den Kopf gestellt wurden.

In der Prophetie aus Daniel 2 wird die Königsherrschaft GOTTES, mit einem zu Beginn nur winzigen Stein verglichen, der stets größer wird, welches die 4 Weltreiche zertrümmerte, die in dem Bild des riesigen Standbildes dargestellt wurden.

"Und in den Tagen dieser Könige (der vierten Königsherrschaft) , wird DER GOTT des Himmels eine Königsherrschaft aufrichten, dass ewig nicht zerstört werden wird und die Königsherrschaft wird keinem anderen Volk überlassen werden, es wird alle jene königlichen Herrschaften zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen, wie du gesehen hast, dass von dem Berg ein Stein losbrach und zwar nicht durch Hände und das Eisen, die Bronze, der Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Ein großer GOTT lässt den König wissen, was nach diesem geschehen wird und der Traum ist zuverlässig und seine Deutung ist zutreffend.“ Daniel 2,44-45

Aus der Prophetie geht hervor, dass die Königsherrschaft GOTTES während der Zeit des 4 Weltreiches begonnen haben muss. Das 4. Weltreich ist aber nach der Ansicht sehr vieler Ausleger das römische Weltreich gewesen.

Angesichts des vorher beschriebenen Charakters der Königsherrschaft JAHUWAHS sollte aber bei dem Zermalmen nicht an Umsturz, oder politische, äußere und sichtbare Gewalt gedacht werden.

"Und das Reich und die Herrschaft und die Größe der Reiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen DES HÖCHSTEN gegeben werden. SEINE KÖNIGSHERRSCHAFT ist eine ewige und alle Mächte werden IHM dienen und gehorchen.“ Daniel 7,27

Auch bei dieser prägnanten Stelle stellt sich die Frage, wie diese Herrschaft sich vollzieht bzw. vor sich gegangen ist. Denn der Meister Jahuscha hatte als er dann etwa im Jahre 30 als Angeklagter vor Pilatus stand sehr deutlich seiner Herrschaft Stellung genommen und dem Pilatus auf seine Frage geantwortet:

"Meine Herrschaft ist nicht von dieser Welt, wenn meine Herrschaft von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde, jetzt aber ist meine Herrschaft nicht von hier.“ Johannes 19,36

Der verwirrte Pilatus fragte daher den gesalbten Meister Jahuscha auch zu seiner Rolle als König und erhielt die erstaunliche Antwort:

"Also bist du doch ein König? Jahuscha antwortete: "Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.“

Wäre es bei dem Königtum des Meisters Jahuschas tatsächlich um eine irdische Königsherrschaft gegangen, so wären er und seine Jünger nichts anderes gewesen, als eine kleine terroristische Zelle. Dies hätte dann bedeutet, dass die Vorwürfe vor dem hohen Rat Jahuschas habe sich selbst zum König gemacht, sogar berechtigt gewesen wären.

Der unsichtbare und geistliche Charakter der Königsherrschaft DES wahren GOTTES

Aus einigen Aussagen des NT geht deutlich der unsichtbare und geistliche Charakter der Königsherrschaft JAHUWAHS hervor.

"Und als er von den Pharisäern gefragt wurde, wann kommt die Königsherrschaft GOTTES, antwortete er ihnen und sprach: "Die Herrschaft GOTTES kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Auch wird man nicht sagen, siehe hier und siehe dort. Denn siehe die Herrschaft GOTTES ist mitten unter euch.“ Lukas 17,20-21

Die Pharisäer erwarteten wie auch viele andere, dass man die Königsherrschaft GOTTES daran erkennen könne, dass durch den erwarteten Gesalbten, sie selbst befreit würden, die Römer des Landes verwiesen würden und am Ende vernichtet würden. Doch der Meister Jahuscha widersprach dieser Vorstellung ausdrücklich.

Die Königsherrschaft GOTTES kommt nicht, dass man sie beobachten könnte. Vielmehr war die Königsherrschaft GOTTES in der Person des Gesalbten Meisters Jahuscha bereits damals inmitten des jüdischen Volkes gegenwärtig.

Der Meister Jahuscha war als Gesalbter DES HÖCHSTEN der höchste und wichtigste Repräsentant der Königsherrschaft DES HÖCHSTEN zu der Zeit als er seinen Dienst auf Erden tat.

Die inwendige Königsherrschaft GOTTES ist/war also zugleich die Herrschaft des Gesalbten. Dabei soll aber nicht unterschlagen werden, dass sowohl Johannes Täufer, als auch der Meister Jahuscha die Königsherrschaft GOTTES in seiner Botschaft als Nahe herbei gekommen bezeichnet hatte.

"Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jahuscha nach Galiläa, predigte die gute Botschaft GOTTES und sprach: Die Zeit ist erfüllt und die Königsherrschaft GOTTES ist nahe gekommen. Tut Busse und glaubt an die gute Botschaft GOTTES.“ Markus 1,14-15

In dem DER GOTT und VATER in dem Gesalbten Jahuscha die großen Heilstaten (Hingabe, Auferweckung und Inthronisierung des Sohnes zu SEINER Rechten) bewirkte hatte, gab ER allen Glaubenden Anteil an der Königsherrschaft des Sohnes.

"Dem VATER danksagend, DER euch fähig gemacht hat, zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht. ER hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und uns versetzt in die Königsherrschaft SEINER Liebe. In ihm (dem Gesalbten Jahuscha) haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden“ Kolosser 1,12-14

Gemäß Psalm 110,1 herrscht Jahuscha, als der erhöhte König und Meister im Himmel.

"JAHUWAH sprach zu meinem Herrn (Meister) : Setze dich zu MEINER Rechten, bis dass ICH deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße.“

Die herausgerufene Gemeinde aber herrscht in der Stellung von Königen und Priestern auf Erden.

"dem der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, seinem GOTT und VATER, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Zeitalter zu Zeitalter. Amen“ Offenbarung 1,5c-6

"und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut für GOTT erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem GOTT (JAHUWAH) zu einem Königtum, zu Priestern gemacht und sie werden über die Erde herrschen.“ Offenbarung 5,9-10

Im Brief an die Römer schrieb Paulus zu dem Thema der Herrschaft GOTTES

"Denn die Königsherrschaft DES GOTTES JAHUWAH ist nicht Essen und Trinken, sondern Friede und Freude im heiligen Geist.“ Römer 14,17

Damit erklärte Paulus, dass die Herrschaft GOTTES in ihrer, Substanz nicht aus Essen und Trinken besteht, sondern in Frieden und Freude im heiligen Geist. Folglich besteht die Königsherrschaft JAHUWAHS aus allen Früchten des Geistes, wie sie in Galater 5 zum Ausdruck kommen.

"Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz. Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, es sind Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, wie ich vorher sagte, dass die die so etwas tun die Königsherrschaft GOTTES nicht ererben werden. Denn die Frucht des Geistes ist, Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.“ Galater 5,18-22

Allerdings geht aus dem obigen Text hervor, dass Paulus die Königsherrschaft GOTTES auch als ein zu erwartetes Erbe ansah. Die Königsherrschaft GOTTES wurde also von den Aposteln und deren Zeitgenossen auch als etwas Zukünftiges erwartet. Auf dieser Grundlage schrieb der Apostel Petrus:

"Wir warten aber nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ 1.Petrus 2,13.

Was immer die Begriffe, neuer Himmel und neue Erde auch beinhalten. Auch in diesem Falle geht es um Gerechtigkeit und damit wieder um nichts anderes als die Darstellung des Wesens DES wahren GOTTES JAHUWAH in SEINEN Geschöpfen.

Die endgültige Vollendung der Königsherrschaft GOTTES hängt mit dem Kommen des Meisters und Gesalbten Jahuscha zusammen

"Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines VATERS mit seinen Engeln, dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Werk. Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige, die hier stehen. Die werden den Tod keinesfalls schmecken, bis sie den Menschen Sohn haben kommen sehen in seiner Königsherrschaft.“ Matthäus 16,27-28

In dieser Passage sagt der Meister Jahuscha, dass etliche von seinen Jüngern den Tod nicht schmecken würden, bis dass sie den Sohn des Menschen hätten kommen sehen, in seiner Königsherrschaft. Das Kommen in der Herrlichkeit DES VATERS mit seinen Engeln, aber ist unmittelbar damit verbunden, bzw. steht im inhaltlichen Zusammenhang damit.

Zeugung / Geburt aus DEM wahren GOTT JAHUWAH als Merkmal derer, welche die Königsherrschaft GOTTES sehen werden 

Mehrfach sprach der gesalbte Meister Jahuscha von der Bedingung der Geburt aus GOTT um die Königsherrschaft GOTTES überhaupt sehen zu können und um wirklich in die Königsherrschaft GOTTES eingehen zu können. Dem Nikodemus sagte der Meister und Gesalbte Jahuscha

"Wahrlich, wahrlich ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er die Königsherrschaft GOTTES nicht sehen.“ Johannes 3,3

"Wahrlich, wahrlich ich sage dir; wenn jemand nicht aus Wasser und GEIST geboren wird, kann er nicht in die Königsherrschaft GOTTES hineingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch. Was aus DEM GEIST geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht wo er will, du hörst sein sausen wohl, so ist jeder der aus DEM GEIST geboren ist.“1.Johannes 3,5-8

Auch der Apostel Johannes betont an verschiedenen Stellen die Geburt aus GOTT als ein Kennzeichen des echten und wahren Glaubens.

"Jeder der glaubt, dass Jahuscha der Gesalbte ist, der ist aus GOTT geboren.“ 1.Johannes 5,1 a

"Denn alles, was aus GOTT geboren wird, überwindet die Welt.“ 1.Johannes 5,4 a

Ebenso schrieb der Apostel Jakobus von der Geburt aus GOTT

"Nach SEINEM Willen hat ER (JAHUWAH DER WAHRE GOTT) uns durch das Wort der Wahrheit geboren, dass wir gewissermaßen eine Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.“ Jakobus 1,18

Wer also nicht aus GOTTT geboren und nicht von IHM gezeugt worden ist, kann die Teilhabe an der Königsherrschaft GOTTES vergessen.

Nur von GOTT gezeugte und von IHM geborene Menschen kommen zum Königtum GOTTES und können die Königsherrschaft GOTTES sehen.

Ungläubige Menschen haben an der Königsherrschaft, keinen Anteil

Die Königsherrschaft GOTTES, als das himmlische Erbe der Erstlingsgemeinde oder Auswahlgemeinde

In seiner Endzeitrede machte der Meister Jahuscha auf die Königsherrschaft aufmerksam, welches die Gesegneten DES VATERS nach dem Endgericht erben sollten.

"Dann wird der König (der Gesalbte Jahuscha) ) zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, ihr Gesegneten meines VATERS, erbt die Königsherrschaft, welche euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an.“ Matthäus 25,34

Der Apostel Paulus erinnerte an einigen Stellen an ein Erbe, welches die an den Gesalbten Jahuscha Gläubigen empfangen sollten. So sagte der Apostel Paulus der Gemeinde zu Ephesus bei seinem Abschied.

"Und nun befehle ich euch GOTT und dem Wort SEINER Gnade, dass die Kraft hat euch auf zu erbauen und ein Erbe unter allen Geheiligten zu geben.“ Apostelgeschichte 20,32

In 1.Korinther 6,9-10 wies Paulus die Korinther mit den folgenden Worten zurecht:

"Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte die Königsherrschaft GOTTES nicht erben werden. Irret euch nicht, weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden die Königsherrschaft GOTTS erben.“

Petrus schrieb an die Gläubigen der damaligen Zeit.

"Gepriesen sei DER GOTT und VATER unseres Gesalbten des Meisters Jahuscha, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat, zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung des Gesalbten Jahuschas aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, welches in den Himmeln aufbewahrt ist für euch.“ 1.Petrus 1,3-4

Somit besteht die Vollendung der Königsherrschaft GOTTES für die Gläubigen in einem Erbe, welches die Glaubenden in diesem irdischen Leben noch nicht besitzen, sondern erst noch erwarten.

Himmlisches Erbe und endgültige Erlösung

Im Brief an die Epheser nennt Paulus, den heiligen Geist das Unterpfand des Erbes, welches der Gläubige hin auf die endgültige Erlösung hat.

"Der (heilige Geist) ist das Unterpfand unseres Erbes, auf die Erlösung SEINES Eigentums zum Preise SEINER Herrlichkeit.“ Epheser 1,14

Ein Text in welchem der Zusammenhang zwischen dem erwarteten Erbe, und der endgültigen Erlösung deutlich wird, findet sich in Römer 8.

"Der Geist selbst aber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder GOTTES sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben GOTTES und Miterben des Gesalbten, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir wirklich mit verherrlicht werden. Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht wert sind der zukünftigen Herrlichkeit, die in uns soll enthüllt werden. Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf das enthüllt werden der Söhne GOTTES. Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht freiwillig, sondern durch DEN DER sie unterworfen hat. Willen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder GOTTES. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung in Geburtswehen liegt, bis jetzt, nicht aber allein sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Körpers. Denn auf Hoffnung sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft was er sieht. Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.“ Römer 8,16-25

Überhaupt bedeutet endgültige Erlösung dass der Gläubige von dem Körper der Sünde errettet und befreit wird, gemäß Römer 7,24:

"Ich elender Mensch, wer wird mich erretten von diesem Körper des Todes. Ich danke GOTT (JAHUWAH) , durch den Gesalbten Jahuscha, unseren Meister“ Römer 7,24-25 b.

In der Aufzählung der verschiedenen Segnungen, die dem Gläubigen im Gesalbten Jahuscha von GOTT her zuteil wurden, findet sich deshalb die Erlösung am Schluss.

"Aus IHM(GOTT JAHUWAH) ) kommt es, dass ihr im Gesalbten Jahuscha seid, der uns geworden ist, Weisheit von GOTT und Gerechtigkeit, und Heiligkeit und Erlösung.“ 1.Korinther 1,30

Erlösung im letzten Sinn besteht darin, dass der Gläubige seines irdischen Körpers aus Fleisch und Blut ledig wird und einen geistlichen Körper bekommt und zwar durch Auferstehung und Verwandlung. Von der Auferstehung der Toten schrieb der Apostel Paulus.

"So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Körper, es wird auferweckt ein geistlicher Körper. Wenn es einen natürlichen Körper gibt, so gibt es auch einen geistlichen Körper. Es steht auch geschrieben, der erste Mensch Adam wurde zu einer lebendigen Seele, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern, dass Natürliche, danach das Geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde, der zweite Mensch vom Himmel. Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen, wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. Und so wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir das Bild des Himmlischen tragen. Dies aber sage ich euch, dass Fleisch und Blut die Herrschaft GOTTES nicht erben können. Auch die Unvergänglichkeit, nicht die Unvergänglichkeit.“ 1.Korinther 15,42-50

Paulus macht weiter klar, dass diese endgültige Vollendung, welche in der Auferweckung und der Verwandlung der Gläubigen besteht, während der Zeit stattfindet, wenn der erhöhte Meister und Gesalbte Jahuscha kommt, genauer in seiner Gegenwart.

"Siehe ich sage euch ein Geheimnis, wir werden nicht alle entschlafen (sterben) , wir werden aber alle verwandelt werden in einem Nu in einem Augenblick, bei der letzten Posaune, denn Posaunen wird es und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergängliches anziehen und dieses Sterbliche, Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Vergängliche, Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das Geschrieben steht: Verschlungen ist der Tod in Sieg. Wo ist Tod dein Sieg, wo ist Tod dein Stachel. Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.“ 1.Korinther 15,51-56

An anderer Stelle gibt der Apostel Paulus der Hoffnung auf die endgültige Vollendung mit den folgenden Worten Ausdruck.

"Denn wenn wir glauben, dass Jahuscha gestorben und auferstanden ist, wird auch GOTT (JAHUWAH) ebenso die Entschlafenen (die im Gesalbten Jahuscha) Verstorbenen) mit ihm bringen. Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Meisters, das wir die Lebenden übrig bleiben bis zur Ankunft des Meisters den Entschlafenen (im Gesalbten Jahuscha) Verstorbenen) keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Meister selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune herabkommen vom Himmel und die Toten in dem Gesalbten werden zuerst auferstehen. Danach werden wir die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Meister entgegen in der Luft und so werden wir allezeit bei dem Meister sein.“ 1.Thessalonicher 4,14-17

Somit besteht die Vollendung darin, dass die Glaubenden in der himmlischen Welt in der Nähe des erhöhten und gesalbten Meisters Jahuschas und schlussendlich sogar in der Nähe seines und ihres GOTTES (JAHUWAH) und VATERS sein werden.

Die endgültige Vollendung: Eine Studie über 1.Korinther 15,20-28

"Nun aber ist der Gesalbte aus den Toten auferweckt, der Erste der Entschlafenen, denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.

Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Gesalbten alle lebendig gemacht werden 

Jeder aber in seiner eigenen Abteilung:

Der Erste ist der Gesalbte:

Darauf folgen die, welche dem Gesalbten angehören in seiner Anwesenheit:

Danach wird die Vollendung sein, wenn er die Königsherrschaft DEM GOTT und VATER übergibt, sobald ER (GOTT) unwirksam gemacht haben wird alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht

Denn er (der erhöhte Gesalbte Jahuscha) muss als König herrschen, bis dass ER (GOTT) alle Feinde unter seine Füße (die Füße des Gesalbten Meisters Jahuschas) gesetzt hat.

Als letzter Feind wird der Tod unwirksam gemacht. "Denn alles hat ER (GOTT) seinen (des Gesalbten) Füßen untergeordnet.“

Wenn es aber heißt, dass alles untergeordnet sei, so ist offenkundig, dass DER die ihm die alle UNTERORDNENDE (GOTT) außerhalb ist.

Wenn gleichsam ihm (dem Gesalbten) aber die alle untergeordnet wurden, dann wird auch der Sohn (der Gesalbte) selbst DEM (GOTT) untergeordnet werden, DEM ihm die alle UNTERORDNENDEN, (GOTT) damit DER GOTT alles in allen sei.“

Es folgen zunächst einige grundsätzliche Erläuterungen zum Verständnis des Textes.

Der angegebene Text orientiert sich vorwiegend an der Dabhar-Übersetzung von Fritz-Henning Baader. Sie hat den Vorteil, dass vor allem Hauptwörter von der Sprachwurzel her genau wiedergegeben werden, so wie sie auch im griechischen Urtext erscheinen. Hauptwörter werden nicht einfach zu Verben gemacht.

Die Ausrichtung an der Dabhar-Übersetzung soll nicht als Dogma gesehen werden. Alle anderen Übersetzungen insbesondere die Elberfelder Übersetzung oder die Übersetzung von Herbert John Jantzen, werden mit dem dargelegten nicht automatisch für falsch erklärt.

Außerdem wird in dieser Übersetzung stets der bestimmte Artikel vor GOTT, so wie er im griechischen Urtext erscheint, wiedergegeben. Beispiele anhand des Textes: "wenn er DEM GOTT und VATER die Königsherrschaft übergibt.“ Oder aber: "damit DER GOTT alles in allen sei.“

Ein weitere Besonderheit dieses Abschnitts, gemäß der Dabhar-Übersetzung ist, dass Paulus von GOTT schrieb, dass ER DER UNTERORDNENDE ist, oder aber dass Paulus von GOTT als DEM UNTERORDNENDEN schrieb.

Dies ist nicht nur eine fixe Idee des Übersetzers Fritz Henning Baader. Denn obwohl Herbert John Jantzen der Tradition folgt und die entsprechenden Substantive zu Verben macht, ist bei ihm vom Unterordnen die Rede. Und zwar in der folgenden Passage.

"Denn alles brachte ER in Unterordnung unter seine Füße.Wenn es aber heißt, alles ist untergeordnet, so ist klar, dass DER AUSGENOMMEN ist, DER ihm alles unterordnete. Wenn ihm aber alles unterordnet sein wird, wird auch der Sohn selbst DEM unterordnet sein, DER ihm alles unterordnete, damit DER GOTT Alles in allen sei.“ Nach John Herbert Jantzen

Dementsprechend geht es insbesondere um das untergeordnet werden aller, einschließlich des Sohnes von seitens DES UNTERORDNENDEN. (GOTTES)

Unterordnen oder untergeordnet werden ist ein Wort welches aus vier Gründen zusammenhängender und logischer erscheint:

Erstens wird der Bezug auf DEM GOTT als DEM UNTERORDNENDEN deutlicher.

Zweitens entspricht es kaum der Beziehung und der Gemeinschaft des erhöhten Gesalbten mit DEM GOTT, wenn es etwa wie in der Elberfelder Übersetzung heißt, dass er sich DEM GOTT unterwirft.

Drittens weist der Ausdruck des Unterordnens, auf die mit dem Wesen GOTTES übereinstimmende zutiefst geistliche Wirksamkeit GOTTES viel eher hin als der etwas gewalttätig klingende Ausdruck des Unterwerfens. Schließlich ist GOTT in SEINEM ganzen Wesen GEIST.

