Reich GOTTES: Was ist das?

Geschrieben von Markus Schumacher

Das Reich GOTTES ist das Reich in welchem ER als KÖNIG herrscht und regiert. Menschliche Könige der Vergangenheit, herrschten und regierten über die Bewohner eines Landes, mehrerer Länder oder sogar vieler Länder. Auch noch heute regieren und herrschen Könige über die Einwohner von Ländern, wenn dies auch eher in einem die jeweiligen Länder vertretenden Sinn geschieht. Dies ist zum Beispiel der Fall, bei dem britischen Königreich und dem Königreich der Niederlande.

Vor langer Zeit saß der König eines Landes auf einem buchstäblichen, manchmal veredelten Thron und waren umgeben von zahlreichen Dienern und Dienerinnen. Zu einem irdischen Königreich gehörten auch bewaffneten Soldaten und ein Heer, welches dem König gehorchte, sei es nun wenn ein Angriffskrieg befohlen wurde, oder sei es wenn ein Verteidigungskrieg befohlen wurde.

Gewöhnlich hatten die Könige der Antike viele Streitrosse und Wagen. Je mehr ein Herrscher davon hatte, um so großer war seine Macht. Oft suchte sich der König eines Landes im Altertum auch die schönsten Frauen aus, die ihm dann ob sie wollten oder nicht folgen mussten. Allerdings betrachteten viele Mädchen und Frauen es auch als Ehre oder Vorzug von einem König geheiratet zu werden und für ihn Kinder zur Welt bringen zu dürfen, so wie an der Thronfolge beteiligt zu werden.

GOTT als DER SCHÖPFER und DER KÖNIG des Menschen

GOTT, dessen Name JAHUWAH heißt, bildete den Menschen aus Erde und erfüllte ihn mit SEINEM inneren Wesen und mit SEINEM inneren Charakter.

Der Mensch sollte das von seinem GOTT und SCHÖPFER JAHUWAH in ihn hinein gegebene Potenzial zur Entfaltung bringen, IHN immer mehr erkennen, an IHM Freude haben, IHN loben preisen und anbeten und IHM zur Freude und zum Gefallen leben.

Als DER SCHÖPFER des Menschen, sowie von Himmel und Erde, als auch der himmlischen Herrlichkeit, war JAHUWAH DER KÖNIG der himmlischen Herrlichkeit, von Himmel und Erde, als auch des Menschen.

Es bestand Harmonie und Frieden zwischen den Menschen und ihrem KÖNIG, dem ewigen SCHÖPFER-GOTT JAHUWAH.

Der Mensch aber war, als ihn die Schlange beeinflusst hatte, nicht mehr mit JAHUWAH als KÖNIG einverstanden. Er glaubte den gefährlichen Worten der Schlange: Ihr werdet sein wie GOTT.

Somit hatte der Mensch durch den Abfall von GOTT, seinen KÖNIG SCHÖPFER JAHUWAH bereits verworfen und sich in einem gewissen Sinn selbst zum König gemacht.

Seither benimmt sich der Mensch auf der Erde in vielen Fällen, so als wenn er selbst Gott und König wäre.

JAHUWAH wird sozusagen aus dem Leben und der Gegenwart der Menschen verbannt.

GOTT JAHUWAH und SEINE Herrschaft als KÖNIG im Volk Israel.

JAHUWAH erwählte zunächst Abraham und seine Frau, die unfruchtbare Sarah und schenkte ihnen im hohen Alter den verheißenen Sohn, den sie Isaak nannten. Mit anderen Frauen hatte Abraham noch weitere Kinder. Doch nur der leibliche Sohn Sarahs stand unter der Erwählung und Verheißung JAHUWAHS. Isaak nahm dann das Mädchen Rebekka aus Haran zur Frau, welche ebenfalls unfruchtbar war. Ihr schenkte JAHUWAH auf Gebet hin die Zwillinge Esau und Jakob. Aber JAHUWAH erwählte sich nicht den Älteren, sondern den Jüngeren. Jakob heiratete die Frauen Lea und Rahel und deren Mägde. So bekam Jakob 12 Söhne. Als diese mit ihren Frauen und Kindern nach Ägypten zogen, zählte die verheißene Nachkommenschaft bereits 70 Seelen.

Während der 430 Jahre, in welchen die Israeliten in Ägypten waren, sorgte JAHUWAH dafür, dass sich die kleine Sippe von 70 Personen sehr vermehrte und zu einem richtigen Volk wurde. So gab es so gut wie keine unfruchtbaren Frauen, und es wurden sehr viele Kinder geboren. Dies beunruhigte und erzürnte den Pharao so sehr, dass er begann das Volk Israel mit allen Mitteln zu unterdrücken.

JAHUWAH hatte dann das Volk Israel durch 10 furchtbare Plagen aus der Sklaverei der Ägypter erlöst. JAHUWAH hatte das Volk Israel vor den nachjagenden Ägyptern dadurch gerettet, dass ER sie auf wunderbare Weise trockenen Fußes hindurchgehen und den Pharao und sein ganzes Heer in den zurückströmenden Wassern auf eine unnachahmliche Weise untergehen ließ, so dass am Ende Pharao und sein ganzes Heer (Soldaten, Streitwagen und Pferde) tot am Ufer lagen.

Moses und die Söhne Israels hatten JAHUWAH damals unter anderem mit den folgenden Worten gepriesen:

"JAHUWAH ist KÖNIG immer und ewiglich (für alle Zeit) .“ 5.Mose 18,15

Aufgrund dieser Geschichte war also JAHUWAH DER im Grunde genommen rechtmäßige KÖNIG Israels und ER brachte diese Wahrheit dem Volk Israel durch den Propheten Jesaja auf markante Weise in Erinnerung.

"ICH BIN JAHUWAH, DER SCHÖPFER Israels euer KÖNIG.“ Jesaja 43,15

Wenn sich in diesem Vers JAHUWAH als SCHÖPFER Israels bezeichnet, dann ist zu berücksichtigen, dass das Wort Erschaffen sich nicht nur auf die Erschaffung von Himmel und Erde, die Erschaffung von Tieren oder die generelle Erschaffung des Menschen und die Erschaffung aller Menschen bezieht, sondern, dass JAHUWAH das Volk Israel als SEIN besonderes Volk geschaffen hatte. JAHUWAH hatte das Volk Israel nämlich als eine IHM zugehörende Einheit, mit welcher ER einen Bund schloss, geschaffen.

"So spricht JAHUWAH, DER KÖNIG Israels und sein ERLÖSER, JAHUWAH der Heerscharen. ICH BIN der Erste und der Letzte, außer MIR gibt es keinen Gott (El) .“ Jesaja 44,6

Dies ließ JAHUWAH dem Volk Israel durch den Propheten Jesaja zu einer Zeit verkünden, als das Volk Israel JAHUWAH als KÖNIG schon mehr als 250 Jahre lang verworfen hatte.

Die Verwerfung JAHUWAHS durch das Volk bzw. seine Ältesten

Als der Prophet Samuel, welcher Israel gerichtet hatte, nämlich alt geworden war, begehrten die Ältesten Israels einen König zum Richter ihrer Angelegenheiten:

"Siehe du bist alt geworden und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze doch einen König über uns, dass er über uns Richter sei, wie es bei allen Nationen ist.“ 1.Samuel 8,5

Darauf ihn ließ JAHUWAH dem Samuel mitteilen:

Höre auf die Stimme des Volkes in allem was sie dir sagen. Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern sie haben MICH verworfen, dass ICH nicht König über sie sein soll, entsprechend all der Taten, die sie immer getan haben, von dem Tage an, da ICH sie aus Ägypten geführt habe, bis zum heutigen Tag, dass sie MICH verlassen und anderen Göttern gedient haben, so machen sie es auch mit dir.“ 1.Samuel 8,7

Als die Ältesten der Stämme Israels sich nicht davon abbringen ließen, einen König haben zu wollen wie die anderen Nationen teilte ihnen JAHUWAH durch den Propheten Samuel die Konsequenzen dieser Entscheidung mit und warnte sie deutlich::

"Dies wird das Recht des Königs sein, der über euch regieren wird. Eure Söhne wird er nehmen. Um sie für seinen Wagen und seine Gespanne einzusetzen, damit sie vor seinem Wagen herlaufen um sie sich zu Obersten über Tausend und zu Obersten über Fünfzig zu bestellen, damit sie seine Äcker pflügen, und seine Ernte einbringen und damit sie seine Kriegsgeräte und seine Wagengeräte anfertigen. Und euer Töchter wird er zum Salben mischen und Kochen und Backen nehmen. Und eure besten Felder, Weinberge und Olivengärten die wird er nehmen und sie seinen Knechten geben. Und von euren Kornfeldern und Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und sie seinen Kämmerern und Beamten geben. Und eure Knechte und eure Mägde wird er nehmen um sie in seinen Dienst zu stellen. Von euren Schafen wird er den Zehnten nehmen und ihr, ihr müsst seine Knechte sein. Wenn ihr an jenem Tage wegen eures Königs den ihr euch erwählt habt um Hilfe schreien werdet, den ihr euch erwählt habt, so wird euch JAHUWAH an jenem Tage nicht antworten.“ 1.Samuel 8,11-18

Die Ältesten Israels aber beharrten auf ihrem gottlosen Wunsch und ließen sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen.

Darum heißt es im weiter im Text:

"Und das Volk weigerte sich auf die Stimme Samuels zu hören, sondern sie sagten: "Nein, sondern ein König soll über uns sein, damit auch wir sind, wie alle Nationen und dass unser König uns richtet und vor uns her auszieht und unsere Kriege führt.“ 1.Samuel 8,19-20

Die Ältesten Israels hatten waren von einer sündigen Begierde geleitet. Sie wollten einen König haben damit sie wie alle gottlosen und heidnischen Nationen waren.

In weiser Voraussicht hatte JAHUWAH aber dem Volk Israel daher schon vorher durch den Propheten Moses das so genannte Königsgesetz gegeben.

"Wenn du in das Land kommst, das JAHUWAH dein GOTT dir gibt und es in Besitz genommen hast und darin wohnst und sagst: Ich will einen König über mich setzen. Wie alle Nationen die ringsum euch her sind, dann sollst du nur den König wählen, den JAHUWAH dein GOTT (ELOHIM) erwählen wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich setzen. Du sollst nicht einen Ausländer über dich setzen, der nicht dein Bruder ist. Nur soll er sich nicht viele Pferde anschaffen und er soll das Volk nicht nach Ägypten zurückführen, um sich noch mehr Pferde anzuschaffen. Denn JAHUWAH hat zu euch gesagt: "Ihr sollt nie wieder auf diesen Weg zurückkehren.“ Und er soll sich nicht viele Frauen anschaffen, damit sein Herz sich nicht von GOTT abwendet, auch Silber und Gold soll er sich nicht übermäßig anschaffen. Und es soll geschehen, wenn er auf dem Thron seines Königreichs sitzt, dann soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzes in ein Buch schreiben, aus dem Buch, das den Priestern und den Leviten vorliegt. Und sie (die Abschrift) soll bei ihm sein und er soll alle Tage seines Lebens darin lesen, damit er JAHUWAH seinen GOTT fürchten lernt um alle Worte dieses Gesetzes und diese Ordnungen zu bewahren, sie zu tun, damit sein Herz sich nicht über seine Brüder erhebt und er von dem Gebot weder zur Rechten, noch zur Linken abweicht, damit er die Tage seiner Königsherrschaft verlängert, er und seine Söhne in der Mitte Israels.“ 5.Mose 17,14-20

Alle die vielen Dinge, welche die Könige aus den Nationen hatten und wonach die Könige der Nationen trachteten, sollte der König Israels weder haben, noch begehren.

Nicht viele Pferde, denn sie standen für stolze Kraft und ungestümes Wesen. Die Folge der Nichtbeachtung dieser Vorschrift war, dass sich der König nicht mehr auf JAHUWAH seinen GOTT allein verließ. Nicht viele Frauen sollte der König haben, denn der leiblichen Hurerei folgte oft die geistliche Hurerei und umgekehrt, so dass es zu Götzendienst kam. Nicht viel Gold und Silber, sollte der König haben, denn auch dadurch wurde das Herz von JAHUWAH seinem GOTT weggezogen.

Jede Eigenmächtigkeit und jeder Eigensinn und jeder Eigenwille sollte dem König fern sein, sondern er sollte sich nur darum kümmern nur ja das Gesetz richtig zu verstehen und seines GOTTES JAHUWAHS Willen zutun. Zuletzt sollte der König demütig und bescheiden sein. Stolz und Hochmut sollte der König dagegen meiden.

Es ist eine Tatsache, dass die meisten Könige diese Kriterien überhaupt nicht erfüllten. Am ehesten handelten noch David, Asa, Ahasja, Josaphat, Hiskia und Josia nach dem Gesetz des Königs, wie JAHUWAH GOTT es angeordnet hatte. Aus diesem Grunde wurde zum Beispiel David als Mann nach dem Herzen GOTTES bezeichnet.

Jedoch gab es letztlich keinen einzigen König der den Ansprüchen eines Herrschers nach dem Willen DES GOTTES JAHUWAH wirklich gerecht geworden wäre und der den Willen JAHUWAH in wahrhaftiger Demut und Sanftmut befolgt hätte. Im Gegenteil die Könige Israels und bzw. Judas übertrafen sich gegenseitig es den gottlosen Nationen gleichzutun. Die Könige Israels bzw. Judas hatten viele Frauen, hatten viele Pferde und hatten viele Schätze, schafften sich Götzenbilder an und verführten das Volk zur Abgötterei. Oft hieß es: Und er tat, was JAHUWAH übel gefiel. Das Gericht JAHUWAHS durch die Assyrer über die 10 Stämme und schließlich durch die Babylonier über das Königreich Judas war eine unausweichliche Folge dieser schwerwiegenden Sünden.

Der Heilsplan JAHUWAHS mit SEINEM Gesalbten und seine Erfüllung

Aus diesem Grund hatte JAHUWAH schon vor Grundlegung der Welt geplant, dem Volk Israel einen König zu geben, welcher den Kriterien SEINES Wesens und SEINES Charakters entsprechen würde und in ihm SICH ein Volk zum Eigentum zu erwählen. Paulus konnte daher rückblickend schreiben:

"Gepriesen sei DER GOTT und VATER unseres Herrn Jahuschas des Gesalbten, ER hat uns mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in dem Gesalbten, wie ER uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig seien in Liebe und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch den Gesalbten Jahuscha für SICH SELBST, nach dem Wohlgefallen SEINES Willens.“ Epheser 1,3-5

Dieser Gesalbte bzw. König kam, als die von GOTT festgesetzte Zeit erfüllt war.

"Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte GOTT SEINEN Sohn: Geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz.“ Galater 4,4

Seit dem 600 Jahrhundert vor Zeitrechnung hatte das Königreich Judas keinen von DEM wahren GOTT JAHUWAH gesalbten und rechtmäßigen König mehr. Es war seitdem von wenigen Aufbrüchen veranlasst durch Propheten und Schriftgelehrte mit dem Volk Israel abwärts gegangen.

Die Hütte Davids und sein Haus waren zerfallen. Es lag alles in Trümmern. Aber genau dieser Tiefpunkt war die Zeit und die Stunde, in welcher GOTT JAHUWAH SEINEN Sohn, den König Israels gesandt hatte. Der Prophet Sacharja hatte ungefähr 500 Jahre zuvor von dem Kommen dieses Königs bereits geweissagt.

"Juble laut Tochter Zion, jauchze Tochter Jerusalem, dein König kommt zu dir, gerecht und siegreich ist er, demütig und auf einem Esel reitend und zwar auf einem Fohlen, eines Jungen der Eselin.“ Sacharja 9,9

Und so zog der Meister Jahuscha dann etwa im Jahre 30 nach Zeitrechnung buchstäblich auf einem jungen Esel in Jerusalem ein, begrüßt von einer jubelnden Menge von Menschen.

"Am folgenden Tag, als die große Volksmenge, die zu dem Fest gekommen war, hörte, dass Jahuscha nach Jerusalem komme, nahmen sie Palmenzweige und gingen hinaus, kamen ihm entgegen und schrieen: "Hosianna, gesegnet sei der da kommt im Namen JAHUWAHS (DES HERRN) und der König Israels.“ Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf wie geschrieben steht. "Fürchte dich nicht Tochter Zion, siehe dein König kommt, sitzend auf einem Eselsfüllen.“ Dies verstanden seine Jünger zuerst nicht, jedoch als Jahuscha verherrlicht war, da erinnerten sie sich, dass dies von ihm geschrieben war und sie ihm das getan hatten.“ Johannes 12,12-16

Diese Begebenheit, war eine Illustration des niedrigen Kommens und des demütigen Dienstes des Messias Jahuschas und sie zeigte den Unterschied zwischen der Königsherrschaft der Welt und der Königsherrschaft des von GOTT JAHUWAH gesalbten Königs in einer grundsätzlichen Art und Weise auf.

Während die Könige aus den Nationen stets auf stolzen und möglichst großen Pferden einzogen, zog der von DEM wahren GOTT JAHUWAH eingesetzte König Jahuscha auf einem kleinen und jungen Esel, einem unauffälligen Grautier ein und wies damit auf seine Demut hin.

Der Gesalbte Jahuscha hatte von sich selbst aus diesem Grund ohne jede Anmaßung gesagt:

"Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernet von mir. Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Matthäus 11,28-30

Der Demutscharakter der Königsherrschaft DES echten GOTTES JAHUWAH wurde auch in den folgenden Worten des Gesalbten Jahuscha deutlich, in welcher die Jünger sich darum gestritten hatten, wer eigentlich der Größte unter ihnen sei.

"Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer unter ihnen für den Größten zu halten sei. Er aber sprach zu ihnen: "Die Könige der Nationen herrschen über sie und die Gewalt über sie üben lassen sich Wohltäter nennen. Ihr aber nicht so: Sondern der Größte unter euch sei wie der Jüngste und der Führende wie der Dienende. Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben, in meinen Versuchungen und ich verordne euch, wie mein VATER mir verordnet hat, eine Königsherrschaft, dass ihr esst und trinkt an meinem Tisch in meiner Königsherrschaft und auf Thronen sitzt die 12 Stämme Israels zu richten.“ Lukas 22,24-30

Es sollte bedacht werden, dass der Meister Jahuscha an dieser Stelle die Königsherrschaft der Welt von seiner Königsherrschaft und derjenigen der Apostel grundsätzlich unterscheidet. Aus diesem Grund ist Vorsicht geboten hinsichtlich der Deutung, was denn diese Königsherrschaft Jahuschas und seines VATERS JAHUWAH eigentlich ist. Es geht hier nämlich um eine Königsherrschaft, welche der Meister Jahuscha ganz speziell den Jüngern bzw. seinen Aposteln verordnet hatte.

Festzuhalten bleibt jedenfalls, dass die Prinzipien und Leitlinien weltlicher Königsherrschaft bei dieser Königsherrschaft von welcher der Meister Jahuscha sprach auf den Kopf gestellt wurden.

In der Prophetie aus Daniel 2 wird die Königsherrschaft GOTTES, mit einem zu Beginn nur winzigen Stein verglichen, der stets größer wird, welches die 4 Weltreiche zertrümmerte, die in dem Bild des riesigen Standbildes dargestellt wurden.

"Und in den Tagen dieser Könige (der vierten Königsherrschaft) , wird DER GOTT des Himmels eine Königsherrschaft aufrichten, dass ewig nicht zerstört werden wird und die Königsherrschaft wird keinem anderen Volk überlassen werden, es wird alle jene königlichen Herrschaften zermalmen und vernichten, selbst aber wird es ewig bestehen, wie du gesehen hast, dass von dem Berg ein Stein losbrach und zwar nicht durch Hände und das Eisen, die Bronze, der Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Ein großer GOTT lässt den König wissen, was nach diesem geschehen wird und der Traum ist zuverlässig und seine Deutung ist zutreffend.“ Daniel 2,44-45

Aus der Prophetie geht hervor, dass die Königsherrschaft GOTTES während der Zeit des 4 Weltreiches begonnen haben muss. Das 4. Weltreich ist aber nach der Ansicht sehr vieler Ausleger das römische Weltreich gewesen.

Angesichts des vorher beschriebenen Charakters der Königsherrschaft JAHUWAHS sollte aber bei dem Zermalmen nicht an Umsturz, oder politische, äußere und sichtbare Gewalt gedacht werden.