Viertens passt das untergeordnet werden des Sohnes besser zum untergeordnet werden der gesamten zur Auferstehung berufenen Schar der Herausgerufenen.

"Die alle“ bezieht sich zuerst auf alle diejenigen, welche im Gesalbten Jahuscha zur ewigen Herrlichkeit auferweckt werden. Es muss daher auf jeden Fall konsequenter Weise heißen, dass DER GOTT ALLES in allen sein wird.

Dies bedeutet, dass die Entfaltung GOTT sich in allen verherrlichten, auferweckten und verwandelten Menschen vollzieht.

In der Welt der himmlischen Wohnungen aber ist GOTT bereits von ihrer Erschaffung an, mit SEINER wunderbaren Herrlichkeit vollkommen gegenwärtig.

Folgende Titel werden für GOTT verwendet: VATER, DER UNTERORDNENDE, DEM UNTERORDNENDEN.

Somit ist GOTT DER ASSERHALB existierende UNTERORDNER. Im griechischen heißt es, dass DER UNTERORDNENDE "EXTOS“ AUSSERHALB ist.

Das Wort wird gewöhnlich mit "AUSGENOMMEN“ wiedergegeben, kann aber ebenso gut auch mit AUSSERHALB wiedergegeben werden, wie es in der Dabhar-Übersetzung der Fall ist.

Für den Gesalbten wird der Titel Sohn verwendet. Aus dem Text geht eindeutig hervor, dass die Herrschaft des Gesalbten Jahuscha zeitlich begrenzt ist, denn die Aussage, "er (der Gesalbte) muss herrschen bis dass“ bezeichnet einen begrenzten und keinen unbegrenzten Zeitabschnitt. Dies stimmt auch mit Psalm 110,1 überein, indem es heißt:

"JAHUWAH sprach zu meinem Meister:"Setze dich zu MEINER Rechten, bis dass ICH deine Feinde setzte zum Schemeldeiner Füße.“

Dass selbst die Herrschaft des Gesalbten Jahuschas letztlich eine begrenzte ist, scheint im Widerspruch zu den Worten aus dem Propheten Daniel zu stehen. Aber es ist zu bedenken, dass das hebräische Wort Olam, wie auch das griechische Wort Aeon gar keinen unbegrenzten Zeitabschnitt bezeichnet.

Schon von daher kann der Gesalbte Jahuscha nicht DER WAHRE GOTT oder um es mit den Worten Jahuschas zu sagen DER ALLEIN WAHRE GOTT sein.

Beim Überdenken des Textes stellt sich eine Frage: Auf WEN/wen bezieht sich die Aussage: "Bis ER/er unwirksam gemacht haben wird alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht.“? Auf DEN GOTT oder auf den erhöhten Gesalbten?

Aus folgenden Gründen kann man zu dem Schluss kommen, dass sich das ER in der Aussage: "Bis ER unwirksam gemacht haben wird alle Herrschaft, Autorität und alle Macht“ auf GOTT bezieht.

1.) Die Aussage, dass GOTT die Feinde unter die Füße Christi setzt, wäre dann eine Parallele zu der vorherigen Aussage, dass GOTT alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht unwirksam macht.

Dieses Verständnis ergibt sich folgerichtig aus Psalm 110,1 wo es heißt: "JAHUWAH sprach zu meinem Meister: Setze dich zu MEINER Rechten, bis dass ICH (JAHUWAH) ) setze deine Feinde (die Feinde des Meisters und Gesalbten) als Schemel deiner Füße.“

2.) Gemäß der heiligen Schrift ist es GOTT, DER die Toten in dem Gesalbten auferweckt. Vergleiche dies mit der wichtigen Aussage von Paulus in 1.Korinther 6,14:

" DER GOTT hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch SEINE Macht.“

Es ist somit nicht in letzter Konsequenz nicht der erhöhte Gesalbte, welcher den Tod unwirksam macht, sondern GOTT bzw. DER VATER, welcher als UNTERORDNER bezeichnet wird.

Sowohl in 1.Korinther 15,51-52, als auch in 1.Thessalonicher 4,13-16 ist nicht davon die Rede, dass der erhöhte Gesalbte die Auferweckung veranlasst oder bewirkt, es wird nur gesagt, dass diese (die Auferstehung) während der Zeit der Anwesenheit des Gesalbten Jahuschas geschieht. In 1.Korinther 4,13 heißt es vielmehr: "Denn wenn wir glauben, dass der Gesalbte Jahuscha gestorben und auferstanden ist, wird auch GOTT die Entschlafenen(die im Gesalbten Verstorbenen) mit ihm (dem Gesalbten) bringen.“

Zieht man die Stelle aus dem Johannesevangelium heran, in welcher der Meister Jahuscha davon spricht, dass er die Toten auferweckt am letzten Tag (des Zeitalters) , dann ist es wohl so, dass DER GOTT und VATER die Versammlung in und durch den Gesalbten Jahuscha auferweckt.

3.) Wirksam und Unwirksam machen sind Eigenschaften, welche besser zu GOTT passen, als dass sie zu dem Gesalbten passen. Wenn man das NT untersucht, ist öfter von GOTT und SEINEM Wirken die Rede. So auch in Epheser 1,11, wo es von GOTT heißt, dass

"ER alles wirkt nach dem Ratschluss SEINES Willens.“

Oder aber in 1.Korinther 12,6 wo es heißt:

"Aber es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist DERSELBE GOTT, DER alles in allem wirkt.“

4.) Die Aussage: "Denn alles hat ER (GOTT) seinen Füßenuntergeordnet“ ist ein weiterer Parallelismus zu der Aussage, "bisER (GOTT) alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht unwirksammacht und dass GOTT die Feinde unter die Füße des Meisters Jahuscha setzt.

5.) Selbst wenn man annimmt, dass der Sohn derjenige ist, welcher die Feinde unwirksam macht, ist das Unwirksammachen der Feinde letztlich eine Tat DES VATERS. Denn was der Sohn wirkt, wirkt auch DER VATER, aus der absolut höchsten Dimension SEINES Wesens, eben von AUSSERHALB.

GOTT befindet sich letztlich AUSSERHALB

AUSSERHALB weist auf die totale Transzendenz GOTTES als URSEIENDER hin.

Da DER UNTERORDNER AUSSERHALB "EXTOS“ ist, ergibt sich, daraus dass GOTT AUSSERHALB dessen existiert“, was sonst existiert und deshalb überhaupt erst in Frage kommt untergeordnet werden zu können. Alles was existiert, alles was ist, alles was sein hat, alles was lebt und webt gehört zur Kategorie der geschaffenen Dinge und Personen. Davon ist ALLEIN DER GOTT AUSGENOMMEN, weil ER als DER UNTERORDNER (EXTOS) und damit AUSSERHALB ist.

DER GOTT ist in SICH SELBST die herrlichste, schönste, höchste und vollkommenste Harmonie und EINHEIT. GOTT ist somit auch AUSSERHALB der Kategorien des Chaos und der reinen Möglichkeiten. Als die herrlichste und vollkommenste Harmonie ist GOTT DER UNTERORDNER.

Aus dieser höchsten Dimension SEINER EXISTENZ, eben von AUSSERHALB aus, macht GOTT , als DER UNTERORDNER alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht unwirksam, setzt GOTT alle Feinde unter die Füße des Sohnes und ordnet GOTT alle Feinde dem Sohn unter und ordnet dann schließlich auch den Sohn unter.

DER VATER als die herrlichste, vollkommenste Harmonie existiert als DER UNTERORDNER, AUSSERHALB. GOTT ist AUSSERHALB weil ER als die höchste und schönste Harmonie, der Ursprung und die Quelle alles Geschaffenen, wie auch der gesamten himmlischen Herrlichkeit ist.

Daher auch ist DER VATER ALLEIN WAHRER GOTT, so wie es der Gesalbte Jahuscha gebetet hatte:

"Dies aber ist das ewige Leben, dass sie DICH, DEN ALLEIN WAHREN GOTT und den DU gesandt hast, den Gesalbten Jahuscha erkennen.“ Johannes 17,3

Der Sohn gehört jedoch zu denjenigen welche von DEM UNTERORDNER untergeordnet werden. Somit ist der Sohn nicht AUSSERHALB "EXTOS“. Der Sohn kann sich also niemals AUSSERHALB (EXTOS) befinden. Der Sohn ist nicht Ursprung und Urquell der himmlischen Herrlichkeit, noch der sichtbaren Schöpfung. Der Sohn ist nicht die herrlichste und vollkommenste Harmonie, so wie es DER VATER in ewiger Transzendenz als URSEIENDER ist.

Als der Erste der zum ewigen Leben auferweckte dann mit einem geistlichen Körper ausgestattete Mensch, hat der Sohn als herrschendes Haupt allerdings eine Sonderstellung, vor all den anderen Menschen, die später ebenfalls auferweckt werden und dann mit einem geistlichen Körper ausgestattet werden. weil sie in dem Gesalbten sind.

Nach der Übergabe der Königsherrschaft an DEN GOTT und VATER und nach dem der Sohn von seitens DES UNTERORDNERS untergeordnet wurde, ist GOTT dann schlussendlich in allen auferweckten und verwandelten Menschen ALLES in allen geworden, dass was GOTT seit der Erschaffung der himmlischen Herrlichkeit schon von Beginn an gewesen ist.

Dies ist ein Zustand in den himmlischen Wohnungen, in dem sich der Gesalbte und seine Gemeinde, sowie alle wirklich an ihn Gläubigen schlussendlich der glückseligen und lichtvollen Gegenwart und wunderbaren Nähe GOTTES erfreuen. Sie befinden sich in der für himmlische Geschöpfe höchstmöglichen Nähe zum allgegenwärtigen Mittelpunkt (GOTTES) , und sind somit soweit wie nur möglich in die Nähe DES ewig transzendenten GOTTES gerückt.

GOTT ist dann in allen ALLES und somit in jedem einzelnen auferweckten und vollendeten Gläubigen geworden. Alle Wesenszüge, alle Charakterzüge GOTTES, kommen nun in den vielen auferweckten und verwandelten Glaubenden, aber auch in den vielen himmlischen Wohnungen in unübertrefflicher Weise, voller Glanz und Schönheit zum Ausdruck. So wie es heißt: "und dann werden sie leuchten wie die Sonne in der Königsherrschaft ihres VATERS.“

Der Sohn übergibt/beigibt die Königsherrschaft DEM VATER, weil DER VATER aus der höchsten Dimension aus als DER UNTERORDNER den Sohn unterordnet, so wie ER zuvor die alle dem Sohn untergeordnet hatte. Indem DER VATER den Sohn unterordnet, übergibt der Sohn DEM VATER die Königsherrschaft. Nunmehr ist GOTT ALLES in allen und in allem geworden. GOTT strahlt mit SEINEM Licht und SEINER Wesensfülle in allen auferweckten und verwandelten Gläubigen.

Die Unterordnung der Gemeinde und die Unterordnung des erhöhten Gesalbten unter DEN UNTERORDNER (GOTT)

GOTT bringt die gesamte Gemeinde und auch das Haupt(den Gesalbten) der Gemeinde in eine Stellung und überführt sie in einen Zustand, welcher die Voraussetzung ist, dass GOTT ALLES in allen sein kann. GOTT bewirkt dabei in jedem Fall die Unterordnung. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, man kann die Unterordnung voller Bereitwilligkeit geschehen lassen, oder man wird als Feind untergeordnet.

Von allen Texten des Neuen Testamentes spannt 1.Korinther 15,20-28 den größten Bogen. Der Abschnitt bietet einen Überblick des Heilsratschlusses GOTTES mit der Menschheit aus der Vogelperspektive. Die Verse gehen somit was die Zukunft betrifft weit über das in der Offenbarung geschriebene hinaus. Paulus hat hier nämlich Psalm 110,1 unter der besondern Leitung des heiligen Geistes ausgelegt.

 

Schlussfolgerungen welche sich aus dem Verständnis von 1.Korinther 15,20-28 ergeben.

Es wurde in dem Text auf die Erläuterung einer bestimmten Endzeitsicht bisher bewusst verzichtet. Der Text sollte aber eine Hilfe zum Verständnis geben. Eine jeweilige möglicherweise veränderte Endzeitsicht wird dann in den meisten Fällen unvermeidlich sein.

Auf einige Dinge soll in diesem Zusammenhang hingewiesen werden.

Das Unwirksam machen des Todes kann sich nicht auf die ganze Menschheit beziehen, sonst müssten nämlich ausnahmslos alle Menschen gerettet und selig werden. Vielmehr bezieht sich das Unwirksam machen des Todes auf die Auferweckung der Gläubigen aus den Toten und die Verwandlung der vollendeten Gläubigen während/bei der Ankunft und Erscheinung des Gesalbten Jahuscha. Es heißt ausdrücklich, dass "in dem Gesalbten alle lebendig gemacht werden.“ Nur die Gemeinde, also alle die wirklich an den Meister Jahuscha und an DEN wahren GOTT (JAHUWAH) geglaubt haben wird/werden von den Toten auferweckt und verwandelt.

Die gesamte Königsherrschaft des Gesalbten währt von seiner Erhöhung zur Rechten GOTTES bis zu dem Zeitpunkt, an welchem GOTT die Toten in dem erhöhten Gesalbten auferweckt und danach die vollendeten Gläubigen verwandelt hat. Danach ist Schluss mit der Herrschaft des Gesalbten.

Denn es folgt sehr bald nach der Auferweckung und Verwandlung die Übergabe und Beigabe der Königsherrschaft an GOTT und die Unterordnung des Sohnes unter DEN VATER durch DEN UNTERORDNENDEN. Es gibt somit keine Aufteilung in eine unsichtbare Zeitspanne der Königsherrschaft des Gesalbten und eine sichtbare Zeitspanne der Königsherrschaft des Gesalbten

Denn die Königsherrschaft des Gesalbten endet kurz nach der Auferweckung der in dem erhöhten Gesalbten entschlafenen Gläubigen. Es bleibt also kein Raum für eine sichtbare Herrschaft des Gesalbten Jahuscha. Denn die Herrschaft des Gesalbten Jahuscha findet während der Zeit der Gemeinde und nicht danach statt und mündet schlussendlich in der Übergabe an DEN VATER.

Das Ende, bzw. die Vollendung besteht aus der Übergabe der Königsherrschaft an GOTT. Dies geht daraus hervor, dass es heißt: "Danach die Vollendung, wenn er die Königsherrschaft (des Gesalbten) DEM GOTT und VATER übergibt.“ Dies bedeutet, Vollendung und Übergabe geschehen zeitgleich. Sie können als ein zeitlicher Punkt betrachtet werden. Vollendet ist demnach wenn der Gesalbte die Königsherrschaft übergeben hat. Anders ausgedrückt, die Vollendung vollzieht sich in der Übergabe der Königsherrschaft an DEN VATER.

Nach dem die Übergabe der Königsherrschaft des Gesalbten an DEN GOTT und VATER erfolgte, geschieht es dann dass GOTT nicht nur alles in ALLEM in den himmlischen Wohnungen, sondern auch alles in ALLEN in allen verherrlichten Gläubigen sein wird.

GOTT ist somit ALLEINIGER KÖNIG und ALLEINIGER HERRSCHER geworden.

Abgesehen davon ist dann GOTT zugleich in jedem einzelnen in dem Gesalbten auferweckten und vollendeten Gläubigen mit SEINEM ganzen Wesen und SEINEM ganzen Charakter ALLES in allen geworden, wo immer er sich auch in der unaussprechlichen himmlischen Herrlichkeit auch befinden mag. Jeder einzelne Glaubende ist somit so nahe, wie es einem Geschöpf überhaupt möglich ist an den absoluten Ursprung und an den absoluten Urquell herangekommen.

Es ist noch mal darauf hinzuweisen, dass bei aller Erfüllung mit der Gegenwart GOTTES und aller Nähe zu GOTT, kein Geschöpf in die Dimension GOTTES vorzudringen vermag, aus welcher GOTT alle geistlichen Mächte und Kräfte wie aus einem unendlichen Potenzial schöpft. Geschöpfe finden sich stets im Bereich der Ausstrahlung bzw. der Emanationen und nicht im Herd der Emanationen und der Ausstrahlungen.


Welche Endzeitsicht lehrt nun die Bibel? Hat sich 1.Korinther 15,20-28 erfüllt oder muss 1.Korinther 15,20-28 noch erfüllt werden.

Es dürfte klar geworden sein, dass die Königsherrschaft GOTTES unsichtbar und geistlich zu verstehen ist und nicht etwa materiell und physisch verstanden werden sollte. Damit fallen alle Endzeitmodelle, welche eine physische und materielle Erneuerung der Erde und des Himmels in Aussicht stellen aus dem Raster. Darum stellt sich die Frage, ob was der Text in 1.Korinther 15,20-28 aussagt, sich schon erfüllt hat, oder ob der Text noch erfüllt werden muss.

Der Zeitpunkt der Ankunft und Erscheinung Jesu Christi liegt entweder bereits in der Vergangenheit, oder dieser Zeitpunkt steht noch aus. Falls von der heiligen Schrift nachgewiesen werden kann, dass die Ankunft und Erscheinung schon in der Vergangenheit erfolgt sein muss, erübrigen sich logischer Weise alle anderen Endzeitvorstellungen, und die an den Gesalbten und Meisters Jahuscha und an GOTT JAHUWAH Gläubigen brauchen nicht mehr auf die Ankunft und Erscheinung von Jahuscha zu warten. Das NT lehrt an vielen Stellen eine Naherwartung der Ankunft und des Kommens des Gesalbten Jahuscha.

I.)

Dieser Sachverhalt soll zunächst mit Bibelstellen belegt werden, welche die Aussage aus dem Munde Jahuschas beinhalten: Ich komme SCHNELL/BADLD.“

1.) “Enthüllung des Gesalbten Jahuscha, die DER GOTT ihm gegeben um seinen Knechten zu zeigen, was bindend ist, in SCHNELLE/BÄLDE zu geschehen.“ Offenbarung 1,1

Gemeint ist wohl der gesamte Inhalt dessen was in der Offenbarung geschrieben steht.

2.) “Tue Busse, wenn aber nicht, so komme ich SCHNELL/BADL zu dir und ich werde mit ihnen streiten mit der Klinge meines Mundes.“ Offenbarung 2,16.

Dieses Wort ließ der erhöhte Meister Jahuscha der Gemeinde zu Pergamon ebenfalls vor mehr als 1900 Jahren ausrichten. Es waren die Mitglieder dieser Gemeinde, Menschen im Alter von 10-80 Jahren, die sich auf das schnelle und baldige Kommen Jahuschas gefasst machen sollten.

3.) “Ich (der erhöhte Gesalbte Jahuscha) “ komme SCHNELL(BALD) , halte was du hast, damit niemand deine Krone nehme.“ Offenbarung 3,11

Dieses Wort richtete der Meister Jahuscha an die Gemeinde zu Philadelphia vor mehr als 1900 Jahren. Es waren die Mitglieder dieser Gemeinde, welche sich vor mehr als 1900 Jahren auf das schnelle Kommen des erhöhten Gesalbten einstellen sollten. Nachfolgende Generationen können daher dieses Wort des erhöhten Gesalbten Jahuschas nicht einfach auf sich beziehen. Die Gemeinde zu Philadelphia existiert schon mehr als 1900 Jahre nicht mehr.

4.) “Das zweite Wehe kam vorbei. Gewahre, das dritte Wehe kommt SCHNELL/BALD.“ Offenbarung 11,14

GOTT hatte SEINE zwei Zeugen aus den Toten auferweckt und zu SICH in den Himmel erhoben, darauf hin geschah das zweite große Wehe in Form eines großes Erdbebens. Das "dritte Wehe“ sollte schnell geschehen bzw. kommen.

5.) “Und gewahre, ich komme SCHNELL(BALD) . Glückselig ist der Bewahrende die Worte der Prophetie dieser Buchrolle.“ Offenbarung 22,7

Der erhöhte Meister und Gesalbte Jahuscha wies auf sein schnelles Kommen nochmals ausdrücklich hin. Es hing unmittelbar zusammen mit der Erfüllung der Prophetie, welche in der Buchrolle aufgeschrieben stand. Als der Inhalt der Buchrolle enthüllt und niedergeschrieben war, war der erhöhte Gesalbte Jahuscha bereits dabei zu kommen. "Ich komme schnell weist auf ein Kommen in schneller Bewegung hin, welches mit dem endgültigen Kommen zum Abschluss kommt. Die Buchrolle ist eine andere Bezeichnung für die Schrift, welche wir die Offenbarung des Johannes nennen.

6.) “Siehe ich komme SCHNELL/BALD, und mein Lohn ist mit mir, einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“ Offenbarung 22,12

Das Gericht durch den Gesalbten Jahuscha die Werke der Menschen zu richten stand unmittelbar bevor. "Ich komme schnell/bald“ weist darauf hin, dass es nur noch ganz kurze Zeit dauern würde, bis, dass das endgültige Gericht über die Menschen erfolgen sollte.

7.) "Der diese Dinge bezeugt, spricht: "Ja ich komme SCHNELL/BALD!“ Ja komm Meister Jahuscha.“ Offenbarung 22,20

Es waren Johannes, die 7 Ältesten und deren Brüder und Schwestern, an welche auch diese Worte vor mehr als 1900 Jahren gerichtet waren. Sie waren es denen, das schnelle Kommen Jesu angekündigt wurde. Man kann das Kommen Jahuschas mit einem Zug vergleichen, der kurz vor dem endgültigen Eintreffen, mit hoher Geschwindigkeit fährt um sein Ziel zu erreichen.

II.)

Aussagen aus welchen hervorgeht, dass die Zeit der endgültigen Erfüllung NAHE war.

1.) “Glückselig der Lesende und die Hörenden das Wort der Prophetie und die bewahren, was in ihr geschrieben ist. Denn die Zeit ist NAHE.“ Offenbarung 1,3

Die Zeit der Erfüllung alles dessen was in der Offenbarung des Johannes niedergeschrieben wird, bestand unmittelbar bevor. Sie war buchstäblich NAHE.

2.) “Und er spricht zu mir: "Versiegle nicht die Worte der Prophetie dieses Buches. Denn die Zeit ist NAHE.“ Offenbarung 22,10

Die Worte sollten deswegen nicht versiegelt werden, weil die Zeit der endgültigen und letzten Erfüllung der Prophetie dieser Worte buchstäblich NAHE war.

3.) “Aber die Vollendung aller ist GENAHT. Werdet daher vernünftig und nüchtern zum Gebet.“ 1.Petrus 4,7

Diese Aussage kann sich nur auf die sich an die Auferstehung und Verwandlung der Gläubigen anschließende Übergabe der Königsherrschaft des Gesalbten an GOTT beziehen. Denn in 1.Korinther 15,24 heißt es: "danach die Vollendung, wenn gleichsam er (der Gesalbte) beigibt die Königsherrschaft DEM GOTT und VATER.“

4.) Habt nun Geduld Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh und Spätregen empfange. Habt auch ihr Geduld, stärket eure Herzen. Denn die Anwesenheit des Meisters ist GENAHT.“ Jakobus 5,7-8

Jakobus muss diesen Brief kurz vor dem Kommen Jahuschas geschrieben haben, denn es heißt ausdrücklich, dass die Anwesenheit des Meisters Jahuschas genaht war. Die Geschwister, an welche Jakobus schrieb leben schon lange nicht mehr auf Erden, sie wurden bereits vor mehr als 1900 Jahren auferweckt und verwandelt.

III.)

"Ich werde EINTREFFEN/KOMMEN“ – Ein Wort Jahuschas aus der Offenbarung an die Gemeinde zu Sardes.

1.) “Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, bewahre es und tue Buße. Wenn du nicht wachst, dann werde ich für dich eintreffen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich für dich eintreffen werde.“ Offenbarung 3,3

Der erhöhte gesalbte Jahuscha adressierte dieses Wort an die Gemeinde zu Sardes, also an Menschen, die vor mehr als 1900 Jahren lebten, und nicht etwa an nachfolgende Generationen oder an die heutigen Gläubigen. Es waren die Gläubigen der Gemeinde zu Sardes, die das Eintreffen Jahuschas erleben sollten. Die Frage war nur ob die damaligen Gesalbten auf das Eintreffen Jahuschas vorbereitet sein würden, oder ob sie auf das Eintreffen Jahuschas nicht vorbereitet sein würden.

IV.)

Die Gemeinde der Thessalonicher waren Gläubige Menschen vor mehr als 1900 Jahren, welche die ANWESENHEIT des erhöhten Gesalbten Jahuschas erwarteten.

2.) “Wir bitten euch aber Brüder in Bezug auf die Anwesenheit des Gesalbten Jahuscha und unserer Zusammenführung mit ihm, dass hier euch nicht so schnell in eurem Sinn erschüttern und nicht erschrecken lasst, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag JAHUAHS schon da wäre. Und niemand euch auf irgendwelche Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Sünde enthüllt worden ist, der Sohn des Verderbens, der sich übersetzt und überhebt über alles was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel GOTTES setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und nun wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit enthüllt wird. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam, nur enthüllt es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält aus dem Weg ist, und dann wird der Gesetzlose enthüllt werden, den der erhöhte Meister Jahuscha beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten wird, durch die Erscheinung seiner Anwesenheit, ihn dessen Anwesenheit, gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit, für die welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Errettung nicht angenommen haben. Deswegen sendet ihnen GOTT eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.“ 2.Thessalonicher 2,1-12

Paulus hatte den Thessalonichern ungefähr Anfang der 50iger Jahre persönlich zusammen mit seinen Mitarbeitern das Evangelium verkündigt. Auf diese Weise waren Menschen zum Glauben an DEN wahren, lebendigen GOTT, JAHUWAH und an den Gesalbten Jahuscha gekommen. Diese nennt Paulus in diesem Brief seine Brüder und Schwestern. Es ist daher eindeutig, dass sich auch der Inhalt des Abschnittes nicht an uns

und irgendwelche nachfolgenden Generationen richten konnte. Paulus schrieb zum Beispiel unter anderem: "Erinnert ihr euch nicht, dass ich solches zu euch sagte, als ich noch bei euch war.“

Paulus ist nicht bei uns gewesen, soviel ist wohl klar. Weiter schrieb Paulus: "und ihr wisst nun oder jetzt, was noch auffällt.“ Es ist doch bemerkenswert, dass die gläubigen Christen heute in Bezug auf die Auslegung des Textes in mehrere Lager gespalten sind. Die Thessalonicher wussten, um wen es sich bei dem Aufhaltenden handelte. Nachweislich war es übrigens der damalige Befehlshaber des römischen Feldheers Titus, der sich zum Beispiel in den Tempel GOTTES setzte und sich als Gott ausgab.

Es liegt in der Natur der Sache, dass auch die welche von einer vollständigen Erfüllung sämtlicher Prophezeiungen ausgehen, nicht alles über die damalige Zeit wissen können. Denn wir haben nicht vor mehr als 1900 Jahren gelebt.

Die Anwesenheit des Gesalbten Jahuschas.

Es ist bemerkenswert, dass das entsprechende Wort im Griechischen eigentlich Anwesenheit oder Gegenwart bedeutet. Von daher kann die betreffende Passage in dem zu behandelnden Text (1.Korinther 15,20-28) etwa so wiedergegeben werden.

"darauf folgen die, welche dem Gesalbten angehören während seiner Anwesenheit.“

Daraus ergibt sich, dass das Kommen des Gesalbten Jahuscha sich bereits vorher ereignet haben muss: Das Kommen Jahuschas begann mit ein bestimmter Zeitpunkt in der Vergangenheit, möglicherweise im Jahre 67.

In den 3 – 6 folgenden Jahren übte der Gesalbte Jahuscha während der Zeit seiner Anwesenheit das Gericht über Jerusalem. Während dieser Zeit geschah dann die Auferweckung und Verwandlung der bis zu diesem Zeitpunkt vollendeten Gläubigen. Diese vollendeten und verwandelten Gläubigen waren gewissermaßen auch noch eine kurze Zeit am Vollzug des Gerichtes beteiligt. Danach aber wurde die Beigabe der gesamten Königsherrschaft an DEN VATER vollzogen.

Beigabe oder Übergabe der Königsherrschaft an GOTT

Beigeben ist ein Wort welches der Bedeutung nach zwischen den beiden Polen Übergeben und Aufgeben steht. Die Übergabe des Sohnes erfolgt nicht ohne die Unterordnung des Sohnes, welche von DEM wahren GOTT aus geschieht, so dass die Aufgabe der Königsherrschaft auf der anderen Seite auch das Werk GOTTES ist. Allerdings stimmt der Sohn mit diesem Werk DEM Werk GOTTES sowohl von Herzen überein, als auch wirksam überein, so dass auch von der Übergabe von der Königsherrschaft im aktiven Sinn die Rede sein kann.

Ausblick

Im Blick auf den behandelten Text (1.Korinther 15,20-28) stellt sich zuletzt noch die Frage, was die Erfüllung aller Prophetie im ersten Jahrhundert nach Zeitrechnung für die nachfolgenden Generationen von Gläubigen bedeutet.

Nach meinem Verständnis ergibt sich nämlich aus dem Studium des NT, dass auch die Auferweckung der Toten in dem erhöhten Gesalbten Jahuscha und die Verwandlung der vollendeten und verherrlichten Gläubigen schon im ersten Jahrhundert, etwa um das Jahr 70 nach Zeitrechnung geschehen sein muss.

Nun was die später vollendeten und verherrlichten Gläubigen betrifft, so werden auch sie sobald sie auf Erden die Augen schließen und entschlafen, die Verwandlung erfahren, so dass sie in den Zustand gelangen, in welchem GOTT in der himmlischen Herrlichkeit alles in allem ist und im Jahre 70 alles in allen verherrlichten bzw. auferweckten Gläubigen geworden ist.

Dies bedeutet, eigentlich dass jeder wahre und wiedergeborene Gläubige eine große Freiheit und Unabhängigkeit haben darf. Die Dinge, dieser Zeit und Welt, so bedrohlich und gefährlich sie auch sein mögen, sind letztlich kein Hindernis mehr nach dem Tod in die glückselige und herrliche Gegenwart GOTTES einzugehen, dahin wo GOTT seit der Erschaffung der himmlischen Herrlichkeit INNERHALB geworden ist.

Dies bedeutet weiter, dass solange wie die Erde existiert und Menschen darauf leben, sie allesamt zu dem großen Fest der herrlichen und glückseligen Gegenwart GOTTES, welche die Innewohnung GOTTES in jedem einzelnen verherrlichten einschließt eingeladen sind, auch wenn sie die Auferweckung von den Toten nicht mehr erfahren können.

Jedoch erfährt jeder vollendete und verherrlichte Gläubige, sobald er stirbt, dass er einen geistlichen Körper bekommt, der ihn in die Lage versetzt in dieser Dimension der Herrlichkeit und der himmlischen Wohnungen zu leben, dahin wo GOTT ALLES in allem schon immer ist und alles in allen geworden ist.

Was ist mit dem unwirksam Machen, der Herrschaften, Autoritäten und Mächte?

Es ist dies eine Angelegenheit, bei welcher sämtliche Feinde, welche Einfluss auf die unsichtbare Welt außerhalb der himmlischen Herrlichkeit haben und den Zugang der Gläubigen hindern unwirksam gemacht werden.

In SEINEM Plan hatte GOTT von Ewigkeit her beschlossen, dass sündige Menschen durch das Blut SEINES Sohnes versöhnt, und durch seinen guten heiligen Geist geheiligt und verherrlicht werden sollten, damit sie einst in seiner ewigen Herrlichkeit und seiner ewigen Gegenwart wohnen konnten. Allerdings gab es sowohl in der unsichtbaren Welt, als auch in der irdischen Welt, Herrschaften, Autoritäten und Mächte, welche diesem Ziele im Wege standen und die entmachtet werden mussten.

Richtet man den Blick auf das sichtbare Universum und den Planeten Erde, so findet sich, dass es nach wie vor noch viele Feinde gibt und von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, muss es so erscheinen, dass die Erfüllung noch aussteht.

Jedoch ist dieser Blick wohl nicht die Perspektive GOTTES, der himmlischen Herrlichkeit und die Aufnahme der verherrlichten Gläubigen im Jahre 70 in die Gegenwart GOTTES. Denn GOTT ging es darum, die Hindernisse, welche den Eingang der Gläubigen in die himmlische Herrlichkeit hinderten und verhinderten unwirksam zu machen. Das Gericht über Jerusalem war denn auch nur die äußere und materielle Seite eines Geschehens, welches aus dem Unwirksammachen der Herrschaften, Autoritäten und Mächten bestand und daher viel größere Konsequenzen nach sich zog.

Nunmehr konnten die verherrlichten und vollendeten Glaubenden auferweckt, verwandelt und dann in die herrliche und wunderbare Gegenwart GOTTES gerückt werden. Nun erfüllte sich das Wort, dass GOTT ALLES in allen und in allem sein würde. Denn GOTT, welcher in aller Ewigkeit und absoluter Transzendenz AUSSERHALB ist, und INNERHALB in der gesamten geschaffenen himmlischen Herrlichkeit ist wurde nun auch zu DEM GOTT INNERHALB der Schar der vollendeten Gläubigen, welche in die Dimension der himmlischen Herrlichkeit aufgenommen wurden.

Die Königsherrschaft GOTTES und Israel

Der wichtigste Text des NT, welcher in der Regel angeführt wird, um zu zeigen, dass das Israel nach dem Fleisch auch jenseits der Wiederkunft des Gesalbten Jahuschas, noch eine Hoffnung habe, findet sich in Römer 11. Römer 11, wird daher zum Teil sehr unterschiedlich ausgelegt. Eine grundsätzliche Frage die sich beim Lesen dieses Textes stellt lautet: Was ist überhaupt mit Israel gemeint. Aus der Sicht, dass sich biblische Prophetie bereits vollständig erfüllt hat, soll hier eine kurze Darlegung erfolgen, wie Römer 11 verstanden werden kann.

Dabei möchte ich mich zunächst vorwiegend auf die Kernverse in Römer 11,25-27 beschränken.

"Denn ich will nicht Bruder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird, und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen und wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden und dies ist für sie der Bund, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“

Nach dem Gesamtzeugnis der heiligen Schrift bestand das Volk Israel nicht nur aus den beiden Stämmen Judas und Benjamin, sondern aus insgesamt 12 Stämmen. Die 10 übrigen Stämme Israels aber wurden im Jahre 722 vor Zeitrechnung unter die umliegenden Völker zerstreut und vermischten sich dann auch mit den umliegenden Völkern, sowohl des Assyrischen, des Babylonischen, des Persischen, des Griechischen und des Römischen Weltreiches. Nach der Zerstreuung durch die Assyrer bestand das Volk Israel eigentlich nur aus den Nachkommen des Stammgebietes Judas und Benjamins. Eine Sonderstellung nahm der Stamm Levi ein, von dem sich ein erheblicher Teil auf dem Stammgebiet Judas und Benjamins befand. Die Nachkommen der übrigen Stämme wohnten nur vereinzelt auf dem Stammgebiet Judas.

Von 608 – 586 erfolgten 3 Deportationswellen in welchen die große Mehrheit der Israeliten in die babylonische Gefangenschaft geführt wurde. (Nochmals: Israel bestand damals hauptsächlich aus den Nachkommen des Stammes Judas, aus den wenigen im Land verbliebenen Nachkommen der 9 Stämme und den Nachkommen des Stammes Levis.

Im Jahr 538 erfolgte die Rückkehr Israels in das Stammgebiet Judas und nach Jerusalem. Dabei ist aber zu bedenken, dass nur ein Teil der abermals zerstreuten Israeliten dem Aufruf zur Rückkehr in das verheißene Land folge leisteten. Dies erklärt auch warum die übrigen Israeliten sich zwar einerseits ihre jüdische Identität bewahrten, aber mancherlei heidnische Gedanken und Ideen aufnahmen.

Ein weiterer Gesichtspunkt besteht darin, dass es durch die Geschichte hindurch einen Unterschied zwischen den wahren Gläubigen und den unechten Gläubigen gegeben hat. Deswegen kam auch der Apostel Paulus zu dem Schluss: Nicht alle die aus Israel sind, sind auch Israel. Der Meister Jahuscha hatte es während seines Lehr und Predigtdienstes durchweg mit den Nachkommen Judas und Benjamins, sowie mit den wenigen Nachkommen aus den anderen Stämmen zutun, die in Galiläa und in Judäa lebten. Eine Ausnahme stellte in diesem Zusammenhang seine Unterweisung der Samariterin und die Heilung der Phönizierin dar. Dabei erfuhr der Meister, welcher der von GOTT gesandte höchste Prophet und Messias war Annahme und Verwerfung So entstand wiederum eine Scheidung im damaligen Volk Israel.

Als GOTT dann nach der Auferweckung des Gesalbten Jahuscha, seiner Erhöhung und der Ausgießung des heiligen Geistes die Gemeinde gegründet hatte, vollzog sich abermals eine Scheidung zwischen jenen, welche dem Aufruf zur Buße folgten und welche dem Aufruf zur Buße widerstrebten und lästerten. In allen Synagogen gab es die Trennung zwischen denen, welche zum Glauben an Jahuscha und DEM GOTT und VATER kamen und denen, welche das Zeugnis der Apostel ablehnten und verwarfen. Auf diese Weise kam die gute Botschaft zu den Nationen und Menschen aus allen damaligen Völkern, Stämmen und Kulturen kamen zum Glauben an den Gesalbten Jahuscha und JAHUWAH ihren GOTT. Es ist nicht bekannt, wie groß die Zahl der damaligen Gläubigen aus dem Judentum war. Aber das NT spricht trotz der Erwähnung einer großen Zahl gläubiger Priester und der Erwähnung von mehr als 5000 Männern nach den ersten beiden Predigten von einem Überrest.

Aus der Perspektive der endgültigen Erfüllung im Jahre 70 nach Zeitrechnung könnte es sogar sein, dass die 144000 aus den 12 Stämmen Israels wörtlich zu verstehen sind. Demnach sorgte GOTT durch die Verkündigung der guten Botschaft dafür, dass tatsächlich aus jedem der 12 Stämme 12000 Menschen seinem wahren Volk GOTTES hinzugetan wurden. Die anderen Israeliten wurden verblendet und verstockt und zwar solange, bis die 12 mal 12000 in Israel eingegangen waren. Zu diesen 144000 aus Israel, kam aber auch noch eine große Anzahl von Menschen aus allen Nationen, Stämmen und Kulturen hinzu, was aus Offenbarung 7 hervorgeht. Auf diese Weise ging die Vollzahl der Nationen in die Königsherrschaft GOTTES und somit in das wahre Israel, der wahren Priester und des wahren Königtums ein. Sobald aber das Israel, der Auserwählung GOTTES vollständig war, wurde ganz Israel gerettet und zwar auf der Grundlage der ein für allemal geschehenen Erlösung und Vergebung. Als dann der Meister Jahuscha wiederkam wurden alle bis dahin in dem Gesalbten entschlafenen Toten auferweckt und die bis zu diesem Zeitpunkt in der Heiligung vollendeten Gläubigen verwandelt und somit von GOTT endgültig gerettet bzw. in die himmlische Herrlichkeit und damit wie schon ausgeführt in die glückselige Gegenwart GOTTES aufgenommen.

Was danach geschah und danach geschieht!

Danach gelangte diese mit geistlichen Körpern bekleidete und ausgestattete Schar in die himmlische Herrlichkeit und die himmlischen Wohnungen. Und so wurde dann GOTT ALLES in allen also was ER bereits in allen himmlischen Wohnungen war.

Es gab bei der Auferweckung und Verwandlung/Entrückung gläubige Menschen, die in der Heiligung noch nicht den Zustand erreicht hatten, welcher für die Verwandlung/Entrückung erforderlich war. Diese gläubigen Menschen erreichten zu einem späteren Zeitpunkt das von GOTT gesetzte Ziel der Heiligung und entschliefen dann jeweils. Jeder dieser anschließend fertig gemachten Menschen, gelangte nach dem physischen Tod in die himmlische Herrlichkeit und in die alles und alle erfüllende Gegenwart GOTTES.

Dies geschieht schließlich auch mit den vollendeten Gläubigen der heutigen Zeit und aller zukünftigen vollendeten Gläubigen.

Die materielle Schöpfung kann somit als ein unaufhörliches und quasi ewiges Erntefeld bezeichnet werden.

Zur so genannten 1000 jährigen Herrschaft der Gemeinde in Offenbarung 20

Jene 1000 Jahre stehen symbolisch für die Herrschaft des Gesalbten und der Gemeinde zwischen dem Jahre 30 und dem Jahre 70. Es gab unter den damaligen Rabbinern eine Ansicht, dass der absoluten Herrschaft GOTTES, eine vorbereitende Zeit der Herrschaft durch den Gesalbten vorausgehen sollte. Diese sollte etwa eine Generation währen. Im übrigen wurde um die Vollkommenheit der Herrschaft des Gesalbten zum Ausdruck zu bringen, in symbolischer Weise von 1000 Jahren gesprochen, gemeint waren aber nur 40 Jahre.