"Und das Reich und die Herrschaft und die Größe der Reiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen DES HÖCHSTEN gegeben werden. SEINE KÖNIGSHERRSCHAFT ist eine ewige und alle Mächte werden IHM dienen und gehorchen.“ Daniel 7,27

Auch bei dieser prägnanten Stelle stellt sich die Frage, wie diese Herrschaft sich vollzieht bzw. vor sich gegangen ist. Denn der Meister Jahuscha hatte als er dann etwa im Jahre 30 als Angeklagter vor Pilatus stand sehr deutlich seiner Herrschaft Stellung genommen und dem Pilatus auf seine Frage geantwortet:

"Meine Herrschaft ist nicht von dieser Welt, wenn meine Herrschaft von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde, jetzt aber ist meine Herrschaft nicht von hier.“ Johannes 19,36

Der verwirrte Pilatus fragte daher den gesalbten Meister Jahuscha auch zu seiner Rolle als König und erhielt die erstaunliche Antwort:

"Also bist du doch ein König? Jahuscha antwortete: "Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.“

Wäre es bei dem Königtum des Meisters Jahuschas tatsächlich um eine irdische Königsherrschaft gegangen, so wären er und seine Jünger nichts anderes gewesen, als eine kleine terroristische Zelle. Dies hätte dann bedeutet, dass die Vorwürfe vor dem hohen Rat Jahuschas habe sich selbst zum König gemacht, sogar berechtigt gewesen wären.

Der unsichtbare und geistliche Charakter der Königsherrschaft DES wahren GOTTES

Aus einigen Aussagen des NT geht deutlich der unsichtbare und geistliche Charakter der Königsherrschaft JAHUWAHS hervor.

"Und als er von den Pharisäern gefragt wurde, wann kommt die Königsherrschaft GOTTES, antwortete er ihnen und sprach: "Die Herrschaft GOTTES kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Auch wird man nicht sagen, siehe hier und siehe dort. Denn siehe die Herrschaft GOTTES ist mitten unter euch.“ Lukas 17,20-21

Die Pharisäer erwarteten wie auch viele andere, dass man die Königsherrschaft GOTTES daran erkennen könne, dass durch den erwarteten Gesalbten, sie selbst befreit würden, die Römer des Landes verwiesen würden und am Ende vernichtet würden. Doch der Meister Jahuscha widersprach dieser Vorstellung ausdrücklich.

Die Königsherrschaft GOTTES kommt nicht, dass man sie beobachten könnte. Vielmehr war die Königsherrschaft GOTTES in der Person des Gesalbten Meisters Jahuscha bereits damals inmitten des jüdischen Volkes gegenwärtig.

Der Meister Jahuscha war als Gesalbter DES HÖCHSTEN der höchste und wichtigste Repräsentant der Königsherrschaft DES HÖCHSTEN zu der Zeit als er seinen Dienst auf Erden tat.

Die inwendige Königsherrschaft GOTTES ist/war also zugleich die Herrschaft des Gesalbten. Dabei soll aber nicht unterschlagen werden, dass sowohl Johannes Täufer, als auch der Meister Jahuscha die Königsherrschaft GOTTES in seiner Botschaft als Nahe herbei gekommen bezeichnet hatte.

"Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jahuscha nach Galiläa, predigte die gute Botschaft GOTTES und sprach: Die Zeit ist erfüllt und die Königsherrschaft GOTTES ist nahe gekommen. Tut Busse und glaubt an die gute Botschaft GOTTES.“ Markus 1,14-15

In dem DER GOTT und VATER in dem Gesalbten Jahuscha die großen Heilstaten (Hingabe, Auferweckung und Inthronisierung des Sohnes zu SEINER Rechten) bewirkte hatte, gab ER allen Glaubenden Anteil an der Königsherrschaft des Sohnes.

"Dem VATER danksagend, DER euch fähig gemacht hat, zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht. ER hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und uns versetzt in die Königsherrschaft SEINER Liebe. In ihm (dem Gesalbten Jahuscha) haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden“ Kolosser 1,12-14

Gemäß Psalm 110,1 herrscht Jahuscha, als der erhöhte König und Meister im Himmel.

"JAHUWAH sprach zu meinem Herrn (Meister) : Setze dich zu MEINER Rechten, bis dass ICH deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße.“

Die herausgerufene Gemeinde aber herrscht in der Stellung von Königen und Priestern auf Erden.

"dem der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, seinem GOTT und VATER, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Zeitalter zu Zeitalter. Amen“ Offenbarung 1,5c-6

"und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut für GOTT erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem GOTT (JAHUWAH) zu einem Königtum, zu Priestern gemacht und sie werden über die Erde herrschen.“ Offenbarung 5,9-10

Im Brief an die Römer schrieb Paulus zu dem Thema der Herrschaft GOTTES

"Denn die Königsherrschaft DES GOTTES JAHUWAH ist nicht Essen und Trinken, sondern Friede und Freude im heiligen Geist.“ Römer 14,17

Damit erklärte Paulus, dass die Herrschaft GOTTES in ihrer, Substanz nicht aus Essen und Trinken besteht, sondern in Frieden und Freude im heiligen Geist. Folglich besteht die Königsherrschaft JAHUWAHS aus allen Früchten des Geistes, wie sie in Galater 5 zum Ausdruck kommen.

"Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz. Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, es sind Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, wie ich vorher sagte, dass die die so etwas tun die Königsherrschaft GOTTES nicht ererben werden. Denn die Frucht des Geistes ist, Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.“ Galater 5,18-22

Allerdings geht aus dem obigen Text hervor, dass Paulus die Königsherrschaft GOTTES auch als ein zu erwartetes Erbe ansah. Die Königsherrschaft GOTTES wurde also von den Aposteln und deren Zeitgenossen auch als etwas Zukünftiges erwartet. Auf dieser Grundlage schrieb der Apostel Petrus:

"Wir warten aber nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ 1.Petrus 2,13.

Was immer die Begriffe, neuer Himmel und neue Erde auch beinhalten. Auch in diesem Falle geht es um Gerechtigkeit und damit wieder um nichts anderes als die Darstellung des Wesens DES wahren GOTTES JAHUWAH in SEINEN Geschöpfen.

Die endgültige Vollendung der Königsherrschaft GOTTES hängt mit dem Kommen des Meisters und Gesalbten Jahuscha zusammen

"Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines VATERS mit seinen Engeln, dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Werk. Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige, die hier stehen. Die werden den Tod keinesfalls schmecken, bis sie den Menschen Sohn haben kommen sehen in seiner Königsherrschaft.“ Matthäus 16,27-28

In dieser Passage sagt der Meister Jahuscha, dass etliche von seinen Jüngern den Tod nicht schmecken würden, bis dass sie den Sohn des Menschen hätten kommen sehen, in seiner Königsherrschaft. Das Kommen in der Herrlichkeit DES VATERS mit seinen Engeln, aber ist unmittelbar damit verbunden, bzw. steht im inhaltlichen Zusammenhang damit.

Zeugung / Geburt aus DEM wahren GOTT JAHUWAH als Merkmal derer, welche die Königsherrschaft GOTTES sehen werden 

Mehrfach sprach der gesalbte Meister Jahuscha von der Bedingung der Geburt aus GOTT um die Königsherrschaft GOTTES überhaupt sehen zu können und um wirklich in die Königsherrschaft GOTTES eingehen zu können. Dem Nikodemus sagte der Meister und Gesalbte Jahuscha

"Wahrlich, wahrlich ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er die Königsherrschaft GOTTES nicht sehen.“ Johannes 3,3

"Wahrlich, wahrlich ich sage dir; wenn jemand nicht aus Wasser und GEIST geboren wird, kann er nicht in die Königsherrschaft GOTTES hineingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch. Was aus DEM GEIST geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht wo er will, du hörst sein sausen wohl, so ist jeder der aus DEM GEIST geboren ist.“1.Johannes 3,5-8

Auch der Apostel Johannes betont an verschiedenen Stellen die Geburt aus GOTT als ein Kennzeichen des echten und wahren Glaubens.

"Jeder der glaubt, dass Jahuscha der Gesalbte ist, der ist aus GOTT geboren.“ 1.Johannes 5,1 a

"Denn alles, was aus GOTT geboren wird, überwindet die Welt.“ 1.Johannes 5,4 a

Ebenso schrieb der Apostel Jakobus von der Geburt aus GOTT

"Nach SEINEM Willen hat ER (JAHUWAH DER WAHRE GOTT) uns durch das Wort der Wahrheit geboren, dass wir gewissermaßen eine Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.“ Jakobus 1,18

Wer also nicht aus GOTTT geboren und nicht von IHM gezeugt worden ist, kann die Teilhabe an der Königsherrschaft GOTTES vergessen.

Nur von GOTT gezeugte und von IHM geborene Menschen kommen zum Königtum GOTTES und können die Königsherrschaft GOTTES sehen.

Ungläubige Menschen haben an der Königsherrschaft, keinen Anteil

Die Königsherrschaft GOTTES, als das himmlische Erbe der Erstlingsgemeinde oder Auswahlgemeinde

In seiner Endzeitrede machte der Meister Jahuscha auf die Königsherrschaft aufmerksam, welches die Gesegneten DES VATERS nach dem Endgericht erben sollten.

"Dann wird der König (der Gesalbte Jahuscha) ) zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, ihr Gesegneten meines VATERS, erbt die Königsherrschaft, welche euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an.“ Matthäus 25,34

Der Apostel Paulus erinnerte an einigen Stellen an ein Erbe, welches die an den Gesalbten Jahuscha Gläubigen empfangen sollten. So sagte der Apostel Paulus der Gemeinde zu Ephesus bei seinem Abschied.

"Und nun befehle ich euch GOTT und dem Wort SEINER Gnade, dass die Kraft hat euch auf zu erbauen und ein Erbe unter allen Geheiligten zu geben.“ Apostelgeschichte 20,32

In 1.Korinther 6,9-10 wies Paulus die Korinther mit den folgenden Worten zurecht:

"Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte die Königsherrschaft GOTTES nicht erben werden. Irret euch nicht, weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden die Königsherrschaft GOTTS erben.“

Petrus schrieb an die Gläubigen der damaligen Zeit.