 

Zur Frage der Präexistenz des Messias

Geschrieben von Markus Schumacher

Für diejenigen, welche der Ansicht sind, dass der Meister Jahuscha wahrer Gott aus Gott, Licht aus Licht ist, wie es das Dogma von Nicäa unter anderem formuliert, ist es gar keine Frage, dass der Messias und Sohn DES HÖCHSTEN schon vor aller Ewigkeit da gewesen sein muss.

Man glaubt fest daran, dass DER VATER von aller Ewigkeit her den Sohn gezeugt hat und geboren hat. Von dieser Sicht her kann es zur Lehre der Präexistenz des Sohnes gar keine Alternative geben.

Unter denjenigen, welche zur Erkenntnis gelangt sind, dass DER VATER, ALLEIN WAHRER GOTT ist gibt es aber ebenfalls eine ganze Reihe von Geschwistern, welche nach wie vor die Sichtweise vertreten, dass der Sohn Präexistenz gehabt haben müsse.

Ansonsten, so ist die allgemeine Ansicht, würde der Messias Jahuscha doch zu sehr herabgesetzt und klein gemacht. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Vertreter der Dreieinigkeitslehre und die Unitarier, welche die Präexistenz des Meisters Jahuscha vertreten, in einigen Definitionen mit einander übereinstimmen.

So werden die Zeugung des Sohnes von DEM VATER und die Geburt des Sohnes aus DEM VATER in einer sehr ähnlichen Weise verstanden wird. Es gibt unitarisch gesinnte Vertreter der Präexistenz des Messias, die sich sogar weigern, davon zu sprechen, dass der Meister Jahuscha ein Geschöpf ist.

Die Beantwortung der Frage, was es bedeutet, dass DER wahre GOTT JAHUWAH zeugt, kann allerdings nur durch die heilige Schrift und den aus ihr sich ergebenden Zusammenhängen beantwortet werden.

Wenn die Definitionen, welche man getroffen hat, eher mit den Aussagen der so genannten Kirchenväter und der dogmatisch gefärbten Glaubensbekenntnisse übereinstimmen, kann dies also dennoch nicht ausschlaggebend sein.

Zum ersten Mal ist in der heiligen Schrift in Psalm 2 davon die Rede, dass JAHUWAH jemanden gezeugt hat.

JAHUWAH hat zu mir gesagt: Du bist MEIN Sohn, heute habe ICH dich gezeugt. Psalm 2,7

War es der Messias Jahuscha, zu dem JAHUWAH dieses Wort gesprochen hatte? Oder wurde dass Wort zu jemand anderem gesagt? In Apostelgeschichte 4 sprach die Gemeinde innerhalb des Gebetes die nachfolgend zitierten Worte:

DER DU durch den heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters DEINES Knechtes David gesagt hat: Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völker. Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen JAHUWAH und SEINEN Gesalbten. Apostelgeschichte 4,25-26

Dieses Zitat findet sich im Original in den Versen 1-2 des 2. Psalms. Es waren also Worte die JAHUWAH durch den damals mit heiligem Geist gesalbten David zu dem Volk gesprochen hatte. Daher muss davon ausgegangen werden, dass der gesamte Psalm, einschließlich Vers 7

von dem König David stammte. Es war somit David, und nicht der Messias Jahuscha, welcher den Vertretern des Volkes Israel und der umliegenden Völker seine Zeugung und Salbung durch JAHUWAH verkündigte.

Es ist weiter darauf hinzuweisen, dass im NT, niemals der ganze Psalm zitiert wird, sondern, dass immer nur Versatzstücke aus dem Psalm auf den Gesalbten Jahuscha angewandt werden. Insbesondere jene Stelle in Vers 7.

JAHUWAH hat zu mir gesagt: Du bist MEIN Sohn, heute habe ICH dich gezeugt.

Offensichtlich verstand die Gemeinde nicht den gesamten Psalm als Prophetie auf den Gesalbten, sondern nur bestimmte Verse aus dem Psalm. Der Sohn, welcher von JAHUWAH in der Vergangenheit gezeugt wurde und der dem Volk durch den heiligen Geist, dieselbe verkündete war somit ganz klar der König David. Dies geht auch daraus hervor, dass in dem vorhergehenden Vers davon die Rede ist, dass JAHUWAH David auf SEINEM heiligen Berg gesalbt hatte.

Habe ICH (JAHUWAH) doch meinen König (David) geweiht auf Zion MEINEM heiligen Berg. Psalm 2,6

Mit dem Wort Zion ist an dieser Stelle die Umgebung Hebrons, zu welcher Bethlehem und Jerusalem gehörten gemeint.

Und JAHUWAH sprach zu Samuel: Wie lange willst du um Saul trauern, denn ICH doch verworfen habe, dass er nicht mehr König über Israel sein soll. Fülle dein Horn mit Öl und geh hin: ICH will dich zu dem Bethlemiter Isai senden, denn ICH habe mir unter seinen Söhnen einen zum König ersehen. 1,Samuel 16,1

Von David heißt es 1.Samuel 16,13 nämlich zu einem Zeitpunkt, als er noch ein sehr junger Mann, vielleicht 17 Jahre alt war.

Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn, mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist JAHWUAHS geriet über David von diesem Tag an und darüber hinaus. Samuel aber machte sich auf und ging nach Rama.

In Psalm 89, wird dann auf die Salbung von David durch GOTT ausdrücklich Bezug genommen.

ICH habe David gefunden, MEINEN Knecht. Mit MEINEM heiligen Öl habe ICH ihn gesalbt. MEINE Hand soll beständig mit ihm sein und MEIN Arm soll ihn stärken, kein Feind soll ihn bedrängen und kein Sohn der Ungerechtigkeit ihn bedrücken. ICH will seine Bedränger vor ihm zerschmettern, die ihn hassen will ICH niederstoßen. MEINE Treue und MEINE Gnade sollen mit ihm sein und durch MEINEN Namen soll sein Horn erhöht werden. ICH will seine Hand auf das Meer legen und seine Rechte auf die Ströme. Er wird MICH anrufen mein VATER. So will auch ICH ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten unter den Königen der Erde. Ewig will ICH ihm MEINE Gnade bewahren und MEIN Bund soll ihm fest bleiben. Und ICH will SEINE Nachkommen einsetzen für immer und seinen Thron wie die Tage des Himmels Psalm 89,21-30

Weil Salomo die Linie Davids als gezeugtem und gesalbten Sohn JAHUWAHS fortsetzten sollte, gab JAHUWAH dem David über Salomo Verheißungen.

Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern gelegt hast, dann werde ICH deinen Nachkommen, der aus deinem Leibe kommt nach dir auferstehen lassen und werde sein Königtum befestigen. Der wird MEINEM Namen ein Haus bauen und ICH werde den Thron seines Königtums festigen für ewig. ICH will ihm VATER sein und er soll MIR Sohn sein. Wenn er verkehrt handelt werde ICH ihn mit einer Menschenrute und mit Schlägen der Menschenkinder züchtigen. Aber MEINE Gnade soll nicht von ihm weichen, wie ICH sie von Saul habe weichen lassen, den ICH vor dir weggetan habe. 2.Samuel 7,12-15

So wie David als Sohn von DEM wahren GOTT, JAHUWAH gezeugt worden war, wurde später auch Salomo als Sohn von IHM gezeugt. Von dieser Sicht aus ist auch die besondere Verheißung über Salomo, dass GOTT bzw. JAHUWAH ihm VATER sein wollte, zu verstehen. Alle Könige, welche in der Blut-Linie Salomos, galten ebenfalls als von JAHUWAH gezeugte und gesalbte Söhne. Wenn nun Jahuscha aus dieser Linie kam, dann wurde er als JAHUWAH ihn gezeugt und gesalbt hatte ebenfalls zum Sohn erklärt. Was sich damals abgespielt hat, erklärt der Evangelist Lukas so.

Und es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel geöffnet wurde und der heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam. Du bist MEIN lieber Sohn, an dir habe ICH Wohlgefallen gefunden. Lukas 3,21-22

Es gibt Handschriften dieses Verses, in welchen die Worte aus Psalm 2,7 als Kommentar hinzugefügt worden sind. Petrus erinnerte einige Jahre später in seiner Predigt an die Hausgenossen des Cornelius an dieses Ereignis und seine Bedeutung für den Dienst des Messias.

Das Wort, dass ER (GOTT) den Söhnen Israels gesandt hat, indem ER Frieden verkündigte durch den Gesalbten Jahuscha, dieser ist der Meister aller. Kennt ihr die Sache, die angefangen von Galiläa durch ganz Judäa hin geschehen ist nach der Taufe des Johannes. Jahuscha von Nazareth wie GOTT ihn mit heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, der umherging und wohl tat und alle heilte die vom Teufel überwältigt waren, denn GOTT war mit ihm. Apostelgeschichte 10,36-38

Paulus kam in seiner Predigt in Aniochia auf das Ereignis der Salbung Jahuschas mit heiligem Geist zu sprechen und zitierte dabei das Wort Zeugen in Psalm 2,7 als ein Synonym für das Wort Erwecken.

Und wir verkündigen euch die gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung, dass GOTT sie uns ihren Kindern erfüllt hat, indem ER Jahuscha erweckte, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: Du bist MEIN Sohn, heute habe ICH dich gezeugt. Dass ER (GOTT) ihn aber aus den Toten auferweckt, so dass er (Jahuscha) nicht mehr zu den Toten zurückkehrte hat ER (GOTT)) so ausgesprochen. ICH werde euch die zuverlässigen heiligen Güter Davids geben. Apostelgeschichte 13,32-34

Wenn DER wahre GOTT JAHUWAH zeugt, dann erweckt, salbt und erfüllt ER mit heiligem Geist. Das Zeugen des Sohnes oder auch eines Sohnes seitens JAHUWAH hat gemäß der Bibel nur diese Bedeutung. Es gibt Ausleger, die die Erweckung Jahuschas an dieser Stelle auf die Auferweckung aus den Toten beziehen. Aber dieses Verständnis scheitert daran, dass Paulus im nächsten Satz erst die Auferweckung Jahuschas durch JAHUWAH mit einem einleitenden Aber berichtete.

Das Aber bedeutet, dass Paulus den Gedanken, dass GOTT  Jahuscha von Nazareth erweckte und zeugte beendete um dann auf die vorher in Apostelgeschichte 13,30-31 schon  einmal erwähnte Auferweckung Jahuschas zurückkommen zu können. Somit bilden die Verse 32-33 gewissermaßen einen Einschub innerhalb der Predigt des Paulus.

GOTTES Erwecken eines Menschen ist gleichbedeutend mit der Zeugung eines Menschen Zeugung zum Sohn und SEINER Salbung mit heiligem Geist. Bemerkenswert ist, dass Paulus in seiner Predigt vorher schon davon gesprochen hatte, dass David ebenso wie Jahuscha 1000 Jahre später von GOTT erweckt worden war.

und nachdem ER (GOTT) ihn verworfen hatte, erweckte ER ihnen David, welchem ER auch Zeugnis gab und sprach: ICH habe David gefunden, den Sohn Isais einen Mann nach meinem Herzen, der meinen Willen tun wird. Apostelgeschichte 13,22

Nicht nur David, sondern auch Moses war von JAHUWAH, DEM wahren GOTT erweckt worden. In 5.Mose 18 wird sogar das Erwecken des Moses mit dem Erwecken des Messias verglichen.

Einen Propheten wie mich wird Dir JAHUWAH dein GOTT aus der Mitte deiner Brüder, erstehen lassen, auf ihn sollt ihr hören. 5.Mose 18,15

Einen Propheten wie dich will ICH ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. ICH will MEINE Worte in seinen Mund legen und ER wird zu ihnen alles reden, was ICH ihm befehlen werde. 5.Moses 18,18

In seiner Predigt nach der Heilung des Lahmen im Tempel zitierte Petrus diese Passage indem er sagte:

Moses hat schon gesagt, einen Propheten wird euch JAHUWAH euer GOTT aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören, in allem was er zu euch sagen wird. Apostelgeschichte 3,22

Eine weitere Bestätigung für dieses Verständnis ist, dass die Frau am Jakobsbrunnen das Amt des erwarteten Gesalbten mit dem Amt des erwarteten Propheten identifizierte.

Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, welcher der Gesalbte genannt wird. Wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigen. Johannes 4,25

Wie steht es aber damit, dass es von dem Gesalbten Jahuscha mehrfach heißt, dass er vom Himmel gekommen ist? Die heilige Schrift erklärt selbst wie dies verstanden werden kann. Im Johannesevangelium findet sich diesbezüglich die folgende erhellende Passage aus dem Munde des Täufers.

Der von oben kommt ist über allen, der von der Erde her ist, ist von der Erde und redet von der Erde her. Der vom Himmel kommt ist über allen, was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er und sein Zeugnis nimmt niemand an. Wer sein Zeugnis angenommen hat, der hat versiegelt, dass DER GOTT wahrhaftig ist. Denn der den JAHUAH gesandt hat, redet die Worte GOTTES. Denn ER gibt den Geist nicht nach Maß. DER VATER liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Johannes 3,31-34

Was der Meister und Gesalbte Jahuscha sah und hörte, war was er bezeugen sollte. Und Jahuscha sah und hörte seine Botschaft nicht 2000, 4000 oder 6000 Jahre bevor er als Mensch geboren wurde. Die Worte GOTTES, welche der Gesalbte Jahuscha bezeugen sollte, hatte er kurz vorher im Himmel in einer Vision gesehen und gehört. Dies ist der inhaltliche Zusammenhang der Stelle. Da der Meister Jahuscha von seinem GOTT und VATER Offenbarungen bekam musste er in einer Art geistigen Transformation seines Bewusstseins zuvor in den Himmel aufsteigen. Denn erst dann war Jahuscha vollkommen geöffnet für Enthüllungen SEINES VATERS aus der himmlischen Welt.

Dazu passt denn auch die vorher gemachte Aussage des Meisters Jahuschas aus dem 3. Kapitel des gleichen Evangeliums.

Jahuscha antwortete ihm und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und weißt dies nicht. Wahrlich, wahrlich ich sage dir. Wir reden, was wir wissen und bezeugen was wir gesehen haben und unser Zeugnis nimmt niemand an. Wenn ich euch das Irdische gesagt habe und ihr glaubt mir nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage. Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen. Johannes 3,10-13

Nach der Jahuscha wurde Fleisch Theorie war der Gesalbte erst im Himmel und kam dann auf die Erde herunter um danach in den Himmel aufzufahren. Doch an dieser Stelle ist es umgekehrt. Der Gesalbte Jahuscha war erst in den Himmel hinauf gestiegen, um dann wieder aus dem Himmel herabzusteigen. – Was meinte Jahuscha mit den Worten: Wir reden, was wir wissen? Jahuscha sah sich selbst in der Reihe der Propheten und aus diesem Grunde sagte er: Wir reden was wir wissen und bezeugen, was wir gesehen haben.

Das Wissen bezieht sich in diesem Zusammenhang auf das bereits vorher durch die Propheten offenbarte. Denn jeder Prophet, welchem GOTT etwas offenbarte griff in seinen Botschaften auch Sachverhalte auf, welche vorherige Propheten schon verkündigt hatten und gesehen und gehört hatten.

So griff auch Jahuscha auf die Worte zurück, welche Moses oder andere Propheten schon bezeugt hatten und gab dies als Wissen weiter. Aber der Gesalbte Jahuscha bezeugte auch die Dinge, welche er gesehen hatte, als er im Geist in den Himmel aufgestiegen war. Um die Worte aber den Menschen verkündigen zu können, musste er wieder aus dem Himmel hinabsteigen. Dies war in ähnlicher Weise auch bei dem Apostel und Propheten Johannes der Fall, als er als er die Offenbarung empfing. Zunächst ist davon die Rede, dass Johannes an JAHUWAHS Tag, sehr wahrscheinlich am Sabbat, im Geist war.

Ich war an JAHUWAHS Tag im Geist und ich hörte hinter mir eine laute Stimme, wie von einer Posaune, die sprach: Was du siehst schreibe in ein Buch und sende es den 7 Gemeinden nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Philadelphia und nach Laodizäa. Offenbarung 1,10-11

In Offenbarung 4 ist dann davon die Rede, dass Johannes in den Himmel hinaufsteigen sollte und hinaufstieg:

Nach diesem sah ich und siehe eine Tür geöffnet im Himmel und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune, die mit mir redete sprach: Komm hier herauf und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss. Sogleich war ich im Geist und siehe ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß EINER. Offenbarung 4,1-2

Weil der große Prophet in einer ähnlichen Weise in den Himmel aufgestiegen war um die Offenbarung JAHUWAHS zu empfangen um sie dann später den Ältesten Israels zu verkünden heißt es im 5.Buch Moses.

denn dieses Gebot, dass ICH dir heute gebiete ist nicht zu wunderbar für dich und ist nicht zu fern. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest, wer wird für uns in den Himmel hinaufsteigen und es uns holen und hören lassen, dass wir es tun. 5.Moses 30,11-12

Weil Moses bereits 40 Jahre vorher in den Himmel hinaufgestiegen war, um Offenbarungen JAHUWAHS zu empfangen, darum musste niemand mehr aus dem Volk in den Himmel hinaufsteigen und wieder herabsteigen. Die Ältesten Israels konnten auf diese schon gegebene Offenbarung zurückgreifen und sich darauf beziehen, was JAHUWAH schon offenbart hatte.

Als Jahuscha im Geist und somit im Himmel war, hatte er tiefe Offenbarungen empfangen, die ihn so veränderte und beeinflusste, dass er auf diese Weise von GOTT bereitet wurde, um das Brot der Welt werden zu können.

Denn das Brot GOTTES ist, der, der aus dem Himmel herab kommt und der Welt das Leben gibt. Johannes 6,33

Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot ist, dann wird er Leben in Ewigkeit, dass Brot aber dass ich geben werde ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Johannes 6,51

Davon, dass der Gesalbte Jahuscha den Inhalt seiner Botschaft zuvor gesehen hatte, ist auch in der folgenden Passage die Rede.

Ich rede was ich bei DEM VATER gesehen habe, auch ihr nun tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Johannes 8,38

Jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich zuvor von GOTT gehört habe. Johannes 8,40

Jahuscha ist insofern von GOTT ausgegangen, als er von IHM die Offenbarungen empfing, welche nötig waren, um das Zeugnis und das Werk zu vollbringen. Die Stätte an welcher der Mensch Jahuscha von JAHUWAH den Inhalt des Wortes sah und hörte wird Himmel bezeichnet, hier war Jahuscha in der besonderen Gegenwart SEINES VATERS.

Auch im hohepriesterlichen Gebet sprach Jahuscha davon, wenn er betete:

Jetzt haben sie erkannt, dass alles was DU mir gegeben hast von DIR ist, denn die Worte, die DU mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von DIR ausgegangen bin und haben geglaubt, dass DU mich gesandt hast. Johannes 17,7-8

Dadurch dass der Gesalbte Mensch Jahuscha im Geist war, konnte er in einer Weise innerlich bei DEM VATER sein, die es möglich machte, dass er alle nötige Offenbarung empfangen konnte. Daher ging Jahuscha mit dem Wort von DEM VATER aus und wurde von IHM gesandt.

Wenn Jahuscha davon sprach, dass er von DEM VATER ausgegangen sei und die Welt verlassen werde um wieder zum VATER zu gehen. Dann bezieht sich diese Aussage nicht auf die ewige himmlische Herrlichkeit des Gesalbten, sondern auf die Tatsache, dass Jahuscha nach seinem Tod, seiner Auferweckung und Erhöhung in seinem geistleiblichen Körper von GOTT in SEINER Gegenwart. Offenbarungen empfangen sollte, welche er dann den Aposteln Paulus und Johannes geben sollte. Zum Beispiel ist die Offenbarung des Johannes eine Offenbarung GOTTES, welche SEIN Sohn erst nach seiner Erhöhung zur Rechten GOTTES empfangen hatte.

Offenbarung des Gesalbten Jahuschas, welche GOTT ihm gab um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen wird. in dem ER sie durch seinen Engel sandte. Offenbarung 1,1

Weiter ist zu bedenken, dass der Apostel Paulus ebenso Offenbarungen von dem Meister und Gesalbten Jahuscha bekam. Der Gesalbte Jahuscha aber wieder hat SEINE Offenbarungen von JAHUWAH selbst erhalten.

Es ist weiter zu bedenken, dass die Aussage vom HIMMEL gekommen, sozusagen identisch zu sehen ist, mit von GOTT gekommen. Denn die Juden hatten damals für den Namen GOTTES und die Bezeichnungen GOTTES, so genannte Ersatzworte gesucht. Daher bedeutete von DEM HIMMEL gekommen zu sein, von GOTT gekommen zu sein. Ebenso bedeutet von OBEN gekommen zu sein, von GOTT gekommen zu sein. Zum Beispiel heißt es in Jakobus 1,17

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk, kommt von oben herab von DEM VATER der Lichter, bei DEM keine Veränderung ist, noch eines Wechsels schatten. Jakobus 1,17

Ohne Frage gibt es einige Bibelstellen, die angeführt werden, um zu beweisen, dass der Sohn GOTTES bzw. SEIN Gesalbter schon vor der Erschaffung der Welt haben soll. Auf drei dieser Bibelverse soll in der Folge eingegangen werden.

Eine der bekanntesten Bibelstellen des AT, in welcher vom Ursprung und dem Anfang des Gesalbten die Rede ist, findet sich in Micha 5,1

Und du Bethlehem Ephrata, der du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird MIR der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll und sein Ursprung ist von der Urzeit und von den Tagen der Ewigkeit her.

GOTT ließ hier durch den Propheten Micha mitteilen, dass der Messias, bzw. der zukünftige Herrscher über Israel, aus der kleinen und unbedeutenden Stadt Bethlehem hervorgehen würde. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der zukünftige Gesalbte als ein echter Mensch kommen sollte. Die Frage stellt sich, was verstanden denn die Rabbiner und jüdischen Schriftgelehrten unter dem Ursprung des Gesalbten von der Urzeit und von den Tagen der Ewigkeit her? Unter anderem findet sich die Sichtweise, dass der Messias im Zusammenhang mit dem Namen DES HÖCHSTEN in SEINEN Gedanken aufgekommen war. Da stellt sich die Frage, was war davor mit DER heiligsten und höchsten MAJESTÄT

Die absolut größte persönliche und bewusste MACHT, die wir in unserem gewöhnlichen Sprachgebrauch meist GOTT nennen, existierte ganz und gar ohne Ursprung, ohne Ursache und ohne Quelle rein aus SICH SELBST heraus.

Dieses höchste WESEN lebte von Ewigkeit zu Ewigkeit und war in SICH SELBST vollkommen glückselig und hatte keine Bedürfnisse.

Dieser absolute GEIST, die größte MACHT besaß alles in SICH SELBST von Ewigkeit her und war zugleich voll pulsierenden Lebens und deswegen in ständiger glückseliger Bewegung.

Da kam in DEM EWIGEN der Gedanke auf aus SICH herauszugehen, SICH zu entfalten und SICH SELBST anderen persönlichen Wesen kundzutun. Aus diesem Grund kam danne in DEM HÖCHSTEN der Gedanke auf, dass ER einen Namen haben müsse, für die Geschöpfe welche IHN wirklich kennen würden.

Der Name DER absoluten MACHT sollte JAHUWAH lauten.. Die Zeiten und auch den Fall des Menschen und dessen Abkehr vorschauend, kam dann in den Gedanken DER größten MACHT der Gedanke des Messias auf. Ebenso kam in den Gedanken DES HÖCHSTEN auf, dass ER und der Messias ein besonderes Volk haben sollten.

Dann erst kam es in den Gedanken des unendlichen GEISTES auf, dass es für SICH SELBST und den Messias einen Thron, eine himmlische Herrlichkeit und himmlische Wesen geben müsse.

Nachdem die himmlische Herrlichkeit und die himmlischen Geister geschaffen worden waren verkündigte GOTT den Engelwesen die Erschaffung des Menschen und das Kommen des SEINEN eigenen Namen und das Kommen des Messias.

Darauf kam sogar der Name des Messias in den Gedanken JAHUWAHS auf und er wurde in den geistleiblichen Altar der himmlischen Herrlichkeit eingraviert.

Erst danach machte sich DER ewige GEIST, DER wahre und einzige GOTT welcher nun den Namen JAHUAH trug Gedanken über die Vorfahren des zukünftigen Messias, zu dessen Vorfahren dann nach dem Plan DES EWIGEN Abraham, Isaak und Jakob sein sollten.

Die Bibel sagt uns über das bisher geschilderte nichts, aber es liegt nahe, dass es so gewesen ist.

Dass JAHUWAH die himmlische Herrlichkeit schon von Grundlegung der Welt eigens für die SEINEN geschaffen bzw. bereitet hat, lässt sich aus den prophezeienden Worten Jahuschas in Matthäus 25 entnehmen.

Dann wird der König(Jahuscha) zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, Gesegnete meines VATERS, erbt die Königsherrschaft, die euch bereitet ist, von Grundlegung der Welt an. Matthäus 25,34

Wenn bereits die Königsherrschaft der Gesegneten DES VATERS von Grundlegung der Welt an bereitet worden war, dann schließt dies die himmlische Herrlichkeit gewiss mit ein.

Von diesem Gesichtspunkt aus, wird dann auch die Aussage Jahuschas aus dem hohepriesterlichen Gebet verständlich

und nun verherrliche DU VATER mich bei DIR mit der Herrlichkeit, die ich bei DIR hatte ehe die Welt war. Johannes 17,5

GOTT hatte die himmlische Herrlichkeit schon vor der Entstehung bzw. der Erschaffung der Welt für den Messias und Meister Jahuscha bereitet. Diese Herrlichkeit war bereits von Anfang, auf jeden Fall vor der Schöpfung an für den Messias bestimmt und erstellt worden.

Jahuscha wusste zum einen, dass er der Messias war, und er wusste, dass SEIN himmlischer VATER SEINE Herrlichkeit nicht nur für ihn geplant, sondern bereits für ihn geschaffen hatte. Aus diesem Grund konnte Jahuscha mit großer Gewissheit die Worte beten: verherrliche DU VATER mich bei DIR mit der Herrlichkeit, die ich bei DIR hatte ehe die Welt war. Jahuscha betete darum in die schon vor der Schöpfung bereiteten himmlischen Herrlichkeit aufgenommen und in die Gegenwart GOTTES versetzt zu werden. Wenn man bedenkt, dass JAHUWAH die gesamte himmlische Herrlichkeit für den Messias bestimmt und geschaffen hatte, dann wird deutlich warum der Gesalbte Jahuscha von der Herrlichkeit sprechen konnte, welche er bei DEM VATER bereits hatte ehe die Welt war.

Die Vorauserwählung des Gesalbten Jahuscha vor allen anderen Erwählten durch GOTT wird indirekt auch in Epheser 1,3-5 bezeugt.

Gepriesen sei DER GOTT und VATER unseres Herrn, dem Gesalbten Jahuscha, ER hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt, in dem Gesalbten, wie ER (GOTT) uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig vor IHM seien in Liebe und uns vorausbestimmt hat zur Sohnschaft durch den Gesalbten Jahuscha für SICH SELBST nach dem Wohlgefallen SEINES Willens.

Denn die Versammlung ist nicht einfach so vor Grundlegung der Welt erwählt worden. Die Versammlung ist in dem Gesalbten Jahuscha erwählt worden. Die schon vorher geschehene Erwählung des Gesalbten Jahuscha war also der Ansatzpunkt für die Erwählung der Versammlung. GOTT erwählte die Herausgerufenen praktisch in dem ER zuerst auf den Gesalbten Jahuscha erwählte und liebte.

Daher konnte der Gesalbte Jahuscha im hohepriesterlichen Gebet auch beten.

VATER ich will, dass die, welche DU mir gegeben hast auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die DU mir gegeben hast, denn DU hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. Johannes 17,24

Wenn ein Mann eine Frau erwählt, dann liebt er sie und wenn er sie liebt, dann erwählt er sie.

Daher bezeugt der Gesalbte Jahuscha durch die Aussage, dass DER VATER ihn vor Grundlegung der Welt geliebt hatte, dass DER VATER ihn vor Grundlegung der Welt erwählt hatte. Und weil GOTT den Gesalbten Jahuscha vor Grundlegung der Welt erwählte und liebte, hatte ER ihm auch die himmlische Herrlichkeit bereitet.

Um die Präexistenz des Gesalbten Jahuscha zu belegen wird sehr oft auf die Aussage Jahuschas aus Johannes 8,58 hingewiesen. Damals sagte der Gesalbte Jahuscha den ihm feindlich gesinnten Juden.

Ehe Abraham wurde, bin ich.

Der Messias war einer der ersten Dinge im Blick auf die Schöpfung, die DER wahre GOTT JAHUWAH konkret geplant hatte. Der Plan GOTTES beinhaltete sogar den Namen des Messias und seine Herrlichkeit. Als JAHUWAH die Herrlichkeit für den Messias geschaffen hatte, war von den Erzvätern, als seinen irdischen Vorfahren noch nicht die Rede.

Somit könnte die Aussage Jahuschas so interpretiert werden. Ehe Abraham in den Gedanken GOTTES aufkam, war ich (der Messias Jahuscha) bereits in den Gedanken GOTTES aufgekommen und fest eingeplant.

Übrigens bekam die Person, welche als Abraham in die Geschichte des Volkes GOTTES eingegangen ist, ihren Namen erst einige Jahre nach der Berufung. Denn vorher hieß er nur Abram. Der Name des Messias aber stand schon vor der Erschaffung der himmlischen Herrlichkeit fest. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass man die Aussage Jahuschas in der folgenden Weise wiedergeben könnte. Ehe Abraham berufen wurde, bin ich eingeplant.

Der Gesalbte Jahuscha könnte sich mit seinen Worten aber auch schlicht und einfach als die den Menschen gegebene älteste Verheißung bezeichnet haben Jahuscha war schon verheißen, als Abraham noch nicht einmal auf der Welt war oder entstanden war. Gemäß der jüdischen Tradition hatte GOTT schon dem Adam den Messias gezeigt.

Eines der Standartstellen welche für die Präexistenz des Gesalbten Jahuscha, ebenso aber auch für seine Gottheit angeführt wird ist Johannes 1,1-3 und Vers 1 14.

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles wurde durch dasselbe und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. Johannes 1,1-3

Diese Verse können in der folgenden Weise verstanden werden.

Im Anfang war das (in und durch Jahuscha kund getane) Wort und dieses Wort war bereits vor Grundlegung der Welt als der Heilsplan bei DEM allein wahren GOTT und das Wort (der Heilsplan und SEINE Kundmachung in und durch Jahuscha) waren Ausdruck von GOTT und SEINEM Wesen. Alles wurde durch dasselbe und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.

Dies bedeutet, dass die gesamte neue bzw. geistliche Schöpfung durch das Wort, welches in und durch Jahuscha kundgetan wurde, geschaffen wurde. Das Wort war als Heilsplan bei GOTT (JAHUWAH) und wurde Fleisch in dem Menschen Jahuscha von Nazareth. Und so wurde das Wort in und durch den Gesalbten Jahuscha kundgetan.

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, eine Herrlichkeit als eines eingeborenen Sohnes von DEM VATER voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14

Es geht in diesem Vers nicht um die Geburt Jahuschas. Vielmehr geht es um die Herrlichkeit des Wortes. In dem Heilsplan GOTTES/JAHUWAHS kam SEIN Wesen, SEINE Herrlichkeit zum Ausdruck Der Gesalbte Mensch Jahuscha war ganz erfüllt und bekleidet von Gnade und Wahrheit und dies offenbarte sich sowohl in seinem Sprechen, als auch in seinem gesamten Verhalten. Zu bedenken ist, dass Johannes davon schreibt, dass er und die anderen Jünger die Herrlichkeit des Wortes an dem eingeborenen Sohn geschaut haben. Aus diesem Grunde heißt es dann in Vers 18

Niemand hat GOTT jemals gesehen, der eingeborene Sohn, der im Schoß DES VATER ist, der hat IHN kundgetan. Johannes 1,18

Gedanken zur Identität des Gesalbten Jahuschas, der Identität der himmlischen Boten und zur Identität JAHUWAHS bzw. GOTTES

Aus der heiligen Schrift, insbesondere dem NT geht klar und deutlich hervor, dass der Meister Jahuscha ein Mensch, bzw. ein Mann war. Häufig bezeichnete sich der Meister als der Sohn des Menschen.

Obwohl nun der erhöhte Gesalbte Jahuscha bei JAHUWAH im Himmel verherrlicht ist, kann davon gesprochen werden, dass er immer noch ein Mensch ist. Der Meister Jahuscha ist ein verwandelter, verherrlichter Mensch. Daher kann geschlussfolgert werden, dass Jahuscha immer Mensch gewesen ist, und dass er immer Mensch sein wird.

Was aber machte den ersten Menschen zum Menschen, ja zum Bild GOTTES? Dass der Mensch aus den Faktor der Erde gebildet und mit dem Faktor des Hauches GOTTES erfüllt wurde und so als eine Persönlichkeit die GOTT ähnlich war geschaffen wurde. Aber Mensch existierte auch ohne diesen besonderen Hauch GOTTES, der ihm den Charakter GOTTES einprägte weiter.

Alle Nachkommen Adams werden letztlich immer noch aus Erde gebildet.

Zunächst entsteht aus der Kombination von zwei Chromosomenpaaren eine neue Zelle, ein Kind. Dieses wächst im Körper der Mutter zu einem Embryo und schließlich zum gebärfähigen Baby heran. Alles was der Embryo braucht um zu wachsen kommt aus der Erde und wird ihm über die Mutter vermittelt, die ja selbst aus Erde besteht. Es gibt somit keinen Menschen, der nicht aus der Erde kommt und durch die Erde genährt wird und selbst Erde ist.

Darum heißt ja auch der Mensch Adam, weil er von GOTT gebildet hatte aus den Stoffen des Erdreichs. Da aber Jahuscha ein Mensch war, kann auch er nur aus der Erde aus zwei Chromosomenpaaren und der Ernährung der Mutter entstanden sein. Somit muss Jahuscha in seinem Ursprung ein Mensch gewesen sein. Nur wer aber in seinem Ursprung und in seinem Anfang ein Mensch ist, kann überhaupt als Mensch bezeichnet werden.

Ein himmlisches Wesen, ein himmlischer Bote, der in Menschengestalt erscheint ist kein Mensch. Seine Identität ist nur Schein, sie entspricht nicht der Wirklichkeit seines Wesens. Dazu hat ein himmlisches Wesen seinen Ursprung bei GOTT als ein geistleibliches Wesen gehabt. Es ist eben nicht aus Erde gebildet worden, sondern aus den geistlichen Bestandteilen der himmlischen Sphären unmittelbar aus GOTT entstanden.

Kann GOTT, DER GEIST ist und DEN alle Himmel nicht fassen können, als ein himmlisches Wesen, oder gar als ein Mensch erscheinen? Über diese Frage lässt sich diskutieren. Der springende Punkt ist aber, dass alle Erscheinungen und Bilder letztlich gar nichts über SEINE eigentliche Identität aussagen. Wenn JAHUWAH selbst keinen Ursprung und keine Ursache hat, sondern von Ewigkeit her rein aus SICH SELBST heraus existiert dann kann SEINE eigentliche Identität nur reiner GEIST gewesen sein. Geistige Wesen, geistliche Körper und himmlische Wohnungen können auch nur aus GOTT, bzw. purem GEIST entstanden sein.

Selbst wenn man annimmt, dass es das Urchaos der Materie schon immer gegeben haben sollte, bleibt es dabei, dass GOTT es ist DER durch SEINE Identität als reiner und allgegenwärtiger GEIST alles zusammenhält. Also selbst wenn GOTT als ein Mensch oder ein Engel erscheint, ist GOTT niemals wirklich ein Engel und niemals wirklich ein Mensch.

 

Bibelstellen, welche belegen, dass der Meister Jahuscha ein Mensch war bzw. ist.

1) Als aber die Volksmengen es sahen fürchteten sie sich und verherrlichten GOTT, DER solche Vollmacht den Menschen gegeben hat. Matthäus 9,8

2.) und wieder leugnete er mit einem Eid. Ich kenne den Menschen nicht. Matthäus 26,72

3.) Da fing er an sich zu verwünschen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht! und gleich darauf krähte der Hahn. Matthäus 26,74

4.) Er aber fing an sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht, von dem ihr redet. Markus 14,71

5.) Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüber stand sah, dass er so verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war GOTTES Sohn. Markus 15,39

6.) Pilatus aber sprach zu den Hohepriestern und Volksmengen: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen. Lukas 23,4

7.) Als aber Pilatus das hörte, fragte er, ob der Mensch ein Galiäer sei. Lukas 23,6

8.) ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht als mache er das Volk abwendig und siehe ich habe ihn vor euch verhört und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden, worin ihr ihn anklagt. Lukas 23,14

9.) als aber der Hauptmann sah, was geschah verherrlichte er GOTT und sagte: Wahrlich dieser Mensch war gerecht. Lukas 23,47

10.) Kommt, sehet einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Dieser ist doch nicht etwa der Gesalbte? Johannes 4,29

11.) sie fragten ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir sagte: Nimm dein Bett auf und geh umher. Johannes 5,12

12.) Die Diener antworteten: Niemals hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch. Johannes 7,46

13.) Richtet denn unser Gesetz den Menschen, ehe es von ihm selbst gehört zu haben und erkannt hat, was er tut. Johannes 7,51

14.) Jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von GOTT gehört habe, dass hat Abraham nicht getan. Johannes 8,40

15.) Er antwortete: Der Mensch, der Jahuscha heißt, bereitete einen Teig und salbte meine Augen damit und sprach zu mir: Gehe hin nach Siloah und als ich aber hinging und mich wusch, wurde ich gesund. Johannes 9,11

16.) Da sprachen einige von den Phraisäern: Dieser Mensch ist nicht von GOTT, denn er hält den Sabbat nicht. Andere sagten: Wie kann ein sündiger Mensch solche Taten tun? Und es war Zwietracht unter ihnen. Johannes 9,16

17.) Sie riefen nun zum zweiten Mal den Menschen, der blind gewesen war und sprachen zu ihm. Gib GOTT die Ehre, wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. Johannes 9,24

18.) Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu (einem) Gott machst. Johannes 10,33

19.) Was tun wir, denn dieser Mensch tut viele Zeichen. Johannes 11,47 b

20.) und überlegt auch nicht, dass es euch nützlich ist, dass ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme. Johannes 11,50

21.) Da spricht die Magd, die Türhüterin zu Petrus: Bist du nicht auch einer von den Jüngern dieses Menschen. Johannes 18,17

22.) Pilatus ging nun zu ihnen hinaus und sprach: Welche Anklage bringt ihr gegen diesen Menschen vor. Johannes 18,29

23..) Jahuscha ging hinaus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand. Und er (Pilatus) sprach zu ihnen: Siehe, der Mensch. Johannes 19,7

24.) Der Hohepriester sprach: Wir haben euch streng geboten, in diesem Namen nicht zu reden und siehe ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen. Apostelgeschichte 5,28

25.) Mit der Übertretung aber ist es nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade GOTTES und die Gabe in der Gnade des einen Menschen, des Gesalbten Jahuscha zu uns gekommen. Römer 5,15

26.) Denn wie durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 1.Korinther 15,21

27.) so steht auch geschrieben: Der erste Mensch wurde zu einer lebendigen Seele, der letzte Adam (Mensch) wurde zu einem lebendig machenden Geist. 1.Korinther 15,45

28.) Denn EINER ist GOTT und einer ist Mittler zwischen GOTT und Menschen: der Gesalbte Mensch Jahuscha! 1.Timotheus 2,5

 

Der Meister Jahuscha nannte sich oder wurde Sohn des Menschen genannt, somit muss er ein Mensch sein.

1.) Als sie sich aber in Galiläa aufhielten sprach Jahuscha zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird überliefert werden in der Menschen Hände und sie werden ihn töten und am dritten Tage wird er auferweckt werden. Matthäus 17,22-23

2.) Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht, wehe aber dem Menschen, durch den der Sohn des Menschen überliefert wird. Es wäre jenem Menschen besser, wenn er nicht geboren wäre. Matthäus 26,24

3.) Und er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Sohn des Menschen wird überliefert werden in die Hände der Menschen. Markus 9,31

4.) damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat Sünden zu vergeben auf Erden sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir stehe auf, nimm dein auf und gehe nach Hause. Lukas 5,24

5.) Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als Böse verwerfen werden. um des Sohnes des Menschen willen. Lukas 6,22

6.) nehmt ihr diese Worte in eure Ohren, dass der Sohn des Menschen überliefert werden wird in die Hände der Menschen. Lukas 9,44

7.) der Sohn des Menschen geht zwar dahin wie es beschlossen ist, wehe aber dem Menschen durch den er überliefert wird. Lukas 22,22

8.) der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen überliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. Lukas 24,7

9.) Jahuscha hörte, dass sie ihn hinausgeworfen hatten und als er ihn fand sprach er: Glaubst du an den Sohn des Menschen. Johannes 9,35

 

Der Gesalbte Meister Jahuscha wurde sowohl von Petrus, als auch von Paulus in der Apostelgeschichte als Mann bezeichnet.