"Gepriesen sei DER GOTT und VATER unseres Gesalbten des Meisters Jahuscha, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat, zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung des Gesalbten Jahuschas aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, welches in den Himmeln aufbewahrt ist für euch.“ 1.Petrus 1,3-4

Somit besteht die Vollendung der Königsherrschaft GOTTES für die Gläubigen in einem Erbe, welches die Glaubenden in diesem irdischen Leben noch nicht besitzen, sondern erst noch erwarten.

Himmlisches Erbe und endgültige Erlösung

Im Brief an die Epheser nennt Paulus, den heiligen Geist das Unterpfand des Erbes, welches der Gläubige hin auf die endgültige Erlösung hat.

"Der (heilige Geist) ist das Unterpfand unseres Erbes, auf die Erlösung SEINES Eigentums zum Preise SEINER Herrlichkeit.“ Epheser 1,14

Ein Text in welchem der Zusammenhang zwischen dem erwarteten Erbe, und der endgültigen Erlösung deutlich wird, findet sich in Römer 8.

"Der Geist selbst aber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder GOTTES sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben GOTTES und Miterben des Gesalbten, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir wirklich mit verherrlicht werden. Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht wert sind der zukünftigen Herrlichkeit, die in uns soll enthüllt werden. Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf das enthüllt werden der Söhne GOTTES. Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht freiwillig, sondern durch DEN DER sie unterworfen hat. Willen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder GOTTES. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung in Geburtswehen liegt, bis jetzt, nicht aber allein sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Körpers. Denn auf Hoffnung sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft was er sieht. Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.“ Römer 8,16-25

Überhaupt bedeutet endgültige Erlösung dass der Gläubige von dem Körper der Sünde errettet und befreit wird, gemäß Römer 7,24:

"Ich elender Mensch, wer wird mich erretten von diesem Körper des Todes. Ich danke GOTT (JAHUWAH) , durch den Gesalbten Jahuscha, unseren Meister“ Römer 7,24-25 b.

In der Aufzählung der verschiedenen Segnungen, die dem Gläubigen im Gesalbten Jahuscha von GOTT her zuteil wurden, findet sich deshalb die Erlösung am Schluss.

"Aus IHM(GOTT JAHUWAH) ) kommt es, dass ihr im Gesalbten Jahuscha seid, der uns geworden ist, Weisheit von GOTT und Gerechtigkeit, und Heiligkeit und Erlösung.“ 1.Korinther 1,30

Erlösung im letzten Sinn besteht darin, dass der Gläubige seines irdischen Körpers aus Fleisch und Blut ledig wird und einen geistlichen Körper bekommt und zwar durch Auferstehung und Verwandlung. Von der Auferstehung der Toten schrieb der Apostel Paulus.

"So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Körper, es wird auferweckt ein geistlicher Körper. Wenn es einen natürlichen Körper gibt, so gibt es auch einen geistlichen Körper. Es steht auch geschrieben, der erste Mensch Adam wurde zu einer lebendigen Seele, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern, dass Natürliche, danach das Geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde, der zweite Mensch vom Himmel. Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen, wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. Und so wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir das Bild des Himmlischen tragen. Dies aber sage ich euch, dass Fleisch und Blut die Herrschaft GOTTES nicht erben können. Auch die Unvergänglichkeit, nicht die Unvergänglichkeit.“ 1.Korinther 15,42-50

Paulus macht weiter klar, dass diese endgültige Vollendung, welche in der Auferweckung und der Verwandlung der Gläubigen besteht, während der Zeit stattfindet, wenn der erhöhte Meister und Gesalbte Jahuscha kommt, genauer in seiner Gegenwart.

"Siehe ich sage euch ein Geheimnis, wir werden nicht alle entschlafen (sterben) , wir werden aber alle verwandelt werden in einem Nu in einem Augenblick, bei der letzten Posaune, denn Posaunen wird es und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergängliches anziehen und dieses Sterbliche, Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Vergängliche, Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das Geschrieben steht: Verschlungen ist der Tod in Sieg. Wo ist Tod dein Sieg, wo ist Tod dein Stachel. Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.“ 1.Korinther 15,51-56

An anderer Stelle gibt der Apostel Paulus der Hoffnung auf die endgültige Vollendung mit den folgenden Worten Ausdruck.

"Denn wenn wir glauben, dass Jahuscha gestorben und auferstanden ist, wird auch GOTT (JAHUWAH) ebenso die Entschlafenen (die im Gesalbten Jahuscha) Verstorbenen) mit ihm bringen. Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Meisters, das wir die Lebenden übrig bleiben bis zur Ankunft des Meisters den Entschlafenen (im Gesalbten Jahuscha) Verstorbenen) keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Meister selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune herabkommen vom Himmel und die Toten in dem Gesalbten werden zuerst auferstehen. Danach werden wir die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Meister entgegen in der Luft und so werden wir allezeit bei dem Meister sein.“ 1.Thessalonicher 4,14-17

Somit besteht die Vollendung darin, dass die Glaubenden in der himmlischen Welt in der Nähe des erhöhten und gesalbten Meisters Jahuschas und schlussendlich sogar in der Nähe seines und ihres GOTTES (JAHUWAH) und VATERS sein werden.

Die endgültige Vollendung: Eine Studie über 1.Korinther 15,20-28

"Nun aber ist der Gesalbte aus den Toten auferweckt, der Erste der Entschlafenen, denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.

Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Gesalbten alle lebendig gemacht werden 

Jeder aber in seiner eigenen Abteilung:

Der Erste ist der Gesalbte:

Darauf folgen die, welche dem Gesalbten angehören in seiner Anwesenheit:

Danach wird die Vollendung sein, wenn er die Königsherrschaft DEM GOTT und VATER übergibt, sobald ER (GOTT) unwirksam gemacht haben wird alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht

Denn er (der erhöhte Gesalbte Jahuscha) muss als König herrschen, bis dass ER (GOTT) alle Feinde unter seine Füße (die Füße des Gesalbten Meisters Jahuschas) gesetzt hat.

Als letzter Feind wird der Tod unwirksam gemacht. "Denn alles hat ER (GOTT) seinen (des Gesalbten) Füßen untergeordnet.“

Wenn es aber heißt, dass alles untergeordnet sei, so ist offenkundig, dass DER die ihm die alle UNTERORDNENDE (GOTT) außerhalb ist.

Wenn gleichsam ihm (dem Gesalbten) aber die alle untergeordnet wurden, dann wird auch der Sohn (der Gesalbte) selbst DEM (GOTT) untergeordnet werden, DEM ihm die alle UNTERORDNENDEN, (GOTT) damit DER GOTT alles in allen sei.“

Es folgen zunächst einige grundsätzliche Erläuterungen zum Verständnis des Textes.

Der angegebene Text orientiert sich vorwiegend an der Dabhar-Übersetzung von Fritz-Henning Baader. Sie hat den Vorteil, dass vor allem Hauptwörter von der Sprachwurzel her genau wiedergegeben werden, so wie sie auch im griechischen Urtext erscheinen. Hauptwörter werden nicht einfach zu Verben gemacht.

Die Ausrichtung an der Dabhar-Übersetzung soll nicht als Dogma gesehen werden. Alle anderen Übersetzungen insbesondere die Elberfelder Übersetzung oder die Übersetzung von Herbert John Jantzen, werden mit dem dargelegten nicht automatisch für falsch erklärt.

Außerdem wird in dieser Übersetzung stets der bestimmte Artikel vor GOTT, so wie er im griechischen Urtext erscheint, wiedergegeben. Beispiele anhand des Textes: "wenn er DEM GOTT und VATER die Königsherrschaft übergibt.“ Oder aber: "damit DER GOTT alles in allen sei.“

Ein weitere Besonderheit dieses Abschnitts, gemäß der Dabhar-Übersetzung ist, dass Paulus von GOTT schrieb, dass ER DER UNTERORDNENDE ist, oder aber dass Paulus von GOTT als DEM UNTERORDNENDEN schrieb.

Dies ist nicht nur eine fixe Idee des Übersetzers Fritz Henning Baader. Denn obwohl Herbert John Jantzen der Tradition folgt und die entsprechenden Substantive zu Verben macht, ist bei ihm vom Unterordnen die Rede. Und zwar in der folgenden Passage.

"Denn alles brachte ER in Unterordnung unter seine Füße.Wenn es aber heißt, alles ist untergeordnet, so ist klar, dass DER AUSGENOMMEN ist, DER ihm alles unterordnete. Wenn ihm aber alles unterordnet sein wird, wird auch der Sohn selbst DEM unterordnet sein, DER ihm alles unterordnete, damit DER GOTT Alles in allen sei.“ Nach John Herbert Jantzen

Dementsprechend geht es insbesondere um das untergeordnet werden aller, einschließlich des Sohnes von seitens DES UNTERORDNENDEN. (GOTTES)

Unterordnen oder untergeordnet werden ist ein Wort welches aus vier Gründen zusammenhängender und logischer erscheint:

Erstens wird der Bezug auf DEM GOTT als DEM UNTERORDNENDEN deutlicher.

Zweitens entspricht es kaum der Beziehung und der Gemeinschaft des erhöhten Gesalbten mit DEM GOTT, wenn es etwa wie in der Elberfelder Übersetzung heißt, dass er sich DEM GOTT unterwirft.

Drittens weist der Ausdruck des Unterordnens, auf die mit dem Wesen GOTTES übereinstimmende zutiefst geistliche Wirksamkeit GOTTES viel eher hin als der etwas gewalttätig klingende Ausdruck des Unterwerfens. Schließlich ist GOTT in SEINEM ganzen Wesen GEIST.

Viertens passt das untergeordnet werden des Sohnes besser zum untergeordnet werden der gesamten zur Auferstehung berufenen Schar der Herausgerufenen.

"Die alle“ bezieht sich zuerst auf alle diejenigen, welche im Gesalbten Jahuscha zur ewigen Herrlichkeit auferweckt werden. Es muss daher auf jeden Fall konsequenter Weise heißen, dass DER GOTT ALLES in allen sein wird.

Dies bedeutet, dass die Entfaltung GOTT sich in allen verherrlichten, auferweckten und verwandelten Menschen vollzieht.

In der Welt der himmlischen Wohnungen aber ist GOTT bereits von ihrer Erschaffung an, mit SEINER wunderbaren Herrlichkeit vollkommen gegenwärtig.