1.) Männer von Israel, hört diese Worte: Jahuscha den Nazoräer, einen Mann der von GOTT euch gegenüber erwiesen worden ist, durch Machttaten, und Wunder und Zeichen die GOTT durch ihn in eurer Mitte tat, wie ihr selbst wisst. Apostelgeschichte 2,22

2.) Nachdem nun GOTT die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet ER jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil ER einen Tag gesetzt hat, indem ER den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den ER dazu bestimmt hat und ER hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass ER ihn von den Toten auferweckt hat. Apostelgeschichte 17,30-31

 

Jahuscha kam aus der Nachkommenschaft Abrahams bzw. Davids nach dem Fleisch

1.) Aus dessen Nachkommenschaft hat GOTT nach Verheißung dem Israel, Jahuscha als Retter gebracht. Apostelgeschichte 13,23

2.) über SEINEN Sohn, der aus der Nachkommenschaft Davids gekommen ist, dem Fleisch nach und als Sohn GOTTES erwiesen ist, dem Geiste der Heiligkeit nach aufgrund der Totenaufersehung, der Gesalbte Jahuscha unser Meister. Römer 1,3-4

3.) denen die Väter angehören und von denen der Gesalbte dem Fleisch nach herstammt, GOTT, DER da über allem ist, sei gepriesen in Ewigkeit. Römer 9,5

4.) Halte im Gedächtnis den Gesalbten Jahuscha auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davids nach meinem Evangelium. 2.Timotheus 2,8

 

GOTT und SEIN Sohn bei Johannes

Geschrieben von Markus Schumacher

Eine Aufzählung von Bibelstellen, aus dem Evangelium des Johannes und den Johannesbriefen, in welchen die Unterscheidung zwischen GOTT-VATER und SEINEM Sohn Jesus Christus klar bezeugt wird.

1.) Er (Jesus Christus, der Sohn) kam in das Seine und die Seinen nahmen ihn nicht auf, die aber welche ihn aufnahmen, denen gab er das Recht Kinder GOTTES zu werden, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus GOTT geboren sind. Johannes 1,11-13

2.) Niemand hat GOTT jemals gesehen, der eingeborene Sohn, der im Schoss DES VATERS ist, der hat IHN kundgemacht. Johannes 1,18

3.) Dieser kam zu ihm bei Nacht sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist von GOTT gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tust, die du tust, es sei denn dass DER GOTT mit ihm ist. Johannes 3,2-3

4.) Denn also hat DER GOTT die Welt geliebt, dass ER SEINEN eingeborenen Sohn gab, damit alle die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

5.) Denn DER GOTT hat SEINEN Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern, damit die Welt durch ihn gerettet werde. Johannes 3,17

6.) Wer sein Zeugnis (das Zeugnis des Christus) angenommen hat, der besiegelt, dass DER GOTT wahrhaftig ist. Johannes 3,33

7.) Denn der (Christus), den GOTT gesandt hat, redet die Worte DES GOTTES, denn GOTT gibt den Geist nicht nach Maß. Johannes 3,34

8.) Jesus spricht zu ihr: Frau glaube mir es kommt die Stunde da ihr weder auf diesem Berg, noch in Jerusalem DEN VATER anbeten werdet. Ihr betet an und wisst nicht, was, wir (Jesus und die Juden) beten an und wissen, was, denn das Heil ist aus den Juden. Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter DEN VATER in Geist und Wahrheit anbeten werden, denn auch DER VATER sucht solche als SEINE Anbeter. DER GOTT ist GEIST und die IHN anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird, wenn er kommt wird er uns alles verkündigen. Jesus spricht zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet. Johannes 4,21-26

9 Jesus antwortete ihnen: Mein VATER wirkt bis jetzt und ich wirke. Darum suchten die Juden noch mehr ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch DEN GOTT seinen eigenen VATER nannte, sich selbst DEM GOTT gleich machend. Johannes 5,17-18

10.) Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre von einander nehmt und die Ehre DES ALLEINIGEN GOTTES nicht sucht? Meint nicht, dass ich (Jesus Christus) euch bei DEM VATER verklagen werde; da ist einer, der euch verklagt, Moses auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. Denn wenn ihr Moses glaubtet, so würdet ihr mir glauben, denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben. Johannes 5,44-47

11.) Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Brote gegessen habt und gesättigt worden seid. Wirket nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird, diesen hat DER VATER GOTT beglaubigt. Johannes 6,26-27

12.) Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander! Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht DER VATER, DER mich gesandt hat ihn zieht und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Es steht in den Propheten geschrieben: Und sie werden alle von GOTT gelehrt sein. Jeder der von DEM VATER gehört und gelernt hat, kommt zu mir. Nicht, dass jemand DEN VATER gesehen hat, außer dem, der von DEM GOTT ist, dieser hat DEN VATER gesehen. Johannes 6,43-46

13.) Da antwortete ihnen Jesus und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern DESSEN, DER mich gesandt hat. Wenn jemand SEINEN Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen ob sie aus GOTT ist, oder ob ich von mir selber rede. Johannes 7,16-17

14 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun, jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von DEM GOTT gehört habe, das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters! Sie sprachen nun zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren. Wir haben EINEN VATER, DEN GOTT!
Johannes 8,39-41

15.) Jesus sprach zu ihnen: Wenn DER GOTT euer VATER wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von DEM GOTT ausgegangen und gekommen. Denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern ER hat mich gesandt. Johannes 8,42

16.)Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts, mein VATER ist es DER mich ehrt, von DEM ihr sagt, ER ist unser GOTT. Johannes 8,54

17.) Da sprachen einige von den Pharisäern: Dieser Mensch ist nicht von GOTT, denn er hält den Sabbat nicht. Andere sagten: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun. Und es war Zwiespalt unter ihnen. Johannes 9,16

18.) Sie riefen nun zum zweiten Mal den Menschen der Blind gewesen war und sprachen zu ihm: Gib DEM GOTT die Ehre, wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist. Johannes 9,24

19.) Sie schmähten ihn und sprachen: Du bist sein Jünger, wir aber sind Moses Jünger. Wir wissen, dass DER GOTT zu Moses gesprochen hat, von diesem aber wissen wir nicht, woher er ist. Johannes 9,28-29

20.) Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: Hierbei ist es doch erstaunlich, dass ihr nicht wisst, woher er ist und er hat doch meine Augen geöffnet. Wir wissen, dass DER GOTT Sünder nicht hört, sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den hört ER. Von Anbeginn hat man nicht gehört, dass jemand einem Blindgeborenen die Augen geöffnet hätte. Wenn dieser nicht von GOTT wäre, so könnte er nichts tun. Johannes 9,30-33

21.) Am folgenden Tag, als die große Volksmenge die zu dem Fest gekommen war hörte, dass Jesus nach Jerusalem komme, nahmen sie die Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrieen: Hosianna! Gepriesen sei der da kommt im Namen DES HERRN und der König Israels. Johannes 12,12-13

22.) Obwohl er (Jesus Christus) aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn, damit das Wort des Propheten Jesajas erfüllt würde, dass er sprach: HERR wer hat unserer Verkündigung geglaubt und wem ist der Arm DES HERRN offenbart worden. Johannes 12,37-38

23.) Dennoch aber glaubten auch von den Obersten viele an ihn (Jesus Christus) doch wegen der Pharisäer bekannten sie ihn nicht, damit sie nicht aus der Synagoge ausgeschlossen würden, denn sie liebten die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei DEM GOTT. Johannes 12,42-43

24.) Und bei einem Abendessen, als der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot ins Herz gegeben hatte, dass er ihn überliefere, steht Jesus im Bewusstsein, dass DER VATER ihm alles in die Hände gegeben und dass er von GOTT ausgegangen war und zu DEM GOTT hingehe, von dem Abendessen auf, legt die Oberkleider ab und nahm ein kleines Tuch und umgürtete sich. Johannes 13,2-4

25.) Als er aber nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Sohn des Menschen verherrlicht und DER GOTT ist verherrlicht in ihm. Wenn DER GOTT ist verherrlicht ist in ihm, dann wird auch DER GOTT ihn verherrlichen in sich selbst und wird ihn sogleich verherrlichen. Johannes 13,31-32

26.) Euer Herz werde nicht bestürzt, ihr glaubet an DEN GOTT, glaubet auch an mich. Im Hause meines VATERS sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben. Ich gehe hin euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Johannes 14,1-3

27.) Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr euch nicht ärgert. Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen und es kommt sogar die Stunde, dass jeder der euch tötet, meinen wird DEM GOTT einen Dienst zutun. Und dies werden sie tun, weil sie weder DEN VATER, noch mich erkannt haben.

28.) An jenem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen und ich sage euch nicht, dass ich DEN VATER für euch bitten werde, denn DER VATER SELBST hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, dass ich von GOTT ausgegangen bin. Ich bin von DEM VATER ausgegangen und in die Welt gekommen und wieder verlasse ich die Welt und gehe zu DEM VATER. Johannes 16,26-28

29.) Seine Jünger sprachen zu ihm: Siehe, jetzt redest du offen und gebrauchst keine Bildrede, jetzt wissen wir, dass du alles weißt und nicht nötig hast, dass dich jemand frage, hierdurch glauben wir, dass du von GOTT ausgegangen bist. Johannes 16,29-30


30.) Dies redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: VATER, die Stunde ist gekommen, verherrliche DEINEN Sohn, damit DEIN Sohn DICH verherrliche, wie DU ihm Vollmacht gegeben hast, über alles Fleisch, dass er allen, die DU ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. Dies aber ist das ewige Leben, dass sie DICH, DEN ALLEIN WAHRHAFTIGEN GOTT und den DU gesandt hast, Jesus Christus erkennen. Johannes 17,1-3

31.) Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu DEM VATER. Gehe aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem VATER und eurem VATER, zu meinem GOTT und zu eurem GOTT! Johannes 20,17

32.) Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe. Wahrlich, wahrlich ich sage dir als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst wohin du wolltest, wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dahin bringen wohin du nicht willst. Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tode er DEN GOTT verherrlichen sollte, und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach. Johannes 21,17d,18-19

33.) Dies ist die Botschaft die wir von ihm (Jesus Christus, dem Sohn) gehört haben, dass DER GOTT Licht ist und ist keine Finsternis in IHM. 1.Johannes 1,5

34.) Hieran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind und wir werden vor ihm unser Herz zur Ruhe bringen, dass wenn das Herz uns verurteilt, DER GOTT größer ist, als unser Herz und alles kennt. Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt haben wir Freudigkeit zu DEM GOTT und was immer wir bitten empfangen wir von IHM, weil wir SEINE Gebote halten und das vor IHM Wohlgefällige tun. Und dies ist SEIN Gebot, dass wir an den Namen SEINES Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie ER es uns als Gebot gegeben hat. 1.Johannes 4,19-23

35.) Hieran erkennen wir den Geist DES GOTTES. Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, ist aus DEM GOTT. Und jeder Geist, der nicht Jesus bekennt ist nicht aus DEM GOTT, dies ist der Geist des Antichrists von dem ihr gehört habt, dass er komme und jetzt ist er schon in der Welt. 1.Johannes 4,2-3

36.) Hierin ist die Liebe DES GOTTES zu uns offenbart worden, dass DER GOTT SEINEN eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat
, damit wir durch ihn leben möchten. 1.Johannes 4,9

37.) Hierin ist die Liebe, nicht, dass wir DEN GOTT geliebt haben, sondern, dass ER uns geliebt hat und SEINEN Sohn gesandt hat, als eine Sühnung für unsere Sünden. 1.Johannes 4,10

38.) Wer bekennt, dass Jesus der Sohn DES GOTTES ist, in dem bleibt DER GOTT und er in DEM GOTT. 1.Johannes 4,15

39.) Jeder der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus DEM GOTT geboren und jeder der DEN liebt, DER geboren hat, liebt den der aus IHM geboren ist. 1.Johannes 5,1

40.) Wer an den Sohn DES GOTTES glaubt hat das Zeugnis in sich, wer DEM GOTT nicht glaubt, hat IHN zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, dass DER GOTT über SEINEN Sohn bezeugt hat. 1.Johannes 5,10

41.) Und dies ist das Zeugnis, dass DER GOTT uns ewiges Leben gegeben hat und dieses Leben ist in SEINEM Sohn. 1.Johannes 5,11

42.) Wir wissen, dass jeder der aus DEM GOTT geboren ist, nicht sündigt, sondern der aus DEM GOTT Geborene bewahrt sich selbst und der Böse tastet ihn nicht an. Wir wissen, dass wir aus DEM GOTT sind und die ganze Welt liegt in dem Bösen. Wir wissen aber, dass der Sohn DES GOTTES gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir DEN WAHRHAFTIGEN erkennen, und wir sind in DEM WAHRHAFTIGEN, in SEINEM Sohn Jesus Christus. DIESER ist DER WAHRHAFTIGE GOTT und das ewige Leben. Kinder hütet euch vor den Götzen.
1.Johannes 5,18-21

43.) Mit uns wird sein Gnade, Barmherzigkeit, Friede von GOTT DEM VATER und von Jesus Christus, dem Sohn DES VATERS in Wahrheit und Liebe. 2.Johannes 1,3

44.) Jeder der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt hat GOTT nicht, wer in der Lehre bleibt, hat sowohl DEN VATER als auch den Sohn. 2.Johannes 1,9

Es folgen Bibelstellen in welchen Begriffe vorkommen wie Lamm GOTTES, Liebe GOTTES, Zorn GOTTES, Brot GOTTES und Sohn GOTTES. In den zitierten Texten wurde der Artikel vor dem Substantiv GOTTES beibehalten, wo dieser im Urtext steht.

1) Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe das Lamm DES GOTTES, welches die Sünde der Welt wegnimmt. Johannes 1,29

2.) Und ich habe gesehen und bezeugt, dass dieser der Sohn DES GOTTES ist. Johannes 1,34

3.) Am folgenden Tag stand Johannes wiederum da und zwei von seinen Jüngern und hinblickend auf Jesus, der da wandelte spricht er: Siehe, das Lamm DES GOTTES. Johannes 1,35-36

4.) Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn DES GOTTES, du bist der König von Israel. Johannes 1,49

5.) Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet, wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes DES GOTTES. Johannes 3,18

6.) Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben, wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern, der Zorn DES GOTTES bleibt über ihm. Johannes 3,36

7.) Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe (Jesus Christus) DES GOTTES kenntest und wüsstest, wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken, so hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Johannes 4,10

8.) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, es kommt die Stunde und ist jetzt, da die Toten die Stimme des Sohnes DES GOTTES hören werden und die sie gehört haben werden leben. Denn wie DER VATER Leben in sich SELBST hat, so hat ER auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst und ER hat ihm Vollmacht gegeben, weil er des Menschensohn ist Johannes 5,25-27

9.) Ich (Jesus Christus) nehme keine Ehre von Menschen an, sondern ich kenne euch, dass die Liebe DES GOTTES nicht in euch ist. Johannes 5,41

10.) Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke DES GOTTES wirken. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk DES GOTTES, dass ihr an den glaubt, den ER gesandt hat. Johannes 6,28-29

11.) Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Nicht Moses hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein VATER gibt euch das wahrhaftige Brot aus dem Himmel. Denn das Brot DES GOTTES ist der welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt. Johannes 6,32-33

12.) Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige DES GOTTES bist. Johannes 6,67-69

13.) Jesus antwortete ihnen: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern, sondern damit die Werke DES GOTTES an ihm offenbar werden. Wir müssen die Werke DESSEN wirken, DER mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Johannes 9,3-4

14.) Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und dass du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu einem Gott machst. Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: ICH habe gesagt: Ihr seid Götter. Wenn ER jene Götter nannte, an die das Wort DES GOTTES erging, und die Schrift kann nicht aufgelöst werden, sagt ihr von dem den DER VATER geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: DES GOTTES Sohn bin ich. Johannes 10,34-36

15.) Als aber Jesus es hörte sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern um der Herrlichkeit DES GOTTES willen und dass der Sohn DES GOTTES durch sie verherrlicht werde. Johannes 11,4

16.) Sie spricht zu ihm: Ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn DES GOTTES, der in die Welt kommen soll. Johannes 11,27

17.) Dies aber sagte er nicht aus sich selbst, sondern da er jenes Jahr Hohepriester war, weissagte er, dass Jesus für die Nation sterben sollte und nicht für die Nation allein, sondern dass er auch die zerstreuten Kinder DES GOTTES in eins versammelte. Johannes 11,51-52

18.) Da antworteten die Juden: Wir haben ein Gesetz und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zum Sohn GOTTES gemacht hat. Johannes 19,7

19.) Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn DES GOTTES und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Johannes 20,31

20.) Wer aber ist es, der die Welt überwunden hat, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus der Sohn DES GOTTES ist. 1.Johannes 5,5

21.) Wer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn DES GOTTES nicht hat, der hat das Leben nicht. 1.Johannes 5,12

22.) Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes DES GOTTES glaubt. 1.Johannes 5,13

Johannes-Prolog (Joh. 1,1-18)

Geschrieben von Markus Schumacher

Der Prolog des Johannesevangeliums aus biblischer und urchristlicher Sicht.
Versuch einer Auslegung gemäß dem Verständnis der Apostel und der ersten Jünger Jesu.

Lange Zeit schon, seit ungefähr 1700 Jahren wird Johannes 1,1-3 und insbesondere Vers 14 angeführt, um zu beweisen, dass Jesus selbst 1. Gott sei und dass er 2. als das ewige Wort ins Fleisch gekommen ist.

Dabei bemerkt man nicht, dass man sich bei der Auslegung und dem Verständnis in erhebliche Widersprüche verwickelt zu anderen Bibelstellen, welche ihrerseits vollkommen klar sind.

So gibt es allein im NT etliche Aussagen, welche betonen, dass Gott einer ist, der Vater, und dass er der einzig wahre Gott ist.

Davon seien die deutlichsten zitiert:

Höre Israel, der Herr unser Gott, der Herr ist einer. Markus 12,29

...so ist für uns ein Gott: der Vater von welchem alle Dinge sind und zu ihm hin und ein Herr: Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. 1.Korinther 8,6

...ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater, der über allen, durch alle und in allen ist. Epheser 4,6

Denn einer ist Gott und einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Jesus Christus. 1.Timotheus 2,5

Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen. Johannes 17,3

Fazit: Der eine Gott ist der Vater und der Vater ist allein wahrer Gott. Jesus Christus wird auch in den direkten Aussagen stets deutlich von dem einen Gott und von dem allein wahren Gott differenziert, welcher aus dem Vater besteht und keiner anderen Person sonst.

Daher kann das Verständnis von Johannes 1, von welchen die Vertreter der Dreieinigkeit ausgehen, nicht richtig sein, denn es widerspricht dem biblischen Monotheismus, der Wahrheit, dass Gott wirklich einer ist, der Vater, ganz offensichtlich.

Zum Ursprung von Johannes 1,1-18 sollte man wissen, dass in Auszügen ein sehr ähnlicher Text in den Synagogen der Juden in Alexandrien gebetet wurde.

Bei einigen evangelikalen Unitariern hat dieser Umstand dazu geführt, die Verfasserschaft des Johannes für den Text in Frage zu stellen, und als spätere Einfügung der durch die griechische Philosophie geprägten Kirchenväter zu betrachten.

Ich selbt vertrete die Auffassung, dass Jesus Christus und die Apostel durchaus gebildete Menschen waren, auch wenn sie nur Handwerker und Fischer waren. Aber sie waren stets bemüht, die Gedanken ihrer Zeit im biblischen und geistlichen Sinn zu interpretieren. Paulus ist ein offensichtliches Beispiel dafür, wenn er auf dem Philosophenberg in Athen die Aussage eines griechischen Philosophen zitiert: In ihm leben, weben und sind wir.

Es darf von daher angenommen werden, dass Johannes um die Gebete wusste, welche in den griechisch geprägten Synagogen gebetet wurden und er Aussagen daraus als Vorlage für sein Vorwort benutzt hat. (Johannes 1,1-18)

Dennoch muss davon ausgegangen werden, dass Johannes seinen Text im biblisch-jüdischen Sinn unter der Voraussetzung, dass Gott einer ist, verstanden haben wollte, und nicht im griechisch philosophischen Sinn. Der Gedanke, das Wort als von Gott unterscheidbaren persönlichen Logos oder als 2. Person der Gottheit zu betrachten, wäre ihm nie in den Sinn gekommen.

Das Wort von Gott wurde stets als ein von Gott gesprochenes Wort angesehen, welches er den Propheten enthüllt hatte und welches sie an das Volk richteten. So ließ Gott die Propheten teilhaben an seinen Vorhaben und seinen Plänen. Das Wort gehört in jedem Fall zu Gott und kann nicht von ihm getrennt werden. Denn selbst wenn das Wort Gottes von Menschen ausgesprochen wird, gehört es immer noch zu Gott, nach dessen Plan es enthüllt und gepredigt wird. Dafür, dass mit Logos ein wirklich von Gott gegebenes, durch von ihm gesandte Menschen gesprochenes oder gepredigtes Wort gemeint ist, sollen die meisten Verse aus dem Johannesevangelium angeführt werden.

Als er nun aus den Toten auferweckt worden war, gedachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte und sie glaubten der Schrift und dem Wort (logo), dass Jesus gesprochen hatte. Johannes 2,22

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort (logon) hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist von dem Tod in das Leben hinübergegangen. Johannes 5,24

Ich aber habe das Zeugnis, das größer ist, als das des Johannes, denn die Werke, die der Vater mir gegeben hat, dass ich sie vollbringe, die Werke selbst zeugen von mir, dass der Vater mich gesandt hat. Der Vater, der mich gesandt hat, er hat selbst Zeugnis gegeben von mir. Ihr habt weder jemals Seine Stimme gehört, noch Seine Gestalt gesehen und ein Wort (logon) habt ihr nicht bleibend in euch. Johannes 5,36-38

Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort (logo) bleibt, so seid ihr meine rechten Jünger. Johannes 8,31

Ich weiß, dass ihr Abrahams Nachkommen seid, ihr aber sucht mich zu töten, weil mein Wort (logos) nicht Raum in euch findet. Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, tut auch ihr nun, was ihr von eurem Vater gehört habt. Johannes 8,37-38

Warum versteht ihr meine Sprache nicht, weil ihr mein Wort (logon) nicht hören könnt. Johannes 8,43

Wahrlich, wahrlich: Ich sage euch, wenn jemand mein Wort (logon) bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Johannes 8,51

Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt, er ist unser Gott. Und ihr habt ihn nicht erkannt, ich aber kenne ihn und wenn ich sagte, ich kenne ihn nicht, dann würde ich euch gleich sein, ein Lügner. Nun aber halte ich Sein Wort. (logon) Johannes 8,54-55

Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter! Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort (logos) Gottes erging, wie sagt ihr denn von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, du lästerst, weil ich sagte, ich bin Gottes Sohn. Johannes 10,34-36

Obwohl er aber so viele Zeichen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn, damit das Wort (logos) des Propheten Jesaja erfüllt würde, dass er sprach: Herr, wer glaubt unserer Verkündigung und wem ist der Arm des Herrn offenbart. Johannes 12,37-38

Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den der ihn richtet, das Wort (logos), das ich geredet habe, dass wird ihn richten, am letzten Tag. Denn ich habe nicht von mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll, und ich weiß, dass Sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich nun rede, rede ich so, wie mir der Vater gesagt hat. Johannes 12,48-50

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort (logon) halten und mein Vater wird ihn lieben und wir werden Wohnung bei ihm machen. Wer mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht und das Wort (logos) ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. Johannes 14,23-24

Ihr seid schon rein wegen des Wortes (logon) welches ich zu euch geredet habe. Johannes 15,3

Gedenkt des Wortes (logou) dass ich euch gesagt habe: der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mein Wort (logon) gehalten haben, werden sie auch das eure halten. Johannes 15,20

Aber dies geschieht, damit das Wort (logos) erfüllt würde, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: Sie haben mich ohne Ursache gehasst. Johannes 15,25

Ich habe deinen Namen, den Menschen enthüllt, welche du mir aus der Welt gegeben hast und sie haben dein Wort (logon) bewahrt. Johannes 17,6

Ich habe ihnen dein Wort (logon) gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie ich nicht von der Welt bin. Johannes 17,14

Heilige sie durch die Wahrheit, dein Wort (logos) ist Wahrheit. Johannes 17,17

Aber nicht nur für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort (logou) an mich glauben werden. Johannes 17,20

Nun zurück zu Johannes: Was glaubte Johannes, wie dachte er und was lehrte und predigte Johannes?

Es ist davon auszugehen, dass Johannes sein Evangelium bereits im Jahre 65 verfasst hat. Etwa 35 Jahre waren nach dem Tod und der Auferweckung seines Herrn und Lehrers Jesus Christus vergangen.

Überall und auch in dem Gebiet, wo Johannes damals lebte, nämlich in der heutigen Türkei, waren Gemeinden entstanden und Johannes diente den Gemeinden unter der Leitung des Geistes Gottes. Das Anliegen von Johannes waren die Gemeinden, darüber freute er sich und er litt, wo die Gemeinden in der Gefahr standen, von der Wahrheit abzuirren. Ganz sicher sah Johannes in den Gemeinden, die Verwirklichung des Heilsplans Gottes, Gottes besondere und geliebte Schöpfung.

Das Thema von Johannes wird nicht die materielle Schöpfung gewesen sein, sondern die Tatsache, dass Gott Menschen zu neuen Geschöpfen gemacht hatte. Die Kosmologie von Sonne, Mond und Sternen wird Johannes gar nicht interessiert haben. Aber Johannes war zutiefst davon beeindruckt, was Gott zu seiner Zeit, als er das Evangelium verfasste, getan hatte. Irgendwo hatte Johannes das jüdische Synagogengebet gehört, aber er interpretierte es dennoch anders, nämlich nach dem Sinn und dem Geist der neuen Schöpfung.

Die neue Schöpfung, die Gemeinde, hat ihren Ursprung in der verkündigten Frohbotschaft des Herrn Jesus Christus, welche dann später auch von seinen Jüngern, Nachfolgern und allen berufenen Boten verkündigt wird. Diese wunderbare Nachricht beinhaltet, dass Gott seinen Sohn aus Liebe gegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern ewiges Leben haben. Durch Jesus Christus zuerst hat Gott den Menschen Frieden verkündigen lassen.

Petrus aber tat den Mund auf und sprach: In Wahrheit begreife ich, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern in jeder Nation ist, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, ihm angenehm. Das Wort (logos), das er den Söhnen Israels gesandt hat, indem er Frieden verkündigte durch Jesus Christus, dieser ist aller Herr, kennt ihr, die Sache, die angefangen von Galiläa durch ganz Judäa hin geschehen ist nach der Taufe, die Johannes predigte: Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt wurden. Denn Gott war mit ihm. Apostelgeschichte 10,34-38

Durch Jesus Christus hat Gott den Menschen die große Errettung predigen lassen.

Deswegen müssen wir umso mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa am Ziel vorbei treiben. Denn wenn das durch Engel verkündete Wort (logos) fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing, wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten. Sie ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, dass sie durch den Herrn verkündigt wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben. Hebräer 1-3

Durch Jesus Christus hat Gott zuerst die gute und frohe Botschaft verkündigen lassen.

Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jesus nach Galiläa und verkündete das Evangelium, die Frohbotschaft Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist Nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium. Markus 1,14-15

der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hin zu senden, auszurufen, ein angenehmes Jahr des Herrn. Lukas 4,18-19

Darum nannte der Herr Jesus seine eigene Verkündigung "mein Wort" (logon) und zwar in solchen Passagen, in welchen es um die Gabe des ewigen Lebens an Menschen und die Bewahrung desselben in Menschen geht.

Wahrlich, wahrlich ich sage euch, wer mein Wort (logon) hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen. Johannes 5,24

Wahrlich, wahrlich ich sage euch, wenn jemand mein Wort (logon) bewahren wird, so wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit. Johannes 8,51

Dieses Wort hat der Herr Jesus wie ein Vermächtnis den Jüngern anvertraut und ihnen gegeben.

Ich habe ihnen Dein Wort (logon) gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie ich nicht von der Welt bin. Johannes 17,14

Das Wort des Evangeliums wurde dann von der Gemeinde nach Pfingsten verkündigt und auch diese Tatsache sah der Herr Jesus bereits voraus.

Nicht nur für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort (logou) an mich glauben werden. Johannes 17,20

Um nochmals die Bedeutung des Wortes hervorzuheben, betete der Herr Jesus:

Heilige sie durch Wahrheit, Dein Wort (logon) ist Wahrheit. Johannes 17,17

Nun sollen einige Stellen angeführt werden, aus welchen ersichtlich wird, dass die Apostel das Evangelium als das Wort verkündigten und dass dadurch Menschen zum Glauben gekommen waren.

Die nun sein Wort (logon) aufnahmen, ließen sich taufen und es wurden an jenem Tag 3000 Seelen hinzugetan. Apostelgeschichte 2,41

Viele von denen die das Wort (logos) gehört hatten wurden gläubig und die Zahl der Männer kam auf etwa 5000. Apostelgeschichte 4,4

Und nun Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden. Apostelgeschichte 4,29

Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren und sie wurden alle mit dem heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort (logos) Gottes mit Freudigkeit. Apostelgeschichte 4,31

Es folgen einige Verse, in welchen Paulus den Begriff Wort für das Evangelium verwendete:

Denn das Wort (logos) vom Kreuz ist denen die verloren gehen Torheit, uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 1.Korinther 1,18

Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, nämlich dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretung nicht zurechnete und in uns das Wort (logos) von der Versöhnung gelegt hat. So sind wir nun Gesandte an Christi statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt, wir bitten an Christi Statt, lasst euch versöhnen mit Gott. 2.Korinther 5,18-20

In ihm (Jesus Christus) seid auch ihr, nachdem ihr das Wort (logos) der Wahrheit gehört habt, versiegelt worden mit dem heiligen Geist der Verheißung. Epheser 1,13

Tut alles ohne Murren und Zweifel, damit ihr untadelig und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes, inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr leuchtet, wie Himmelslichter in der Welt, indem ihr das Wort (logos) des Lebens festhaltet, mir als Grund zum Rühmen auf den Tag Christi, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin, auch nicht vergeblich gearbeitet habe. Philipper 2,14-16

Wir danken dem Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, wenn wir für euch beten, da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, wegen der Hoffnung die für euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort (logo) der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt und wächst, wie auch unter euch, von dem Tag, an da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. Kolosser 1,3-6

Im Anfang war das Wort Johannes 1,1 a

Aus den vielen Aussagen lässt sich entnehmen, dass das Wort im Anfang (im Anfang war das Wort) zuallererst von Jesus Christus und dann von den Aposteln, einschließlich des Apostels Paulus, aber auch allen anderen, verkündet wurde.

Alles wurde durch dasselbe. Johannes 1,3 a

Durch die Verkündigung des Wortes bzw. Des Evangeliums, entstand alles, nämlich neue Geschöpfe, wiedergeborene Menschen, die gesamte Gemeinde. Deswegen heißt es "alles wurde durch dasselbe".

Einschub

Es gibt einen Punkt auf den gesondert hinzuweisen ist: Man ist es gewohnt, den Text von Johannes 1,1-18 und die ständige Wiederholung des Wortes im Sinne einer substanziellen Umwandlung zu verstehen, und zwar deswegen, weil es in Johannes 1,14 heißt "und das Wort wurde Fleisch" und jeder sofort an die Geburt und Entstehung Jesu oder Menschwerdung Jesu denkt. Da nun durch das Wort alles wurde und dieses Wort bei Gott war, denken viele an zwei Personen und haben die Vorstellung, dass sich Vater und Sohn im Himmel nebeneinander befinden, oder aber sich irgendwie durchdringen.

und das Wort war bei (dem) Gott. Johannes 1,1b

Gemäß der Bibel ist aber Gott als reiner Geist überall gegenwärtig in der Weise, dass er selbst in einer freilich höheren Dimension der endlose Raum ist, in welchem sich alle Geschöpfe und alle Dinge befinden.

Die Himmel und die Himmel der Himmel als Gefäß fassen dich nicht. 1.Könige 8,27

Schon Salomo wusste also, dass die Vorstellung, Gott wohne im wörtlichen Sinn innerhalb eines himmlischen Raums, nicht stimmen kann. Salomo bezeichnet Gott nicht einmal als Gefäß. Gott ist unfassbarer Geist.

Gottes Wesen ist demnach überall gegenwärtig und dazu gehören:

Sein Bewusstsein, seine unendlichen Möglichkeiten zu Denken und zu Wirken, sein Denken, seine Gedanken, sein Wirken und sein Handeln, sein ganzes Wesen einschließlich aller seiner Charaktereigenschaften.

Die Annahmen, es könnte also neben Gott eine Person geben, oder zwei Gott-Personen würden sich gegenseitig durchdringen, sind daher falsch.

Das Wort welches bei Gott war, kann sich auch nicht auf das Bewusstsein Gottes und Seine unendlichen Möglichkeiten zu Denken, zu Wirken, und zu Handeln beziehen. Ebenso wenig kann es sich auf die gesamte Aktivität Gottes, im Sein, im Denken und im Wirken beziehen. Denn alle diese aufgezählten Faktoren gehören substanziell zur ewigen Beschaffenheit Gottes.

Natürlich wurde der Heilsplan von Gott mittels von Denken und von Gedanken entworfen. Aber Gott hört nicht auf, die Gedanken zu denken, wenn Sein Heils- und Enthüllungsplan erfüllt ist.

ein Plan kann der Vergangenheit angehören, Gottes Denken und Gottes Gedanken vergehen niemals. Dies ist zu bedenken, wenn es heißt:

und das Wort war bei Gott. Johannes 1,1b

Das Wort ist weder bei Gott, noch wird es in der Zukunft bei Gott sein. Das Wort war bei Gott. Es ist auch nicht so, dass sich die oben genannten Aspekte des Wesens Gottes (Seine unendlichen Möglichkeiten zu Denken und zu Wirken, seine Gedanken und sein Wirken) in eine andere Substanz oder Wesenheit umwandeln könnten. Gott bleibt immer was er ist. Wäre das Wort Jesus Christus, von dem die Vertreter der Dreieinigkeitslehre und der Präexistenz Jesu Christi ja annehmen, dass er ewig mit dem Vater ist, machte die Vergangenheitsform gar keinen Sinn. "Das Wort war bei Gott" im Sinne von Gottes Heilsplan und Enthüllungsplan zu deuten, ist also die einzige Möglichkeit die Aussage richtig zu verstehen.

Und Gott war das Wort. Johannes 1,1c

Ginge es da um Gottes Wesen, Seine Natur, so müsste es heißen: Und Gott ist das Wort. Aber es heißt: "Und Gott war das Wort" oder wie einige übersetzen "und das Wort war Gott." Die Worte: und Gott war das Wort sind also eher im Sinne von: und göttlich war das Wort! zu verstehen. Die Aussage "Gott war das Wort" macht nur Sinn, wenn man darunter versteht, dass der Heils- und Enthüllungsplan Gottes Charakter und Gottes Wesen zeigt. An diesem Enthüllungsplan ist Gottes Weisheit, Gottes Liebe und Gottes Herrlichkeit zu erkennen.

Dieses war im Anfang bei Gott. Johannes 1,2

Wenn Jesus Christus der anfängliche und damit erste Verkünder des Wortes (im Anfang war das Wort) gewesen ist, dann können sich die Worte nur darauf beziehen, dass Gott dem Herrn Jesus nach der Taufe und Salbung mit heiligem Geist seinen Heils- und Enthüllungsplan offenbart hat. Im Anfang, nämlich nach der Erfüllung mit heiligem Geist, erlangte der Herr Jesus Kenntnis von Gottes Heilsplan und Enthüllungsplan. Es war im Anfang bei Gott, weil es davor noch verborgen war, und zwar auch als Jesus Christus noch in Nazareth war und schon getauft war.

Alles wurde durch dasselbe und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, von dem was geworden ist. Johannes 1,3

Diese Aussage bezieht sich auf die Menschen, welche aufgrund des Wortes eine neue und damit geistliche Schöpfung geworden sind. Mit der materiellen Schöpfung an und für sich hat diese Aussage rein gar nichts zutun. Es geht hier um die Gemeinde, deren Ämter und Regierung, welche buchstäblich durch das verkündigte Wort der guten Nachricht entstanden war. Es ist zu bedenken, dass die materielle Schöpfung zwar ebenfalls von Gott geschaffen und geordnet ist, dass aber die geistliche Schöpfung ungleich viel mehr Gewicht hat. Es muss eine Schöpfung sein, die zu Gott und Seinem Wesen passt. Daher ist hier von den Menschen die Rede, deren innerer Mensch neu geworden ist und von Tag zu Tag erneuert wird. Johannes war damals, als er sein Evangelium schrieb, über 50 Jahre alt (60 nach Christus) und er hatte erlebt, wie aufgrund des Wortes neue Geschöpfe und durch das Wort innere Wirklichkeiten entstanden waren.

Versucht man nun den Inhalt der ersten 3 Verse verständlich zu machen, so könnte eine Wiedergabe etwa so lauten:

Im Anfang war das Wort des Heils, dieses war als Heilsplan bei Gott und Gott (im Sinne von göttlich) war das Wort des Heils. Dieses war im Anfang als Heilsplan bei Gott. Alles (neuer Bund, neues Volk Gottes, neue Menschen, neuer Himmel, neue Erde, neue Schöpfung) wurde aufgrund desselben und ohne dasselbe wurde nicht eines von dem was geworden ist.

In ihm (dem durch Jesus und die Apostel verkündigten Wort des Heils) war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Johannes 1,4

Das Wort war nicht nur totes äußeres Wort, sondern in dem Wort waren Gottes Leben, Sein Geist und seine wirksame Kraft, und damit Gott selbst gegenwärtig. Die frohe Botschaft besteht nicht nur in Worten, sondern in Kraft. Für die Menschen, welche sich dem Evangelium geöffnet hatten, war die gute Nachricht nicht nur ein Wort. Vielmehr hatten diese Menschen erkannt, dass in dem Wort das Leben war. Und dies war für sie das Licht woran sie sich orientierten. Auf diese Weise ging es vor, wenn Gott durch Sein Wort neue Geschöpfe hervor gebracht hatte.

Und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht begriffen. Johannes 1,5

Obwohl Gottes lebendiges, erneuerndes und neu schaffendes Wirken in dieser Welt gesehen werden kann, hat der Geist der Verblendung und der Verstockung keinen Blick dafür. Für den Menschen in der Finsternis existiert das Licht nicht. Johannes weist hier auf den Dualismus von Licht und Finsternis hin. Das Evangelium war überall im römischen Weltreich verkündigt worden.

Nun folgt ein anderer Abschnitt, der mit Johannes dem Täufer beginnt. Dies ist zu berücksichtigen, denn von dem Wort ist erst wieder in Vers 14 die Rede.

Die Verse 6-13 bilden daher einen eingeschobenen Abschnitt.

Da war ein Mensch von Gott gesandt, sein Name Johannes. Johannes 1,6

Johannes war ein Prophet, er war ebenso von Gott gesandt worden wie die Propheten vor ihm und auch wie der weit über ihm stehende Jesus Christus.

Der Umstand, dass Johannes der Täufer gesandt wurde, beweist keinesfalls, dass Jesus Christus nicht auch ein bzw. der Gesandte Gottes ist. Es gibt schließlich viele Verse im NT, welche diese Wahrheit bestätigen.

Dieser kam zum Zeugnis, dass er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. er war nicht das Licht, sondern er kam, dass er zeugte von dem Licht. Johannes 1,7-8

Wovon zeugte Johannes der Täufer? Natürlich zeugte Johannes auch von Gott.

eine Stimme ruft in der Wüste, bahnt den Weg des Herrn (JHWH). Ebnet in der Wüste eine Straße unserem Gott. Jesaja 40,3; Matthäus 3,3; Markus 1,3; Lukas 3,4;

Und du Kindlein wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden; denn du wirst vor dem Angesicht des Herrn hergehen Seine Wege zu bereiten. Lukas 1,76

Als der Herr Jesus den jungen Mann zu Nain von den Toten auferweckt hatte, sprachen die Menschen:

Alle aber ergriff Furcht und sie verherrlichten Gott und sprachen: ein großer Prophet ist unter uns erweckt worden und Gott hat Sein Volk besucht. Lukas 7,16

Petrus sprach in seiner Predigt davon, dass Gott durch Jesus Christus die Machttaten, Wunder und Zeichen bewirkt hatte.

Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus den Nazoräer, einen Mann, der von Gott euch gegenüber erwiesen worden ist, durch Machttaten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte tat, wie ihr selbst wisst. Apostelgeschichte 2,22

An anderer Stelle sprach Petrus davon, dass Gott selbst der Verkünder des ersten Evangeliums gewesen ist.

Das Wort, das er (Gott) den Söhnen Israels gesandt hat, in dem er (Gott) Frieden verkündigte durch Jesus Christus, dieser ist aller Herr. Apostelgeschichte 10,36

Dennoch erfordert es wohl der Zusammenhang in dem Licht, von welchem Johannes zeugte, Jesus Christus zu sehen. Denn der Herr Jesus wird in Johannes 8,12 ganz klar als das Licht bezeichnet.

Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12

Dafür, dass mit dem Licht der Herr Jesus Christus gemeint ist, sprechen auch der Zusammenhang und der Vergleich mit Johannes dem Täufer. Es ist wohl jedem Leser klar, dass Gott als Licht im absoluten Sinn mit keinem einzigen anderen Wesen vergleichbar ist. Ein Vergleich zwischen Johannes dem Täufer und Gott stand für Johannes und auch für die damaligen Menschen überhaupt nicht zur Debatte.