Folgende Titel werden für GOTT verwendet: VATER, DER UNTERORDNENDE, DEM UNTERORDNENDEN.

Somit ist GOTT DER ASSERHALB existierende UNTERORDNER. Im griechischen heißt es, dass DER UNTERORDNENDE "EXTOS“ AUSSERHALB ist.

Das Wort wird gewöhnlich mit "AUSGENOMMEN“ wiedergegeben, kann aber ebenso gut auch mit AUSSERHALB wiedergegeben werden, wie es in der Dabhar-Übersetzung der Fall ist.

Für den Gesalbten wird der Titel Sohn verwendet. Aus dem Text geht eindeutig hervor, dass die Herrschaft des Gesalbten Jahuscha zeitlich begrenzt ist, denn die Aussage, "er (der Gesalbte) muss herrschen bis dass“ bezeichnet einen begrenzten und keinen unbegrenzten Zeitabschnitt. Dies stimmt auch mit Psalm 110,1 überein, indem es heißt:

"JAHUWAH sprach zu meinem Meister:"Setze dich zu MEINER Rechten, bis dass ICH deine Feinde setzte zum Schemeldeiner Füße.“

Dass selbst die Herrschaft des Gesalbten Jahuschas letztlich eine begrenzte ist, scheint im Widerspruch zu den Worten aus dem Propheten Daniel zu stehen. Aber es ist zu bedenken, dass das hebräische Wort Olam, wie auch das griechische Wort Aeon gar keinen unbegrenzten Zeitabschnitt bezeichnet.

Schon von daher kann der Gesalbte Jahuscha nicht DER WAHRE GOTT oder um es mit den Worten Jahuschas zu sagen DER ALLEIN WAHRE GOTT sein.

Beim Überdenken des Textes stellt sich eine Frage: Auf WEN/wen bezieht sich die Aussage: "Bis ER/er unwirksam gemacht haben wird alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht.“? Auf DEN GOTT oder auf den erhöhten Gesalbten?

Aus folgenden Gründen kann man zu dem Schluss kommen, dass sich das ER in der Aussage: "Bis ER unwirksam gemacht haben wird alle Herrschaft, Autorität und alle Macht“ auf GOTT bezieht.

1.) Die Aussage, dass GOTT die Feinde unter die Füße Christi setzt, wäre dann eine Parallele zu der vorherigen Aussage, dass GOTT alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht unwirksam macht.

Dieses Verständnis ergibt sich folgerichtig aus Psalm 110,1 wo es heißt: "JAHUWAH sprach zu meinem Meister: Setze dich zu MEINER Rechten, bis dass ICH (JAHUWAH) ) setze deine Feinde (die Feinde des Meisters und Gesalbten) als Schemel deiner Füße.“

2.) Gemäß der heiligen Schrift ist es GOTT, DER die Toten in dem Gesalbten auferweckt. Vergleiche dies mit der wichtigen Aussage von Paulus in 1.Korinther 6,14:

" DER GOTT hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch SEINE Macht.“

Es ist somit nicht in letzter Konsequenz nicht der erhöhte Gesalbte, welcher den Tod unwirksam macht, sondern GOTT bzw. DER VATER, welcher als UNTERORDNER bezeichnet wird.

Sowohl in 1.Korinther 15,51-52, als auch in 1.Thessalonicher 4,13-16 ist nicht davon die Rede, dass der erhöhte Gesalbte die Auferweckung veranlasst oder bewirkt, es wird nur gesagt, dass diese (die Auferstehung) während der Zeit der Anwesenheit des Gesalbten Jahuschas geschieht. In 1.Korinther 4,13 heißt es vielmehr: "Denn wenn wir glauben, dass der Gesalbte Jahuscha gestorben und auferstanden ist, wird auch GOTT die Entschlafenen(die im Gesalbten Verstorbenen) mit ihm (dem Gesalbten) bringen.“

Zieht man die Stelle aus dem Johannesevangelium heran, in welcher der Meister Jahuscha davon spricht, dass er die Toten auferweckt am letzten Tag (des Zeitalters) , dann ist es wohl so, dass DER GOTT und VATER die Versammlung in und durch den Gesalbten Jahuscha auferweckt.

3.) Wirksam und Unwirksam machen sind Eigenschaften, welche besser zu GOTT passen, als dass sie zu dem Gesalbten passen. Wenn man das NT untersucht, ist öfter von GOTT und SEINEM Wirken die Rede. So auch in Epheser 1,11, wo es von GOTT heißt, dass

"ER alles wirkt nach dem Ratschluss SEINES Willens.“

Oder aber in 1.Korinther 12,6 wo es heißt:

"Aber es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist DERSELBE GOTT, DER alles in allem wirkt.“

4.) Die Aussage: "Denn alles hat ER (GOTT) seinen Füßenuntergeordnet“ ist ein weiterer Parallelismus zu der Aussage, "bisER (GOTT) alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht unwirksammacht und dass GOTT die Feinde unter die Füße des Meisters Jahuscha setzt.

5.) Selbst wenn man annimmt, dass der Sohn derjenige ist, welcher die Feinde unwirksam macht, ist das Unwirksammachen der Feinde letztlich eine Tat DES VATERS. Denn was der Sohn wirkt, wirkt auch DER VATER, aus der absolut höchsten Dimension SEINES Wesens, eben von AUSSERHALB.

GOTT befindet sich letztlich AUSSERHALB

AUSSERHALB weist auf die totale Transzendenz GOTTES als URSEIENDER hin.

Da DER UNTERORDNER AUSSERHALB "EXTOS“ ist, ergibt sich, daraus dass GOTT AUSSERHALB dessen existiert“, was sonst existiert und deshalb überhaupt erst in Frage kommt untergeordnet werden zu können. Alles was existiert, alles was ist, alles was sein hat, alles was lebt und webt gehört zur Kategorie der geschaffenen Dinge und Personen. Davon ist ALLEIN DER GOTT AUSGENOMMEN, weil ER als DER UNTERORDNER (EXTOS) und damit AUSSERHALB ist.

DER GOTT ist in SICH SELBST die herrlichste, schönste, höchste und vollkommenste Harmonie und EINHEIT. GOTT ist somit auch AUSSERHALB der Kategorien des Chaos und der reinen Möglichkeiten. Als die herrlichste und vollkommenste Harmonie ist GOTT DER UNTERORDNER.

Aus dieser höchsten Dimension SEINER EXISTENZ, eben von AUSSERHALB aus, macht GOTT , als DER UNTERORDNER alle Herrschaft, alle Autorität und alle Macht unwirksam, setzt GOTT alle Feinde unter die Füße des Sohnes und ordnet GOTT alle Feinde dem Sohn unter und ordnet dann schließlich auch den Sohn unter.

DER VATER als die herrlichste, vollkommenste Harmonie existiert als DER UNTERORDNER, AUSSERHALB. GOTT ist AUSSERHALB weil ER als die höchste und schönste Harmonie, der Ursprung und die Quelle alles Geschaffenen, wie auch der gesamten himmlischen Herrlichkeit ist.

Daher auch ist DER VATER ALLEIN WAHRER GOTT, so wie es der Gesalbte Jahuscha gebetet hatte:

"Dies aber ist das ewige Leben, dass sie DICH, DEN ALLEIN WAHREN GOTT und den DU gesandt hast, den Gesalbten Jahuscha erkennen.“ Johannes 17,3

Der Sohn gehört jedoch zu denjenigen welche von DEM UNTERORDNER untergeordnet werden. Somit ist der Sohn nicht AUSSERHALB "EXTOS“. Der Sohn kann sich also niemals AUSSERHALB (EXTOS) befinden. Der Sohn ist nicht Ursprung und Urquell der himmlischen Herrlichkeit, noch der sichtbaren Schöpfung. Der Sohn ist nicht die herrlichste und vollkommenste Harmonie, so wie es DER VATER in ewiger Transzendenz als URSEIENDER ist.

Als der Erste der zum ewigen Leben auferweckte dann mit einem geistlichen Körper ausgestattete Mensch, hat der Sohn als herrschendes Haupt allerdings eine Sonderstellung, vor all den anderen Menschen, die später ebenfalls auferweckt werden und dann mit einem geistlichen Körper ausgestattet werden. weil sie in dem Gesalbten sind.

Nach der Übergabe der Königsherrschaft an DEN GOTT und VATER und nach dem der Sohn von seitens DES UNTERORDNERS untergeordnet wurde, ist GOTT dann schlussendlich in allen auferweckten und verwandelten Menschen ALLES in allen geworden, dass was GOTT seit der Erschaffung der himmlischen Herrlichkeit schon von Beginn an gewesen ist.

Dies ist ein Zustand in den himmlischen Wohnungen, in dem sich der Gesalbte und seine Gemeinde, sowie alle wirklich an ihn Gläubigen schlussendlich der glückseligen und lichtvollen Gegenwart und wunderbaren Nähe GOTTES erfreuen. Sie befinden sich in der für himmlische Geschöpfe höchstmöglichen Nähe zum allgegenwärtigen Mittelpunkt (GOTTES) , und sind somit soweit wie nur möglich in die Nähe DES ewig transzendenten GOTTES gerückt.

GOTT ist dann in allen ALLES und somit in jedem einzelnen auferweckten und vollendeten Gläubigen geworden. Alle Wesenszüge, alle Charakterzüge GOTTES, kommen nun in den vielen auferweckten und verwandelten Glaubenden, aber auch in den vielen himmlischen Wohnungen in unübertrefflicher Weise, voller Glanz und Schönheit zum Ausdruck. So wie es heißt: "und dann werden sie leuchten wie die Sonne in der Königsherrschaft ihres VATERS.“

Der Sohn übergibt/beigibt die Königsherrschaft DEM VATER, weil DER VATER aus der höchsten Dimension aus als DER UNTERORDNER den Sohn unterordnet, so wie ER zuvor die alle dem Sohn untergeordnet hatte. Indem DER VATER den Sohn unterordnet, übergibt der Sohn DEM VATER die Königsherrschaft. Nunmehr ist GOTT ALLES in allen und in allem geworden. GOTT strahlt mit SEINEM Licht und SEINER Wesensfülle in allen auferweckten und verwandelten Gläubigen.