Johannes 1,9-13: Das war das wahrhaftige Licht, dass in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. er kam in die Welt und die Welt wurde durch ihn und die Welt erkannte ihn nicht ... So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Vollmacht Gottes Kinder zu werden, denen die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt, nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Da, wo Jesus Christus verkündigt wurde, da kam er in diese Welt als Licht, welches gefallene und verdorbene Menschen erleuchtet. Jesus Christus kam als Licht mit dem Wort des Heils in die Welt und eine neue Welt, bestehend aus den wiedergeborenen Menschen, entstand. Und zwar dadurch, dass die Menschen den Herrn Jesus und das Wort des Heils aufnahmen. Die Welt, welche durch ihn wurde, waren die gefallenen und sündigen Menschen, welche von Gott geboren wurden. Die Welt der Verächter und Gottlosen aber hat Jesus Christus und sein Wort des Heils abgelehnt, haben ihn nicht erkannt. Wie es zur neuen Welt und zur neuen Schöpfung kam beschrieb Paulus mit den folgenden Worten:

So kennen wir nun niemand nach dem Fleisch, wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, nämlich, dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat. 2.Korinther 5,16-19

Auch im Kolosserbrief kam Paulus auf die in und durch Christus geschaffene (neue) Schöpfung zu sprechen, die aus der neuen Ordnung und den in ihrem innersten neu gewordenen Menschen besteht.

Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes der Erstgeborene aller Schöpfung. (gemeint ist die geistliche Schöpfung, welche aus Gott ist) Denn in ihm ist alles im Himmel und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften, oder Gewalten oder Mächte, alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem und alles besteht durch / aufgrund von ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. er ist der Anfang, der Erstgeborene, aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe, denn es gefiel der ganzen Fülle in ihm zu wohnen und durch ihn alles mit sich zu versöhnen, indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn, sei es was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. Kolosser 1,15-20

Ebenfalls von der neuen Schöpfung und deren Anfang ist in Offenbarung 3,14 die Rede.

Und dem Engel der Gemeinde zu Laodizäa schreibe: Dies sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes.

Die Geburt aus GOTT

Abgesehen davon gib es einige klare Stellen, wo die Geburt aus Gott als eine rein geistliche und geistige Angelegenheit betont und hervorgehoben wird. So sprach der Herr Jesus im Gespräch mit Nikodemus von der Notwendigkeit von neuem geboren zu werden.

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Johannes 3,3

Jesus antwortete und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, was aus dem Geist geboren ist, ist Geist (bezieht sich auf den inneren Menschen). Wundere dich nicht, dass ich dir sagte, ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht wo er will, du hörst sein sausen, aber du weißt nicht woher er kommt und wohin er geht, so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. Johannes 3,5-7

In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass nach dem Griechischen die Worte "von neuem geboren" auch mit "von oben geboren" wiedergegeben werden können. Es folgen noch weitere Stellen aus dem 1. Johannesbrief.

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren, und jeder der den liebt, der geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist. 1.Johannes 5,1

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt, und dies ist der Sieg der die Welt überwunden hat, unser Glaube. 1.Johannes 5,4

Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt, sondern er bewahrt sich selbst und der Böse tastet ihn nicht an. 1.Johannes 5,18

Geist ist nicht unser äußerer Mensch aus Fleisch, sondern unser innerer Mensch, von welchem auch Paulus in seinem Epheserbrief schrieb.

Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, von dem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden benannt wird. er gebe euch nach dem Reichtum Seiner Herrlichkeit mit Kraft gestärkt zu werden, durch seinen Geist an dem inneren Menschen. Epheser 3,14-15

...dass ihr, was den früheren Lebenswandel betrifft, den alten Menschen ausgezogen habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtete und dagegen erneuert werdet in dem (innersten) Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist, in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 4,22-24

Es ist der innere oder innerste Kern des Menschen, welcher aus Gott ist, der sozusagen wie eine winzige Zelle vorhanden ist, welche aber nicht wachsen kann, weil der Mensch dieses Innere durch die Sünde abgetötet und erstickt hat. Gott ist Geist und er hat in jedem menschlichen und himmlischen Geschöpf eine geistige Urbeschaffenheit, einen geistigen Keim oder Kern, erzeugt.

Weil Gott in Seinem ganzen Wesen aus reinem Geist besteht, und weil er aus diesem Grund wiederum grenzenlos gegenwärtig ist, vermag er auf der ganzen Erde, theoretisch im ganzen Universum, geistlich Tote, Geist-Geschöpfe zur Geburt und zum Leben zu bringen, Gott hat dies ab dem Zeitpunkt der Offenbarung des Messias und des durch ihn geöffneten Zugangs getan und wird dies auch weiterhin beständig tun. Gott sei dafür in alle Ewigkeit gedankt und gepriesen.

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines eingeborenen Sohnes von dem Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14

Es war Gottes fester Wille und Sein unabwendbarer Heilsplan Seine eigene Herrlichkeit zu enthüllen. Die Herrlichkeit Gottes ist: Seine LIEBE, Seine GÜTE, Seine BARMHERZIGKEIT, Seine SANFTMUT, Seine DEMUT, Seine GEDULD und Seine WÜRDE. Der Heilsplan war, solange wie er noch nur in und bei Gott existierte, zunächst eine rein geistige Größe. Als der Herr Jesus nach seiner Taufe und der Erfüllung mit dem Geist Gottes in liebendem Gehorsam den Willen Gottes tat und sich am Ende selbst für die sündige Menschheit dahingab, da wurde das Wort Fleisch. Denn der Wille Gottes und der liebende Gehorsam, die Darstellung von Gottes eigenem Wesen, wurden von einem Menschen vollbracht, dessen Beschaffenheit und Natur vom Grundsatz her Fleisch war. Aber der Herr Jesus war mit der Herrlichkeit des Wortes und daher mit der Herrlichkeit Gottes bekleidet. Aus diesem Grunde die Aussage: wir haben Seine Herrlichkeit (die Herrlichkeit des Wortes, welches Fleisch geworden war) angeschaut, als die Herrlichkeit eines eingeborenen Sohnes von dem Vater. Obwohl der Kern der Herrlichkeit des Wortes rein geistiger Natur war, erfolgte die Enthüllung und Darstellung unter den Menschen durch die praktische Umsetzung mittels einen Körpers, welcher die Beschaffenheit des Fleisches hatte. In dem der Herr Jesus den Willen Seines Gottes und Vaters umsetzte und lebte, wurde also das Wort Fleisch. Zu bedenken ist, dass es um die Herrlichkeit geht, welche die Jünger mit ihren geistlichen Augen geschaut haben. Sie waren etwa 3 Jahre mit Jesus zusammen und erlebten einen Menschen voller Liebe, Güte, Barmherzigkeit, Demut, Sanftmut, Geduld und Würde, einen Menschen der sich für sie hingab und sich opferte bis zum Tod am Kreuz.

Johannes zeugte von ihm und sprach: der nach mir kommt ist vor mir gewesen denn er war vor mir gewesen. Johannes 1,15

Als Johannes der Täufer seinen Nachfolger ankündigte, machte er unter anderem die oben zitierte Aussage.

Dieser Text scheint auszusagen, dass Jesus vor Johannes gewesen ist. Von den meisten Auslegern wird dies denn auch so verstanden, dass Johannes hier eine Aussage über die Präexistenz Jesu gemacht hat. Also in dem Sinne von: denn er war zeitlich vor mir.

Das Problem dieser Übersetzung liegt darin, dass sie einmal eine Aussage über den Rang und dann eine Aussage über die Zeit zu enthalten scheint. Der Zusammenhang und die Logik verlangen aber, dass sich beide Aussagen entweder auf die Zeit, oder aber beide Aussagen auf den Rang beziehen. Sonst bleibt die Aussage ohne Sinn. Diesen Sachverhalt haben einige Übersetzer erkannt und übersetzen von daher.

...der nach mir kommt, ist vor mir geworden, denn er war eher als ich. Johannes 1,15

Was die Existenz von Johannes dem Täufer betrifft, so wird kein Ausleger, der an eine Präexistenz Jesu glaubt, bezweifeln, dass Johannes tatsächlich im Leib der Elisabeth gezeugt worden ist, von ihr getragen und von ihr geboren worden ist.

In ähnlicher Weise ist aber auch Jesus im Leib der Maria gezeugt worden und von ihr getragen und geboren worden. Bezüglich des Altersunterschieds zwischen Johannes und Jesus lehrt das NT aber, dass Johannes mindestens 6 Monate älter als Jesus war.

Im sechsten Monat (der Schwangerschaft Elisabeths) aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt von Galiläa mit Namen Nazareth gesandt. Lukas 1,26

Und siehe Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war. Lukas 2,36

Wenn Jesus nun nach den Worten des Täufers aber eher bzw. vor gewesen sein sollte, dann ergibt sich das Problem, dass es sich bei Jesus und Johannes um zwei Personen handelt, die man gar nicht miteinander vergleichen kann. Im Falle von Jesus würde es sich um ein himmlisches Wesen handeln, im Falle von Johannes dem Täufer um einen reinen Menschen.

Zwischen einem himmlischen Wesen und einem Menschen gibt es aber kein Vergleich. Man muss entweder himmlische Wesen miteinander vergleichen oder aber man muss Menschen miteinander vergleichen.

Dementsprechend sollte Johannes 1,15 nicht nur die Präexistenz von Jesus, sondern auch die Präexistenz von Johannes lehren. Wie aber schon erwähnt, glaubt niemand, dass Johannes der Täufer Präexistenz hatte.

Somit stellt sich die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, dass Johannes Präexistenz gehabt haben könnte?

Den jüdischen Lehrern galten alle Dinge und Personen als vorweltlich, und zwar in dem Sinne, dass sie in den Gedanken und in der Vorsehung Gottes existierten. Die jüdischen Lehrer glaubten auch, dass der Messias (der Gesalbte) vor allen anderen Dingen und Personen in den Gedanken Gottes aufgestiegen war. Somit muss also Jesus Christus vor Johannes dem Täufer gewesen sein und zwar in der Erwählung und Vorsehung Gottes.

In diesem Fall gibt es aber noch die Schwierigkeit damit, dass Johannes von Jesus als dem nach ihm Kommenden gesprochen hat. Wenn man eine Aussage darüber macht, dass jemand nachher kommt und sagt, dass dieser vorher gewesen ist, so klingt dies nicht sinnvoll. Man hat wieder das Problem der Verwirrung auch wegen des Volkes, welches die Rede von Johannes hörte.

Eine Lösung für das Problem gibt es nur, wenn es bei der Aussage von Johannes über Jesus ausschließlich um den Rang ging. Dieses Verständnis wird durch andere Aussagen, welche Johannes über Jesus gemacht hat, bestätigt:

Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße, der aber nach mir kommt ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin., er wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen. Matthäus 3,11

Und er predigte und sagte: Nach mir kommt der, der stärker ist als ich. Ich bin nicht würdig ihm gebückt den Riemen seiner Sandalen zu lösen. Markus 1,7

Ich zwar taufe euch mit Wasser, es kommt aber ein Stärkerer als ich und ich bin nicht würdig ihm den Riemen der Sandalen zu lösen, er wird euch mit heiligem Geist taufen. Lukas 1,16

An dieser Stelle seien die beiden Worte genannt, welche der Täufer in Johannes 1,15 und 1,30 benutzte: emprosthen und protos. Beide Worte können den Rang und die Position von einer Sache oder einer Person vor anderen bezeichnen. So kann emprosthen die folgenden Bedeutungen haben: Vorrang, voraus, voran und vorn. Protos aber kann die nachstehend erwähnten Bedeutungen haben: Haupt, Oberer oberster, erster, in Bezug auf den Rang, zuerst, erst, als erstes und vornehmlich. Also ist die folgende Übersetzung von Johannes 1,15 und 1,30 möglich:

der nach mir Kommende hat den Vorrang vor mir, denn er war mein/ mir Haupt / Oberer.

Als Messias und Gesalbter war Jesus eindeutig das Haupt des Johannes, für den Johannes lediglich eine Dienstleistung zu vollbringen hatte.

Ein weiterer Aspekt dessen, warum Johannes Jesus sein Haupt oder seinen Oberen nannte, mag darin liegen, dass Johannes sich schon immer an dem tadellosen und vorbildlichen Charakter Jesu und an seiner schon früh vorhandenen Weisheit orientiert hatte. Man kann davon ausgehen, dass sich Jesus und Johannes schon näher kannten. So war Maria, die Mutter Jesu mit Elisabeth, der Mutter des Johannes verwandt.

Und siehe Elisabeth, deine Verwandte, auch sie erwartet einen Sohn in ihrem Alter und dies ist der sechste Monat bei ihr, die unfruchtbar genannt war. Lukas 1,36

Einige Zeit später besuchte Maria ihre Verwandte Elisabeth:

Und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte die Elisabeth. Lukas 1,40

Man kann sogar annehmen, dass die Eltern von Johannes nach der Geburt ihres Sohnes nicht mehr so lange lebten, weil sie schon sehr alt waren. Es könnte daher sogar sein, dass Joseph und Maria Johannes zu sich nahmen und dass er zusammen mit Jesus aufgewachsen ist. Abgesehen davon dürfte Johannes, ähnlich wie Jesus, etwa 30 Jahre alt gewesen sein, als er seinen Dienst begann.

Jedenfalls hatte Johannes genug Zeit, den Vorrang und die Hauptstellung Jesu zu erkennen. Die Aussage von Johannes über Jesus, dass er ihn nicht kannte, ist so zu verstehen, dass Johannes nicht wusste, dass Jesus der Messias war. Sie bedeutet nicht, dass Jesus und Johannes sich nicht kannten.

Dagegen spricht schon die Tatsache, dass sie Verwandte waren und dass in der damaligen Zeit und noch heute Verwandte im Orient sehr eng zusammenhielten.


Fazit: Jesus ist vor Johannes, aber im Rang, der Stellung und dem vorbildlichen Leben, nicht aber der Zeit nach. Dass der Herr Jesus den Täufer in der vorher genannten Weise übertraf, wird aus den folgenden Versen deutlich

Denn von seiner Fülle, haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben, die Gnade und Wahrheit aber ist durch Jesus Christus gegeben. Johannes 1,16-17

Bereits während der Zeit, als sie mit dem Herrn Jesus unterwegs waren, hatten die Jünger aus der Fülle des Herrn Jesus genommen. Verstanden haben sie diese Tatsache aber erst richtig, als der Herr Jesus von Gott auferweckt und verherrlicht worden war. Erst ab dem Zeitpunkt der Erfüllung von Gottes Verheißung zu Pfingsten haben die Jünger nach und nach erkannt, dass die Gnade und Wahrheit, also die vollkommene Erfüllung des Gesetzes, in Christus Jesus gegeben war. Vorher konnte von einer Erkenntnis dieser Wahrheit von Seiten der Jünger gar nicht die Rede sein. Das Verständnis, dass die Gnade und Wahrheit durch Jesus Christus gegeben war, reifte erst nach und nach und es wurde den Aposteln offenbar.

Niemand hat Gott jemals gesehen, der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgetan. Johannes 1,18

Gott ist unfassbarer Geist, woraus sich automatisch ergibt, dass er nicht mit den physischen Augen erblickt und geschaut werden kann. Die eigentliche Realität Gottes war den Menschen in der Zeit des alten Bundes verborgen. Den geistleiblichen Status eines Erstgeborenen Sohnes, im Schoß des Vaters hatte aber Jesus Christus erst nach seiner Verherrlichung erhalten. Erst ab diesem Zeitpunkt befand er sich als eingeborener Sohn substanziell gesehen in Gottes Schoß, in seinem Inneren. Zu bedenken ist, dass Johannes etwa im Jahre 65 schrieb, dass der eingeborene Sohn im Schoß des Vaters ist, nicht war oder wieder sein wird. Dieser Sohn hat zu der Zeit, als er einst auf der Erde war, den Jüngern den Vater bzw. Gott kundgetan, und zwar jenen unfassbaren und unsichtbaren Gott, von welchem im AT nur mittels von Erscheinungen, Bildern und Visionen die Rede sein konnte.

Fazit:

Johannes gibt in seinem Prolog einen Gesamtüberblick darüber, wie es zur Gemeinde Jesu Christi gekommen ist, wie die neue Schöpfung geworden ist. Johannes beginnt daher mit Gottes Heilsplan, welcher zuerst in der Verkündigung und dem Leben Jesu realisiert wurde. Johannes erwähnt die neue Schöpfung, also die neue Menschheit, mehrfach und weist darauf hin, wie die Welt neuer Menschen, welche Jesus Christus angenommen hatten, aus Gott geboren worden waren. Gottes eingeborener Sohn befindet sich, weil sich alles erfüllt hat und Gott seinen Sohn verherrlicht hat, im Schoß Gottes, also im Innersten der Gegenwart Gottes, eingehüllt von Seiner grenzenlosen Liebe.

 

1.Korinther 15,20-28 Gedanken zum Text und Schlussfolgerungen

Geschrieben von Markus Schumacher

"Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen, denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seiner eigenen Ordnung, der Erstling, Christus, sodann die, welche Christus angehören bei seiner Ankunft, dann das Ende, wenn er das Reich DEM GOTT und VATER übergibt, wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. Denn er muss herrschen, bis dass ER alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan. "Denn alles hat ER seinen Füßen unterworfen." Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass DER ausgenommen ist, DER ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst DEM unterworfen sein, DER ihm alles unterworfen hat, damit GOTT alles in allen sei."

1.) Jesus Christus ist der Erste Mensch, welcher zur ewigen Herrlichkeit auferweckt worden ist.

2.) Wer in Jesus Christus ist, aber bis zu seiner Ankunft entschläft, wird ebenfalls auferweckt werden.

3.) Die Ordnung der Auferweckung sieht so aus, dass zunächst der Erstling, Christus, auferweckt worden ist und dann bei seiner Wiederkunft oder Ankunft die Toten, welche ihm angehören

4.) Danach folgt das Ende und die Beseitigung aller Herrschaft, aller Gewalt und Macht.

5.) Alle Systeme, alle Mächte, alle Kräfte und Herrschaften in der sichtbaren und unsichtbaren Welt, ja selbst der Tod, hindert den sofortigen Eingang der sich in Jesus Christus befindenden Menschen in die ewige Herrlichkeit und Gegenwart GOTTES.

6.) Dieser Zugang zu dieser Herrlichkeit in der Gegenwart GOTTES wird frei, wenn der Herr Jesus Christus das Reich DEM GOTT und VATER übergeben hat.

7.) Vor diesem Zeitpunkt herrscht Jesus Christus.

8.) Es ist GOTT, welcher die Unterwerfung der Feinde unter die Füße Jesu Christi bewirkt.

9.) Jesus Christus muss herrschen bis GOTT alle Feinde unter seine Füße gelegt hat (siehe Psalm 110,1 ≡ ).

10.) Von der Unterwerfung unter Christus ist GOTT natürlich ausgenommen, weil GOTT Jesus Christus alle Macht, alle Herrschaft, alle Gewalt, alle Feinde und selbst den Tod unterworfen hat.

11.) Sobald der Zustand der völligen Unterwerfung und die Beseitigung der oben genannten Faktoren und Hindernisse erreicht worden ist, erfolgt die öffentliche Übergabe des Reiches.

12.) Jesus Christus, der Sohn, wird nun selbst DEM GOTT und VATER untertan sein.

13.) Nun ist das End-Ziel GOTTES erreicht worden, GOTT ist alles in allen geworden

14.) Diesen Zustand erreichen alle Menschen, welche auf Erden in Jesus Christus gewesen sind und in welchen schon auf Erden GOTTES Geist gewohnt hat.

15.) Die verherrlichte Menschheit ist nun ganz von GOTT erfüllt und ist ganz von GOTT umgeben, so dass GOTT wirklich alles in allen ist.

16.) GOTTES Wesen drückt sich in vollkommener Weise in all denen aus, welche als in Jesus Christus seiend, die ewige Herrlichkeit erreichen. In jedem neuen Geschöpf werden alle Faktoren und die ganze Fülle von GOTTES Wesen vorhanden sein.

17.) Die vollendete Schar der Verherrlichten befindet sich in der von GOTT geschaffenen riesigen und wunderschönen himmlischen Welt.

18.) Die wiedergeborene und im Geist vollendete Schar lebt von nun an in der intensivierten Gegenwart GOTTES.

19.) GOTT ist GEIST und ist ohne Grenzen, sowohl dem Raum, als auch der Zeit nach, aber die himmlische Schöpfung und noch vielmehr die verherrlichten Gläubigen sind Orte, wo ER SEINE Gegenwart besonders intensiviert hat.

20.) Weil GOTT ein grenzenloses "Meer des GEISTES" ist, kann ER von diesem stets soviel an Geist in die Gegenwart der himmlischen Schöpfung und die Gegenwart der verherrlichten Gläubigen geben, wie ER will und wie es nötig ist.

 

   

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