Die Unterordnung der Gemeinde und die Unterordnung des erhöhten Gesalbten unter DEN UNTERORDNER (GOTT)

GOTT bringt die gesamte Gemeinde und auch das Haupt(den Gesalbten) der Gemeinde in eine Stellung und überführt sie in einen Zustand, welcher die Voraussetzung ist, dass GOTT ALLES in allen sein kann. GOTT bewirkt dabei in jedem Fall die Unterordnung. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, man kann die Unterordnung voller Bereitwilligkeit geschehen lassen, oder man wird als Feind untergeordnet.

Von allen Texten des Neuen Testamentes spannt 1.Korinther 15,20-28 den größten Bogen. Der Abschnitt bietet einen Überblick des Heilsratschlusses GOTTES mit der Menschheit aus der Vogelperspektive. Die Verse gehen somit was die Zukunft betrifft weit über das in der Offenbarung geschriebene hinaus. Paulus hat hier nämlich Psalm 110,1 unter der besondern Leitung des heiligen Geistes ausgelegt.

 

Schlussfolgerungen welche sich aus dem Verständnis von 1.Korinther 15,20-28 ergeben.

Es wurde in dem Text auf die Erläuterung einer bestimmten Endzeitsicht bisher bewusst verzichtet. Der Text sollte aber eine Hilfe zum Verständnis geben. Eine jeweilige möglicherweise veränderte Endzeitsicht wird dann in den meisten Fällen unvermeidlich sein.

Auf einige Dinge soll in diesem Zusammenhang hingewiesen werden.

Das Unwirksam machen des Todes kann sich nicht auf die ganze Menschheit beziehen, sonst müssten nämlich ausnahmslos alle Menschen gerettet und selig werden. Vielmehr bezieht sich das Unwirksam machen des Todes auf die Auferweckung der Gläubigen aus den Toten und die Verwandlung der vollendeten Gläubigen während/bei der Ankunft und Erscheinung des Gesalbten Jahuscha. Es heißt ausdrücklich, dass "in dem Gesalbten alle lebendig gemacht werden.“ Nur die Gemeinde, also alle die wirklich an den Meister Jahuscha und an DEN wahren GOTT (JAHUWAH) geglaubt haben wird/werden von den Toten auferweckt und verwandelt.

Die gesamte Königsherrschaft des Gesalbten währt von seiner Erhöhung zur Rechten GOTTES bis zu dem Zeitpunkt, an welchem GOTT die Toten in dem erhöhten Gesalbten auferweckt und danach die vollendeten Gläubigen verwandelt hat. Danach ist Schluss mit der Herrschaft des Gesalbten.

Denn es folgt sehr bald nach der Auferweckung und Verwandlung die Übergabe und Beigabe der Königsherrschaft an GOTT und die Unterordnung des Sohnes unter DEN VATER durch DEN UNTERORDNENDEN. Es gibt somit keine Aufteilung in eine unsichtbare Zeitspanne der Königsherrschaft des Gesalbten und eine sichtbare Zeitspanne der Königsherrschaft des Gesalbten

Denn die Königsherrschaft des Gesalbten endet kurz nach der Auferweckung der in dem erhöhten Gesalbten entschlafenen Gläubigen. Es bleibt also kein Raum für eine sichtbare Herrschaft des Gesalbten Jahuscha. Denn die Herrschaft des Gesalbten Jahuscha findet während der Zeit der Gemeinde und nicht danach statt und mündet schlussendlich in der Übergabe an DEN VATER.

Das Ende, bzw. die Vollendung besteht aus der Übergabe der Königsherrschaft an GOTT. Dies geht daraus hervor, dass es heißt: "Danach die Vollendung, wenn er die Königsherrschaft (des Gesalbten) DEM GOTT und VATER übergibt.“ Dies bedeutet, Vollendung und Übergabe geschehen zeitgleich. Sie können als ein zeitlicher Punkt betrachtet werden. Vollendet ist demnach wenn der Gesalbte die Königsherrschaft übergeben hat. Anders ausgedrückt, die Vollendung vollzieht sich in der Übergabe der Königsherrschaft an DEN VATER.

Nach dem die Übergabe der Königsherrschaft des Gesalbten an DEN GOTT und VATER erfolgte, geschieht es dann dass GOTT nicht nur alles in ALLEM in den himmlischen Wohnungen, sondern auch alles in ALLEN in allen verherrlichten Gläubigen sein wird.

GOTT ist somit ALLEINIGER KÖNIG und ALLEINIGER HERRSCHER geworden.

Abgesehen davon ist dann GOTT zugleich in jedem einzelnen in dem Gesalbten auferweckten und vollendeten Gläubigen mit SEINEM ganzen Wesen und SEINEM ganzen Charakter ALLES in allen geworden, wo immer er sich auch in der unaussprechlichen himmlischen Herrlichkeit auch befinden mag. Jeder einzelne Glaubende ist somit so nahe, wie es einem Geschöpf überhaupt möglich ist an den absoluten Ursprung und an den absoluten Urquell herangekommen.

Es ist noch mal darauf hinzuweisen, dass bei aller Erfüllung mit der Gegenwart GOTTES und aller Nähe zu GOTT, kein Geschöpf in die Dimension GOTTES vorzudringen vermag, aus welcher GOTT alle geistlichen Mächte und Kräfte wie aus einem unendlichen Potenzial schöpft. Geschöpfe finden sich stets im Bereich der Ausstrahlung bzw. der Emanationen und nicht im Herd der Emanationen und der Ausstrahlungen.


Welche Endzeitsicht lehrt nun die Bibel? Hat sich 1.Korinther 15,20-28 erfüllt oder muss 1.Korinther 15,20-28 noch erfüllt werden.

Es dürfte klar geworden sein, dass die Königsherrschaft GOTTES unsichtbar und geistlich zu verstehen ist und nicht etwa materiell und physisch verstanden werden sollte. Damit fallen alle Endzeitmodelle, welche eine physische und materielle Erneuerung der Erde und des Himmels in Aussicht stellen aus dem Raster. Darum stellt sich die Frage, ob was der Text in 1.Korinther 15,20-28 aussagt, sich schon erfüllt hat, oder ob der Text noch erfüllt werden muss.

Der Zeitpunkt der Ankunft und Erscheinung Jesu Christi liegt entweder bereits in der Vergangenheit, oder dieser Zeitpunkt steht noch aus. Falls von der heiligen Schrift nachgewiesen werden kann, dass die Ankunft und Erscheinung schon in der Vergangenheit erfolgt sein muss, erübrigen sich logischer Weise alle anderen Endzeitvorstellungen, und die an den Gesalbten und Meisters Jahuscha und an GOTT JAHUWAH Gläubigen brauchen nicht mehr auf die Ankunft und Erscheinung von Jahuscha zu warten. Das NT lehrt an vielen Stellen eine Naherwartung der Ankunft und des Kommens des Gesalbten Jahuscha.

I.)

Dieser Sachverhalt soll zunächst mit Bibelstellen belegt werden, welche die Aussage aus dem Munde Jahuschas beinhalten: Ich komme SCHNELL/BADLD.“

1.) “Enthüllung des Gesalbten Jahuscha, die DER GOTT ihm gegeben um seinen Knechten zu zeigen, was bindend ist, in SCHNELLE/BÄLDE zu geschehen.“ Offenbarung 1,1

Gemeint ist wohl der gesamte Inhalt dessen was in der Offenbarung geschrieben steht.

2.) “Tue Busse, wenn aber nicht, so komme ich SCHNELL/BADL zu dir und ich werde mit ihnen streiten mit der Klinge meines Mundes.“ Offenbarung 2,16.

Dieses Wort ließ der erhöhte Meister Jahuscha der Gemeinde zu Pergamon ebenfalls vor mehr als 1900 Jahren ausrichten. Es waren die Mitglieder dieser Gemeinde, Menschen im Alter von 10-80 Jahren, die sich auf das schnelle und baldige Kommen Jahuschas gefasst machen sollten.

3.) “Ich (der erhöhte Gesalbte Jahuscha) “ komme SCHNELL(BALD) , halte was du hast, damit niemand deine Krone nehme.“ Offenbarung 3,11

Dieses Wort richtete der Meister Jahuscha an die Gemeinde zu Philadelphia vor mehr als 1900 Jahren. Es waren die Mitglieder dieser Gemeinde, welche sich vor mehr als 1900 Jahren auf das schnelle Kommen des erhöhten Gesalbten einstellen sollten. Nachfolgende Generationen können daher dieses Wort des erhöhten Gesalbten Jahuschas nicht einfach auf sich beziehen. Die Gemeinde zu Philadelphia existiert schon mehr als 1900 Jahre nicht mehr.

4.) “Das zweite Wehe kam vorbei. Gewahre, das dritte Wehe kommt SCHNELL/BALD.“ Offenbarung 11,14

GOTT hatte SEINE zwei Zeugen aus den Toten auferweckt und zu SICH in den Himmel erhoben, darauf hin geschah das zweite große Wehe in Form eines großes Erdbebens. Das "dritte Wehe“ sollte schnell geschehen bzw. kommen.

5.) “Und gewahre, ich komme SCHNELL(BALD) . Glückselig ist der Bewahrende die Worte der Prophetie dieser Buchrolle.“ Offenbarung 22,7

Der erhöhte Meister und Gesalbte Jahuscha wies auf sein schnelles Kommen nochmals ausdrücklich hin. Es hing unmittelbar zusammen mit der Erfüllung der Prophetie, welche in der Buchrolle aufgeschrieben stand. Als der Inhalt der Buchrolle enthüllt und niedergeschrieben war, war der erhöhte Gesalbte Jahuscha bereits dabei zu kommen. "Ich komme schnell weist auf ein Kommen in schneller Bewegung hin, welches mit dem endgültigen Kommen zum Abschluss kommt. Die Buchrolle ist eine andere Bezeichnung für die Schrift, welche wir die Offenbarung des Johannes nennen.

6.) “Siehe ich komme SCHNELL/BALD, und mein Lohn ist mit mir, einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“ Offenbarung 22,12

Das Gericht durch den Gesalbten Jahuscha die Werke der Menschen zu richten stand unmittelbar bevor. "Ich komme schnell/bald“ weist darauf hin, dass es nur noch ganz kurze Zeit dauern würde, bis, dass das endgültige Gericht über die Menschen erfolgen sollte.

7.) "Der diese Dinge bezeugt, spricht: "Ja ich komme SCHNELL/BALD!“ Ja komm Meister Jahuscha.“ Offenbarung 22,20

Es waren Johannes, die 7 Ältesten und deren Brüder und Schwestern, an welche auch diese Worte vor mehr als 1900 Jahren gerichtet waren. Sie waren es denen, das schnelle Kommen Jesu angekündigt wurde. Man kann das Kommen Jahuschas mit einem Zug vergleichen, der kurz vor dem endgültigen Eintreffen, mit hoher Geschwindigkeit fährt um sein Ziel zu erreichen.

II.)

Aussagen aus welchen hervorgeht, dass die Zeit der endgültigen Erfüllung NAHE war.

1.) “Glückselig der Lesende und die Hörenden das Wort der Prophetie und die bewahren, was in ihr geschrieben ist. Denn die Zeit ist NAHE.“ Offenbarung 1,3

Die Zeit der Erfüllung alles dessen was in der Offenbarung des Johannes niedergeschrieben wird, bestand unmittelbar bevor. Sie war buchstäblich NAHE.

2.) “Und er spricht zu mir: "Versiegle nicht die Worte der Prophetie dieses Buches. Denn die Zeit ist NAHE.“ Offenbarung 22,10

Die Worte sollten deswegen nicht versiegelt werden, weil die Zeit der endgültigen und letzten Erfüllung der Prophetie dieser Worte buchstäblich NAHE war.

3.) “Aber die Vollendung aller ist GENAHT. Werdet daher vernünftig und nüchtern zum Gebet.“ 1.Petrus 4,7

Diese Aussage kann sich nur auf die sich an die Auferstehung und Verwandlung der Gläubigen anschließende Übergabe der Königsherrschaft des Gesalbten an GOTT beziehen. Denn in 1.Korinther 15,24 heißt es: "danach die Vollendung, wenn gleichsam er (der Gesalbte) beigibt die Königsherrschaft DEM GOTT und VATER.“

4.) Habt nun Geduld Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh und Spätregen empfange. Habt auch ihr Geduld, stärket eure Herzen. Denn die Anwesenheit des Meisters ist GENAHT.“ Jakobus 5,7-8

Jakobus muss diesen Brief kurz vor dem Kommen Jahuschas geschrieben haben, denn es heißt ausdrücklich, dass die Anwesenheit des Meisters Jahuschas genaht war. Die Geschwister, an welche Jakobus schrieb leben schon lange nicht mehr auf Erden, sie wurden bereits vor mehr als 1900 Jahren auferweckt und verwandelt.

III.)

"Ich werde EINTREFFEN/KOMMEN“ – Ein Wort Jahuschas aus der Offenbarung an die Gemeinde zu Sardes.

1.) “Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, bewahre es und tue Buße. Wenn du nicht wachst, dann werde ich für dich eintreffen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich für dich eintreffen werde.“ Offenbarung 3,3

Der erhöhte gesalbte Jahuscha adressierte dieses Wort an die Gemeinde zu Sardes, also an Menschen, die vor mehr als 1900 Jahren lebten, und nicht etwa an nachfolgende Generationen oder an die heutigen Gläubigen. Es waren die Gläubigen der Gemeinde zu Sardes, die das Eintreffen Jahuschas erleben sollten. Die Frage war nur ob die damaligen Gesalbten auf das Eintreffen Jahuschas vorbereitet sein würden, oder ob sie auf das Eintreffen Jahuschas nicht vorbereitet sein würden.

IV.)

Die Gemeinde der Thessalonicher waren Gläubige Menschen vor mehr als 1900 Jahren, welche die ANWESENHEIT des erhöhten Gesalbten Jahuschas erwarteten.

2.) “Wir bitten euch aber Brüder in Bezug auf die Anwesenheit des Gesalbten Jahuscha und unserer Zusammenführung mit ihm, dass hier euch nicht so schnell in eurem Sinn erschüttern und nicht erschrecken lasst, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag JAHUAHS schon da wäre. Und niemand euch auf irgendwelche Weise verführe! Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Sünde enthüllt worden ist, der Sohn des Verderbens, der sich übersetzt und überhebt über alles was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel GOTTES setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und nun wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit enthüllt wird. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam, nur enthüllt es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhält aus dem Weg ist, und dann wird der Gesetzlose enthüllt werden, den der erhöhte Meister Jahuscha beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten wird, durch die Erscheinung seiner Anwesenheit, ihn dessen Anwesenheit, gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit, für die welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Errettung nicht angenommen haben. Deswegen sendet ihnen GOTT eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.“ 2.Thessalonicher 2,1-12

Paulus hatte den Thessalonichern ungefähr Anfang der 50iger Jahre persönlich zusammen mit seinen Mitarbeitern das Evangelium verkündigt. Auf diese Weise waren Menschen zum Glauben an DEN wahren, lebendigen GOTT, JAHUWAH und an den Gesalbten Jahuscha gekommen. Diese nennt Paulus in diesem Brief seine Brüder und Schwestern. Es ist daher eindeutig, dass sich auch der Inhalt des Abschnittes nicht an uns

und irgendwelche nachfolgenden Generationen richten konnte. Paulus schrieb zum Beispiel unter anderem: "Erinnert ihr euch nicht, dass ich solches zu euch sagte, als ich noch bei euch war.“

Paulus ist nicht bei uns gewesen, soviel ist wohl klar. Weiter schrieb Paulus: "und ihr wisst nun oder jetzt, was noch auffällt.“ Es ist doch bemerkenswert, dass die gläubigen Christen heute in Bezug auf die Auslegung des Textes in mehrere Lager gespalten sind. Die Thessalonicher wussten, um wen es sich bei dem Aufhaltenden handelte. Nachweislich war es übrigens der damalige Befehlshaber des römischen Feldheers Titus, der sich zum Beispiel in den Tempel GOTTES setzte und sich als Gott ausgab.

Es liegt in der Natur der Sache, dass auch die welche von einer vollständigen Erfüllung sämtlicher Prophezeiungen ausgehen, nicht alles über die damalige Zeit wissen können. Denn wir haben nicht vor mehr als 1900 Jahren gelebt.

Die Anwesenheit des Gesalbten Jahuschas.

Es ist bemerkenswert, dass das entsprechende Wort im Griechischen eigentlich Anwesenheit oder Gegenwart bedeutet. Von daher kann die betreffende Passage in dem zu behandelnden Text (1.Korinther 15,20-28) etwa so wiedergegeben werden.

"darauf folgen die, welche dem Gesalbten angehören während seiner Anwesenheit.“

Daraus ergibt sich, dass das Kommen des Gesalbten Jahuscha sich bereits vorher ereignet haben muss: Das Kommen Jahuschas begann mit ein bestimmter Zeitpunkt in der Vergangenheit, möglicherweise im Jahre 67.

In den 3 – 6 folgenden Jahren übte der Gesalbte Jahuscha während der Zeit seiner Anwesenheit das Gericht über Jerusalem. Während dieser Zeit geschah dann die Auferweckung und Verwandlung der bis zu diesem Zeitpunkt vollendeten Gläubigen. Diese vollendeten und verwandelten Gläubigen waren gewissermaßen auch noch eine kurze Zeit am Vollzug des Gerichtes beteiligt. Danach aber wurde die Beigabe der gesamten Königsherrschaft an DEN VATER vollzogen.

Beigabe oder Übergabe der Königsherrschaft an GOTT

Beigeben ist ein Wort welches der Bedeutung nach zwischen den beiden Polen Übergeben und Aufgeben steht. Die Übergabe des Sohnes erfolgt nicht ohne die Unterordnung des Sohnes, welche von DEM wahren GOTT aus geschieht, so dass die Aufgabe der Königsherrschaft auf der anderen Seite auch das Werk GOTTES ist. Allerdings stimmt der Sohn mit diesem Werk DEM Werk GOTTES sowohl von Herzen überein, als auch wirksam überein, so dass auch von der Übergabe von der Königsherrschaft im aktiven Sinn die Rede sein kann.

Ausblick

Im Blick auf den behandelten Text (1.Korinther 15,20-28) stellt sich zuletzt noch die Frage, was die Erfüllung aller Prophetie im ersten Jahrhundert nach Zeitrechnung für die nachfolgenden Generationen von Gläubigen bedeutet.

Nach meinem Verständnis ergibt sich nämlich aus dem Studium des NT, dass auch die Auferweckung der Toten in dem erhöhten Gesalbten Jahuscha und die Verwandlung der vollendeten und verherrlichten Gläubigen schon im ersten Jahrhundert, etwa um das Jahr 70 nach Zeitrechnung geschehen sein muss.

Nun was die später vollendeten und verherrlichten Gläubigen betrifft, so werden auch sie sobald sie auf Erden die Augen schließen und entschlafen, die Verwandlung erfahren, so dass sie in den Zustand gelangen, in welchem GOTT in der himmlischen Herrlichkeit alles in allem ist und im Jahre 70 alles in allen verherrlichten bzw. auferweckten Gläubigen geworden ist.

Dies bedeutet, eigentlich dass jeder wahre und wiedergeborene Gläubige eine große Freiheit und Unabhängigkeit haben darf. Die Dinge, dieser Zeit und Welt, so bedrohlich und gefährlich sie auch sein mögen, sind letztlich kein Hindernis mehr nach dem Tod in die glückselige und herrliche Gegenwart GOTTES einzugehen, dahin wo GOTT seit der Erschaffung der himmlischen Herrlichkeit INNERHALB geworden ist.

Dies bedeutet weiter, dass solange wie die Erde existiert und Menschen darauf leben, sie allesamt zu dem großen Fest der herrlichen und glückseligen Gegenwart GOTTES, welche die Innewohnung GOTTES in jedem einzelnen verherrlichten einschließt eingeladen sind, auch wenn sie die Auferweckung von den Toten nicht mehr erfahren können.

Jedoch erfährt jeder vollendete und verherrlichte Gläubige, sobald er stirbt, dass er einen geistlichen Körper bekommt, der ihn in die Lage versetzt in dieser Dimension der Herrlichkeit und der himmlischen Wohnungen zu leben, dahin wo GOTT ALLES in allem schon immer ist und alles in allen geworden ist.

Was ist mit dem unwirksam Machen, der Herrschaften, Autoritäten und Mächte?

Es ist dies eine Angelegenheit, bei welcher sämtliche Feinde, welche Einfluss auf die unsichtbare Welt außerhalb der himmlischen Herrlichkeit haben und den Zugang der Gläubigen hindern unwirksam gemacht werden.

In SEINEM Plan hatte GOTT von Ewigkeit her beschlossen, dass sündige Menschen durch das Blut SEINES Sohnes versöhnt, und durch seinen guten heiligen Geist geheiligt und verherrlicht werden sollten, damit sie einst in seiner ewigen Herrlichkeit und seiner ewigen Gegenwart wohnen konnten. Allerdings gab es sowohl in der unsichtbaren Welt, als auch in der irdischen Welt, Herrschaften, Autoritäten und Mächte, welche diesem Ziele im Wege standen und die entmachtet werden mussten.

Richtet man den Blick auf das sichtbare Universum und den Planeten Erde, so findet sich, dass es nach wie vor noch viele Feinde gibt und von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, muss es so erscheinen, dass die Erfüllung noch aussteht.

Jedoch ist dieser Blick wohl nicht die Perspektive GOTTES, der himmlischen Herrlichkeit und die Aufnahme der verherrlichten Gläubigen im Jahre 70 in die Gegenwart GOTTES. Denn GOTT ging es darum, die Hindernisse, welche den Eingang der Gläubigen in die himmlische Herrlichkeit hinderten und verhinderten unwirksam zu machen. Das Gericht über Jerusalem war denn auch nur die äußere und materielle Seite eines Geschehens, welches aus dem Unwirksammachen der Herrschaften, Autoritäten und Mächten bestand und daher viel größere Konsequenzen nach sich zog.

Nunmehr konnten die verherrlichten und vollendeten Glaubenden auferweckt, verwandelt und dann in die herrliche und wunderbare Gegenwart GOTTES gerückt werden. Nun erfüllte sich das Wort, dass GOTT ALLES in allen und in allem sein würde. Denn GOTT, welcher in aller Ewigkeit und absoluter Transzendenz AUSSERHALB ist, und INNERHALB in der gesamten geschaffenen himmlischen Herrlichkeit ist wurde nun auch zu DEM GOTT INNERHALB der Schar der vollendeten Gläubigen, welche in die Dimension der himmlischen Herrlichkeit aufgenommen wurden.

Die Königsherrschaft GOTTES und Israel

Der wichtigste Text des NT, welcher in der Regel angeführt wird, um zu zeigen, dass das Israel nach dem Fleisch auch jenseits der Wiederkunft des Gesalbten Jahuschas, noch eine Hoffnung habe, findet sich in Römer 11. Römer 11, wird daher zum Teil sehr unterschiedlich ausgelegt. Eine grundsätzliche Frage die sich beim Lesen dieses Textes stellt lautet: Was ist überhaupt mit Israel gemeint. Aus der Sicht, dass sich biblische Prophetie bereits vollständig erfüllt hat, soll hier eine kurze Darlegung erfolgen, wie Römer 11 verstanden werden kann.

Dabei möchte ich mich zunächst vorwiegend auf die Kernverse in Römer 11,25-27 beschränken.

"Denn ich will nicht Bruder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird, und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Retter kommen und wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden und dies ist für sie der Bund, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“

Nach dem Gesamtzeugnis der heiligen Schrift bestand das Volk Israel nicht nur aus den beiden Stämmen Judas und Benjamin, sondern aus insgesamt 12 Stämmen. Die 10 übrigen Stämme Israels aber wurden im Jahre 722 vor Zeitrechnung unter die umliegenden Völker zerstreut und vermischten sich dann auch mit den umliegenden Völkern, sowohl des Assyrischen, des Babylonischen, des Persischen, des Griechischen und des Römischen Weltreiches. Nach der Zerstreuung durch die Assyrer bestand das Volk Israel eigentlich nur aus den Nachkommen des Stammgebietes Judas und Benjamins. Eine Sonderstellung nahm der Stamm Levi ein, von dem sich ein erheblicher Teil auf dem Stammgebiet Judas und Benjamins befand. Die Nachkommen der übrigen Stämme wohnten nur vereinzelt auf dem Stammgebiet Judas.

Von 608 – 586 erfolgten 3 Deportationswellen in welchen die große Mehrheit der Israeliten in die babylonische Gefangenschaft geführt wurde. (Nochmals: Israel bestand damals hauptsächlich aus den Nachkommen des Stammes Judas, aus den wenigen im Land verbliebenen Nachkommen der 9 Stämme und den Nachkommen des Stammes Levis.

Im Jahr 538 erfolgte die Rückkehr Israels in das Stammgebiet Judas und nach Jerusalem. Dabei ist aber zu bedenken, dass nur ein Teil der abermals zerstreuten Israeliten dem Aufruf zur Rückkehr in das verheißene Land folge leisteten. Dies erklärt auch warum die übrigen Israeliten sich zwar einerseits ihre jüdische Identität bewahrten, aber mancherlei heidnische Gedanken und Ideen aufnahmen.

Ein weiterer Gesichtspunkt besteht darin, dass es durch die Geschichte hindurch einen Unterschied zwischen den wahren Gläubigen und den unechten Gläubigen gegeben hat. Deswegen kam auch der Apostel Paulus zu dem Schluss: Nicht alle die aus Israel sind, sind auch Israel. Der Meister Jahuscha hatte es während seines Lehr und Predigtdienstes durchweg mit den Nachkommen Judas und Benjamins, sowie mit den wenigen Nachkommen aus den anderen Stämmen zutun, die in Galiläa und in Judäa lebten. Eine Ausnahme stellte in diesem Zusammenhang seine Unterweisung der Samariterin und die Heilung der Phönizierin dar. Dabei erfuhr der Meister, welcher der von GOTT gesandte höchste Prophet und Messias war Annahme und Verwerfung So entstand wiederum eine Scheidung im damaligen Volk Israel.

Als GOTT dann nach der Auferweckung des Gesalbten Jahuscha, seiner Erhöhung und der Ausgießung des heiligen Geistes die Gemeinde gegründet hatte, vollzog sich abermals eine Scheidung zwischen jenen, welche dem Aufruf zur Buße folgten und welche dem Aufruf zur Buße widerstrebten und lästerten. In allen Synagogen gab es die Trennung zwischen denen, welche zum Glauben an Jahuscha und DEM GOTT und VATER kamen und denen, welche das Zeugnis der Apostel ablehnten und verwarfen. Auf diese Weise kam die gute Botschaft zu den Nationen und Menschen aus allen damaligen Völkern, Stämmen und Kulturen kamen zum Glauben an den Gesalbten Jahuscha und JAHUWAH ihren GOTT. Es ist nicht bekannt, wie groß die Zahl der damaligen Gläubigen aus dem Judentum war. Aber das NT spricht trotz der Erwähnung einer großen Zahl gläubiger Priester und der Erwähnung von mehr als 5000 Männern nach den ersten beiden Predigten von einem Überrest.

Aus der Perspektive der endgültigen Erfüllung im Jahre 70 nach Zeitrechnung könnte es sogar sein, dass die 144000 aus den 12 Stämmen Israels wörtlich zu verstehen sind. Demnach sorgte GOTT durch die Verkündigung der guten Botschaft dafür, dass tatsächlich aus jedem der 12 Stämme 12000 Menschen seinem wahren Volk GOTTES hinzugetan wurden. Die anderen Israeliten wurden verblendet und verstockt und zwar solange, bis die 12 mal 12000 in Israel eingegangen waren. Zu diesen 144000 aus Israel, kam aber auch noch eine große Anzahl von Menschen aus allen Nationen, Stämmen und Kulturen hinzu, was aus Offenbarung 7 hervorgeht. Auf diese Weise ging die Vollzahl der Nationen in die Königsherrschaft GOTTES und somit in das wahre Israel, der wahren Priester und des wahren Königtums ein. Sobald aber das Israel, der Auserwählung GOTTES vollständig war, wurde ganz Israel gerettet und zwar auf der Grundlage der ein für allemal geschehenen Erlösung und Vergebung. Als dann der Meister Jahuscha wiederkam wurden alle bis dahin in dem Gesalbten entschlafenen Toten auferweckt und die bis zu diesem Zeitpunkt in der Heiligung vollendeten Gläubigen verwandelt und somit von GOTT endgültig gerettet bzw. in die himmlische Herrlichkeit und damit wie schon ausgeführt in die glückselige Gegenwart GOTTES aufgenommen.

Was danach geschah und danach geschieht!

Danach gelangte diese mit geistlichen Körpern bekleidete und ausgestattete Schar in die himmlische Herrlichkeit und die himmlischen Wohnungen. Und so wurde dann GOTT ALLES in allen also was ER bereits in allen himmlischen Wohnungen war.

Es gab bei der Auferweckung und Verwandlung/Entrückung gläubige Menschen, die in der Heiligung noch nicht den Zustand erreicht hatten, welcher für die Verwandlung/Entrückung erforderlich war. Diese gläubigen Menschen erreichten zu einem späteren Zeitpunkt das von GOTT gesetzte Ziel der Heiligung und entschliefen dann jeweils. Jeder dieser anschließend fertig gemachten Menschen, gelangte nach dem physischen Tod in die himmlische Herrlichkeit und in die alles und alle erfüllende Gegenwart GOTTES.

Dies geschieht schließlich auch mit den vollendeten Gläubigen der heutigen Zeit und aller zukünftigen vollendeten Gläubigen.

Die materielle Schöpfung kann somit als ein unaufhörliches und quasi ewiges Erntefeld bezeichnet werden.

Zur so genannten 1000 jährigen Herrschaft der Gemeinde in Offenbarung 20

Jene 1000 Jahre stehen symbolisch für die Herrschaft des Gesalbten und der Gemeinde zwischen dem Jahre 30 und dem Jahre 70. Es gab unter den damaligen Rabbinern eine Ansicht, dass der absoluten Herrschaft GOTTES, eine vorbereitende Zeit der Herrschaft durch den Gesalbten vorausgehen sollte. Diese sollte etwa eine Generation währen. Im übrigen wurde um die Vollkommenheit der Herrschaft des Gesalbten zum Ausdruck zu bringen, in symbolischer Weise von 1000 Jahren gesprochen, gemeint waren aber nur 40 Jahre.

 

   

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